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Sabbelwasser: Hallo Bavaria51,

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Sabbelwasser
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Zeugen der Zeit - Das Buchholzer Schloss

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Hidden : 1/12/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Willkommen zu ZEUGEN DER ZEIT

Dies ist ein weiter Cache dieser Reihe. Mit der der Reihe Zeugen der Zeit möchte ich auf historische und teilweise in Vergesseheit geratene Örtlichkeiten aufmerksam machen und darüber informieren.


Das Buchholzer Schloss

Das Buchholzer Schloss in der Schwarzwaldstraße wurde 1760 von einem Nachfahren des Freiburger Bürgermeisters Franz Anton Bayer erbaut. Die erstmalige urkundliche Erwähnung von Buchholz geht auf das Jahr 1363 zurück. Buchholz war Meiertum des Klosters beziehungsweise Stifts St. Margarethen und als solches im Besitz verschiedener Adliger und Beamter. Die Äbtissin Anna von Schwarzenberg belehnte das Meiertum Buchholz an Jakob Sonner (oder Dorner) von Freiburg. Etwa ein Jahrhundert verblieb Buchholz im Besitz dieser Familie. Experten gehen allerdings davon aus, dass der Bereich des heutigen Buchholz schon früher besiedelt war. Wahrscheinlich wurden die ersten Höfe in Buchholz dem Kloster schon bei dessen Gründung im Jahr 920 als Zugabe geschenkt oder aber vom Kloser planmäßig angelegt. Bereits 862 ist der Weg von Vordersexau nach Waldkirch ("Alte Langgasse") erwähnt.

Vom 14. bis zum 19. Jahrhundert wechseln die Grundherren und Besitzer von Buchholz häufig. Eine hochinteressante Urkunde von vor über 540 Jahren, nämlich vom 4. Dezember 1567 (eventuell auch 1564), erhellt einiges über die damalige Situation, die bis heute das Dorfbild prägt: Melchior von Ow (Au), Landvogt des Markgrafen von Baden und Oberster Richter der Markgrafschaft Hochberg, kaufte das Dorf Buchholz 1558 vom Markgrafen. Als gründlicher Verwalter ließ er alle Höfe und Güter des Dorfes mit Namen aufschreiben (die entsprechende Urkunde war zumindest bis 1987 im Schloss vorhanden). Laut diesem "Hofverzeichnis" waren es 23 Höfe, die damals links und rechts der Dorfallmendstraße (heute Schwarzwaldstraße) lagen. Auch zwischen dem "oberen Dorff" (beim Hahnenhof/Mühlenwinkel) und dem "undern Dorff" (bei der Kirche) wurde damals unterschieden.

1712 kommt das Meiertum Buchholz an Franz Anton von Bayer, Kaiserlicher Rat und Bürgermeister von Freiburg, und 1746 an dessen Sohn. Der "Hahnenhof" – bis dato Sitz des Grundherrn – scheint den standesgemäßen Ansprüchen der Familie von Bayer nicht mehr entsprochen zu haben, denn 1760 wurde das Schloss erbaut. 1767 folgte der Bau der Schlosskapelle mit ehemals reicher Rokokoausstattung. Zum Schloss gehören zwei Wirtschaftsgebäude und das Gartenhaus (an der Alten Dorfstraße).

Die Südfassade ist siebenachsig, die Schmalseiten fünf- beziehungsweise vierachsig. Der Rokoko-Stil betont die Mitte. Über dem Hauptportal mit Korbbogenöffnung ist das Wappen derer von Ow-Wachendorf und Spitzenberg seit 1906 eingesetzt. Das Wappen der Schloss-Erbauer von Bayer ist seither in einem Fenster des Gartenhauses. 1809 kommt das Schloss an die Familie Gleichauf von Gleichenstein (Oberrotweil). Ende des 19. Jahrhundert fällt es durch Erbe an die Familie von Ow in Wachendorf. Deren Tochter Mara verehelicht sich mit einem Marschall von Bieberstein (aus Neuershausen). Heute ist das Anwesen wohl im Besitz des Freiherrn ("Baron") Sigurd Marschall von Bieberstein, dem Sohn von Baronin Mara Marschall von Bieberstein.

Traditionell wurden früher die Erstkommunikanten zu einem Kaffee ins Schloss geladen. Auch fanden die Schulentlassgottesdienste in der Schlosskapelle statt. Seit etwa einem Vierteljahrhundert sind die Pforten fest verschlossen.

Hinter dem Eingangsportal soll eine große vertäfelte Halle sein. Eine Eichenholztreppe – über ihr ein großes, angebliches Richtschwert – führt ins Obergeschoss. Die Zimmer sind sehr hoch und mit prächtigem Rokokostuck und vertäfelten Wandsockel versehen. In einem "Musikzimmer" stand ein Hammerflügel aus der Mozartzeit. Die Bibliothek ist in die Kapelle hineingebaut. In der Bibliothek waren früher die historischen Urkunden, beispielsweise eine aus dem Jahre 1742 von Kaiserin Maria Theresia mit Siegel, aufbewahrt.

Bis vor etwa 25 Jahren war das Schloss reich ausgestattet unter anderem mit 53 Ahnenbildern, Holzfiguren, Zinngerät, Waffen, Möbeln mit Intarsien und Meissner Porzellan. Mehrfach wurde eingebrochen, so dass das Schloss spätestens seit dem Einbruch Ende Oktober 1992 ausgeräumt ist. Seit Jahren ist eine gründliche Renovierung angekündigt und sichtlich auch nötig.

Additional Hints (Decrypt)

Qnhphf pnebgn fhofc. fngvihf na qre Znhre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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