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Erdis Fernblick Mystery Cache

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erdi36: Leider habe ich derzeit zu wenig Zeit, daher ab ins Archiv.

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Hidden : 09/17/2013
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Erdmännchen

Allgemeines

Das Erdmännchen (Suricata suricatta), ist eine Säugetierart aus der Familie der Mangusten . Mit durchschnittlich 700 bis 750 Gramm ist es eine der kleinsten Mangustenarten. Es hat ein hellgraues Fell mit unauffälligen Querstreifen. Erdmännchen leben in trockenen Regionen im südlichen Afrika. Sie leben in Kolonien mit bis zu 30 Tieren mit ausgeprägtem Sozialverhalten und ernähren sich vorwiegend von Insekten. Aber auch Delikatessen, wie Eidechsen, Spinnen und Skorpione werden gerne verzehrt. Erdmännchen zählen nicht zu den bedrohten Arten.

Merkmale

Erdmännchen sind nach den Zwergmangusten die kleinsten Mangusten. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 24,5cm bis 29cm. Ihr Schwanz misst 19 bis 24 cm. Das Gewicht variiert zwischen 620g und 970 g. Mit durchschnittlich 731 g sind Männchen geringfügig schwerer als Weibchen, die 720 g erreichen. Der Körperbau ist schlank und langgestreckt, die Beine sind kurz. Die kräftigen Vorderbeine enden in vier Zehen, die mit scharfen, rund 15 mm langen Krallen versehen sind. Die Hinterpfoten tragen ebenfalls vier Zehen, die Krallen sind allerdings mit 8 mm aber deutlich kürzer. Die Füße sind bis zum Knöchel unbehaart.

Das Fell ist weich und eng am Körper anliegend, seine Färbung variiert von hellbraun bis graubraun. Die nur spärlich behaarte Unterseite ist heller. Erdmännchen im Süden des Verbreitungsgebietes sind generell dunkler als die Tiere im Norden. Am Rücken verlaufen dunkle, manchmal verwaschene Querstreifen. Die Augen sind von dunklen Flecken umgeben, auch die Ohren sind schwarz. Die Länge der Deckhaare an der Schulter beträgt rund 15 mm, am Rumpf werden sie etwa 30 mm bis 40 mm lang. Der schlanke Schwanz ist zugespitzt und nicht buschig, er ist gelblichbraun und endet in einer schwarzen Spitze.

Der Schädel ist hoch und rundlich. Charakteristisch sind die großen Augenhöhlen, die mehr als 20% der Schädellänge ausmachen. Die Schnauze ist relativ groß und zugespitzt. Die Ohren sind klein und halbmondförmig. Sie können geschlossen werden, damit beim Graben oder bei Sandstürmen kein Sand eindringen kann. Insgesamt haben die Tiere 36 Zähne. Die äußeren oberen Schneidezähne sind größer als die übrigen Schneidezähne, die oberen Eckzähne sind gerade, die unteren gebogen. Die Backenzähne zeigen Anpassungen an die Insektennahrung.

Lebensraum

Erdmännchen sind in der Republik Südafrika sowie in den südlichsten Teilen Namibias und Botswanas verbreitet. Ihr bevorzugter Lebensraum ist die Savanne, aber sie leben auch in Halbwüsten.

Lebensweise

Als sehr gesellige Tiere leben Erdmännchen in Kolonien mit bis zu dreißig Mitgliedern. Ein Familienverband besteht aus einem dominanten Paar und seinen Nachkommen, aber mehrere Familienverbände können friedlich in einer Kolonie zusammenleben. Gemeinsam unterhält eine Kolonie einen Bau. Obwohl sie selbst gut graben können, ersparen sie sich lieber diese Arbeit und nehmen die Bauten von Erdhörnchen in Besitz, die sie dann nur noch zu erweitern brauchen. Im Zuge der Arbeitsteilung hocken mehrere Mitglieder der Gruppe vor den Eingängen, nur auf den Hinterbeinen sitzend, und halten Ausschau nach Feinden. Als Alarmzeichen wird ein charakteristisches Bellen von sich gegeben, das für alle Tiere der Kolonie das Zeichen ist, schnellstmöglich Zuflucht im Bau zu suchen. Die Aufgabe des Wachehaltens wechselt unter den Tieren während des Tages mehrmals. Während einige Gruppenmitglieder Wache halten, suchen andere nach Nahrung. Diese besteht zu fast 90 Prozent aus Insekten, und zu kleineren Anteilen aus Vögeln, Eidechsen und Eiern. Erdmännchen sind tagaktiv; bei Nacht, aber auch an regnerischen Tagen und bei besonders extremer Mittagshitze verbergen sie sich in ihrem Bau.

Ein Wurf umfasst etwa zwei bis vier Junge. Die Tragezeit beträgt im Schnitt 77 Tage. Bei der Geburt sind Augen und Ohren der Jungen geschlossen. Sie öffnen sich erst nach zwei Wochen. Die ersten zwei Monate werden die Jungtiere gesäugt. Erdmännchen sind nach etwa einem Jahr geschlechtsreif. Pro Jahr können Erdmännchen bis zu dreimal Junge großziehen. Dies ist möglich, da sich alle Mitglieder der Kolonie gegenseitig bei der Aufzucht unterstützen. Erdmännchen werden leider nur etwa sechs Jahre alt.

Das Beutemachen, also das Fangen und Töten, wird den Jungen schrittweise beigebracht. So legen die älteren Tiere etwa den Jungen bei den Jagdausflügen erst einen toten Skorpion vor. Dann legen sie einen lebenden Skorpion vor, dem sie aber den Giftstachel ausgerissen haben. Erst wenn die Jungen älter werden und die Erwachsenen längere Zeit beobachten konnten, wird weniger tote und kampfunfähige Beute vorgelegt. Orientierung dafür bietet der Bettelruf der Jungen, der sich mit dem Alter verändert.

 

Zum Cache

Unser Erdmännchenmaskottchen Erdi hat sich einen prima Aussichtspunkt gesucht. Von hier aus hat Erdi einen tollen Weitblick. Von seinen Ausguck machte Erdi letztens ein Foto mit den Koordinaten. Leider kamen gerade ein paar Muggel und sein Fotoapparat ist aus etwa 8 Metern Höhe auf den Boden gefallen. Erdi war richtig sauer. Das Foto war auch nicht mehr zu retten. Seitdem ist mit Erdi nicht gut Kirschenessen.

 

Vielleicht könnt Ihr das Foto rekonstruieren und die Koordinaten wieder sichtbar machen.

 

 

 
Ein paar Dinge noch:

  • Der Cache ist nichts für Kinder.
  • Eine Kletterausrüstung ist nicht zwingend erforderlich.
  • Achtung: macht den Cache und alles auf eigene Gefahr und Verantwortung!!!
  • Wenn ihr euch nicht sicher seid, brecht lieber ab, sonst stürzt Ihr ab!!!
  • Die Koordinaten können etwas abweichen. Im Text „Zum Cache“ gibt es aber genügend Hinweise
  • Bitte verschließt den Cache wieder ordentlich und platziert ihn so wie auf dem SPOILERFOTO

 

Inhalt:

  • Logbuch

 

Additional Hints (No hints available.)