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K-27 der Rettungseinsatz

A cache by Kuno von der Parthe Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 4/1/2014
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


ACHTUNG ! Es handelt sich bei diesem Cache auch um einen Mysterie. Ich habe mich dennoch für das Multi-Symbol entschieden, denn dieser Cache hat wesentlich mehr Multi-Stationen als die meisten Mysteries; und außerdem sieht's schöner aus ;-) Die Titelkoordinaten sollen nur grob die Region anzeigen und zeigen auf ein beliebiges Stück Wald - speziell an diese Stelle sollt Ihr NICHT und müsst Ihr NICHT hingehen, zumal dort sowieso "Betreten Verboten" ist. Die tatsächlichen Startkoordinaten dieses Caches findet Ihr im Logbuch eines anderen Geocaches ganz in der Nähe. Dessen Final ist die beginnende Abzählstation zu diesem Multi, die Formel findet Ihr weiter unten im russischen "Einsatzbefehl".

Die Vorgeschichte

Die sowjetische Marine plante nach dem Weltkrieg U-Boote mit neuartigen Atomreaktoren, bei denen die Brennstäbe mit Flüssigmetall gekühlt werden statt wie bisher mit Druckwasser. Die Boote wurden dadurch die kleinsten und schnellsten der Welt. Die Kühlflüssigkeit (Blei-Bismut-Legierung) erstarrt allerdings bei Temperaturen unter 125°, das heißt abgeschaltete Reaktoren müssen ständig beheizt werden oder sie versiegeln sich selbst und werden unbrauchbar. Als Nachteil stellte sich später heraus, sie verursachen einen höllischen Lärm der in bis zu 8000 km noch messbar ist.

1958 – 1963 Bauzeit des Versuchs-U-Bootes K-27 als Nullserie. Obwohl es um den sensiblen Einbau von Atomreaktoren ging, wurden in der damaligen Stalin-Ära Baufortschritte übereilt befehlsmäßig durchgepeitscht.

1968 Obwohl sich ein schwerer Störfall am Reaktor anbahnt, befielt der Kommandeur eine Patroullienfahrt. Der Störfall tritt 3 Tage später ein, 4 Beteiligte sterben unmittelbar am Strahlentod, 30 weitere in den Jahren danach.

Reaktor muß heruntergefahren werden, die Kühlflüssigkeit verklumpt. Das Wrack wird an einem Militärstützpunkt verankert.

1981 Alle restlichen Hohlräume im Reaktor werden verfüllt und versiegelt. In den Reaktorraum werden 270 t Bitumen gefüllt.

1982 entgegen der UNO-Konvention über die Reinhaltung der Polargewässer von Atommüll wird das U-Boot K-27 heimlich nahe Novaja Semlja im Meer versenkt. Seitdem entweichen jährlich fast eine Milliarde Becquerel Radioaktivität, das ist doppelt soviel Radioaktivität wie im größten deutschen Atommüll-Endlager Asse. Das Innerste der Brennstäbe schwelt mit ständig ansteigender Kurve vor sich hin.

2012 Ein geheimer Bericht des russischen Umweltministeriums warnt vor einer bevorstehenden Kernschmelze gemäß INES 7, auch genannt Super-GAU. Der Bericht gerät in die Öffentlichkeit, Russland ist gezwungen, internationale Hilfe anzunehmen.

2013 Ein Spezialisten-Team ehemaliger sächsischer Wismut-Fachleute der Muldentaler Grubenwehr dringt in 100 m Wassertiefe vor und versucht die Reaktoren durch Hochdruckinjektion von Borwasser unschädlich zu machen.

Und wer das alles für ein Märchen hält, soll bitte selber nachschauen, hier: http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=10362122/14vqfh7/

oder hier:

http://www.focus.de/panorama/welt/k-27-wurde-heimlich-versenkt-russisches-atom-u-boot-droht-arktis-zu-verseuchen_aid_826318.html

k27 - tw

hier nun: der Bonuscache "K27 - der Rettungseinsatz"

Fühlt Ihr Euch wirklich berufen für diesen höchst gefährlichen Rettungseinsatz ? Es geht um die Rettung der Welt vor einer nuklearen Katastrophe - bewirb Dich beim "Piloten-Test" eines nahegelegenen Geocaches um eine Aufnahme ins Einsatz-Team. Aber bedenke bitte, es handelt sich um eine gefährliche Mission der höheren Risikoklassen, sie ist zum statistischen smiley-Punktesammeln völlig ungeeignet. Man benötigt Stirnlampe und möglichst Tarnkappe. Und Ihr werdet auf jedem Fall schön schmutzig :-)

Wo es losgeht, könnt Ihr hier im Einsatzbefehl nachlesen:

Einsatzauftrag

... ...

"S2"

Nach der Abzählstation am Start kommt ihr nach einem mittleren Fußmarsch zur ersten physischen Station "S2" in einem senkrechten Rohrstück neben einer Birke.
"S3"

Dann geht's per Beiboot zu einem ersten U-Boot-Koloss, wo ihr euch mit der Innenarchitektur vertraut machen könnt. Als Aufgabe sind dort 4 Variablen zu ermitteln, und beim Bordelektriker die Formel zu erfragen. ACHTUNG !! BIS ICH DORT MEINEN FEHLER KORRIGIERT HABE, BEI DER OSTKOORDINATE BITTE HINZUFÜGEN "+100" !

"S4"

Die folgende Station "S4" an einer Fußbodenschwelle hinterm Stein in der oberen Etage des Transfer-Eisbrechers.

"S5"

Nun besucht Ihr den Kapitän ganz oben auf seiner Kommandobrücke. Wo er Euch und den Rest des Himmelfahrtskommandos schließlich am Einsatzort auf dem Meeresgrund aussetzen will, lest ihr ab am "Strichcode" an der Nordwand der Kommandobrücke (etwa 5 m links am Wandfuß die Redundanz).
Für den Fall daß dort mal wieder gesperrt sein sollte, steht eine Ersatzstation zur Verfügung, näheres erfahrt ihr in St.4.

"S6"

Dort am Vorfinal findet Ihr etwa 6 Meter über dem Meeresgrund, hinter einem Eisenträger auf einem Ziegel, das Vorfinal (Treppe suchen und benutzen - nicht klettern !) Darin die Info, wo genau der Gang beginnt, den der außer Kontrolle geratene Kernreaktor in den Felsen geschmolzen hat. Dort ist dann Euer Auftrag auszuführen, das hochkonzentrierte Borwasser in die Kernschmelze zu injizieren und diesen Höllenspuk endlich zu stoppen. Die Welt wird Euch dankbar sein !!

k27-1

Und egal was oder wie Ihrs macht: um Sicherheit und Legalität müßt Ihr Euch natürlich selbst kümmern, man kann diesen Multi so absolvieren, dass man keine Verbotsschilder übertreten muss, bei unnötigen Umwegen kann man aber auch in gesperrte Areale geraten - da muss jeder für sich selber aufpassen - genau wie im alltäglichen, richtigen Leben. Dasselbe gilt für geländerlose Abgründe, Schächte, Treppen, bitte passt gut auf Euch auf, und bitte verärgert auch nicht den Förster, indem Ihr lärmt oder Unrat hinterlasst !!

Viel Spaß !


Logge Deinen Besuch bitte auch bei Opencaching unter OC10A39

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