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Geologie an der höchsten Staumauer Österreichs

A cache by e.m-rangers Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/2/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Dieser Earth Cache setzt etwas Schwindelfreiheit voraus......

Auf 1.933 m Seehöhe befindet sich Österreichs höchste Staumauer – die Kölnbrein-Staumauer.

Die abenteuerliche Anreise gelingt natürlich perfekt mit dem Cachermobil. Eine Erlebnisfahrt auf der 14,4 km langen Malta Hochalmstraße, geprägt von Felsentunnel und Spitzenkehren.

Die Kölnbreinsperre, ausgeführt als doppelt gekrümmte Gewölbemauer, ist mit 200 m eine der höchsten und interessantesten Talsperren Europas. Errichtet wurde die Sperre in den Jahren 1974 bis 1977.

Die Speicherkraftwerke Malta bilden eine der größten und leistungsstärksten Speicherkraftwerksgruppen Österreichs. Sie sind an der Südflanke der Hohen Tauern angeordnet. In Summe verfügt diese Anlage über eine installierte Turbineinleistung von 891.000 kW und einer Pumpleistung von 406.000 kW. Die Jahreserzeugung beträgt weit über eine Milliarde kWh. Die Oberstufe besteht aus dem Speicher Kölnbrein, der Kölnbreinsperre und dem dazugehörigen Kraftwerk Galgenbichl.

Zur Geologie: Der Speicher und alle umliegenden Bauanlagen, wie Sperren, Beileitungsstollen sowie der größte Teil des Triebwasserstollens liegen in überwiegend massigen Granitgneisen (Zentralgneis). Die Druckrohrleitung und die Kraftstation liegen in der „Schieferhülle“. Die baulichen Anlagen der Unterstufe liegen im Bereich des Altkristallins.

Aufschluss an der Westseite der Staumauer: Hier sind Schollenmigmatite aus dem Alten Dach (dunkelgrau) und helle Leukogranite zu sehen. Die Mächtigkeit der Migmatite beträgt c. 10 m. (Bild 2: Schollenmigmatite und Leukogranit)

Aufschlüsse entlang der E und NE – Seite des Speichers (Steinbruch): Hier kann man sehen wie die Schmelzen, in die Gesteine des Alten Daches eingedrungen sind, zum Teil parallel, zum Teil ungleichförmig.

(Bild 3: Altes Dach mit aplitischen Gängen)

Die Leukogranite, das sind helle Granitgneise, sind erst in der jüngsten Phase der Gebirgsbildung entstanden. Danach sind nur mehr aplitische (feinkörnig) und pegmatitische (grobkörnig) Gänge entstanden. (z.B Feldspat, Quarz und Glimmer) Der Leukogranit ist deutlich geschiefert und besteht hauptsächlich aus Feldspat und Muskovit. Er ist von zahlreichen Gängen durchschlagen und zum Teil stark verfaltet. Zum Teil sind auch die primären Fließgefüge erkennbar und manchmal schwimmen Schollen älterer Phasen im Leukogranit, der von verschiedenen Generationen von Gängen durchschlagen wird.

(Bild 4 Leukogranit mit Gängen verschiedenen Alters)

Zum Abschluss kann noch die Mineralienausstellung oberhalb des Sporthotels besucht werden. Die Ausstellung kann auch eine Hilfestellung für die Fragen sein. ( Bild 5 Die Mineralienaustellung) Besonders beeindruckend sind hier die aufgestellten Kluftspalten mit Hohlräumen, in denen alpine Kluftminerale mit teilweise sehr großen Kristallen hineingewachsen sind.

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Frage 1: Die Staumauer des Speichers muss mehrere Tonnen Druck aushalten und drückt je nach Speicherfülle einmal mehr einmal weniger auf das Gestein. Welche Gesteinsarten kannst du als "Stütze" erkennen?

Frage 2: Leukogranite setzen sich wie die Migmatite aus hellen und dünkleren Schichten zusammen. Hast du Sie entdeckt?! Schätze ab, aus wie vielen Schichten zusammen sich die Gesteinswand zusammensetzt

Es wäre schön, wenn du optional ein Bild von dir oder deinem GPS an Ort und Stelle machen könntest. Dies ist allerdings freiwillig und stellt keine LOG Bedinnung dar.

Viel Spaß in dieser schönen Gegend!

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Maltakraftwerke http://www.verbund.com/pp/de/besucherzentrum/malta-hochalmstrasse http://www.baunat.boku.ac.at/fileadmin/_/H87/H872/3Arbeitsgruppen/Veroeffentlichungen/Mitt_IAG_Boku_03.pdf

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