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Hexentanz

A cache by Mutterer Alm Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 08/15/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


Die Mutterer Alm begrüßt ihre Gäste auf 1608m über dem Meer mit vielen Attraktionen für Groß und Klein. Nachdem ihr bei einer entspannenden Fahrt mit der Muttereralmbahn das Panorama genossen habt, können die Kleinen in der Erlebniswelt "Zauberwasser" nach Herzenslust plantschen, sich im Erlebnis- und Motorikpark (in Planung) austoben oder auf dem "Weg der Sinne" die eigene Wahrnehmung schärfen. Die Größeren lassen bei einer Jause am Speichersee die Seele baumeln, beobachten den Hexentanz am Soalhüttl und rauschen am Ende eines erlebnisreichen Tages gemeinsam mit dem Mountain Cart ins Tal. Die Caches stellen keine Runde dar und sind deshalb auch nicht durchnummeriert. Es bietet sich natürlich an, alle unsere kreativen, ausgefallenen Dosen zu besuchen - oder ihr kommt ein zweites Mal wieder. Zusätzlich gibt es nämlich noch einen Earthcache am Pfriemesköpfl, bei dem die Grundlagen der Chemie gelernt werden können und eine Letterbox mit herrlicher Panorama-Wanderung und überraschendem Finale - bei unseren Caches ist für jeden etwas dabei. Wir wünschen viel Spass beim "Geocaching am Abenteuerberg" auf der Mutterer Alm!



Zu diesem Cache:


Wo der schroffe Felsgrat des Ampfersteines in die steinigen Halden der Nockspitze übergeht, bildet der Gebirgsstamm oberhalb der Lizumeralpe einen Übergang, das Halsl. Hier steht in öder Alpeneinsamkeit eine kleine Kapelle, das "Soalhüttl" genannt. Zu ihm suchen hie und da vom Unwetter überraschte Älpler während der Nacht nothdürftig Unterkunft, obwohl es drinnen nicht recht geheuer ist, und der Spuk schon manchen vor tagesgrauen vertrieben hat.

Einst übernachtete der Telferer Viehdoctor mit einem Hirten trotz Abmahnens des letzteren in dieser Kapelle. Doch kaum war, wie sie auf ihrer Uhr erfahren, das Betläuten vorbei, als sie eine herrliche Musik mit "Tampl und Trumml" herannahen hörten. Sie traten ins Freie und sahen einen langen Hexenzug vom Gipfel der Saile durch die Lüfte herabziehen. Jetzt flüchteten sich die beiden schnell wieder in die Kapelle; allein gerade diese hatten sich die Hexen zu ihrem Gelage auserkoren, denn mit einemmal wurde aus ihr ein großer Saal, in welchem viele vornehme Herren und Frauen durcheinanderwogten. Die zwei unfreiwilligen Zuschauer suchten sich möglichst verborgen zu halten; es standen ihnen die Haare zu Berge und der Angstschweiß drang ihnen aus allen Poren. Bald fieng die Gesellschaft zu kegeln, Billard zu spielen und zu tanzen an und spielte dabei ganz wunderbare Weisen auf. Man holte aber auch einen fetten Ochsen von der Lizumeralm herauf, schlug ihn ab und machte aus dem Fleische Würsteln, die von den Herrschaften zum größten Theil verspeist wurden. So vergnügten sie sich die ganze Nacht hindurch. In der Früh mit Betläuten war jedoch der ganze Spuk verschwunden, und die Kapelle wieder in ihrem alten Zustande. Daß die beiden nicht geträumt hatten, bewiesen ihnen die auf dem Boden herumliegenden "Roßgaggelen", in welche sich das Kegelspiel und die Speisereste verwandelt hatten.

Nun stiegen der Viehdoctor und der Hirte zur Lizumeralpe hinunter und sahen den Ochsen, welcher zum Hexenmahl verwendet worden war, mit gesenktem Kopfe und an allen Gliedern zitternd im Stalle stehen. Die "z'nicht'n Leut" hatten nämlich, da er keine Palmweihe erhalten, Macht über ihn bekommen.
Quelle: Sagen aus Innsbruck's Umgebung, mit besonderer Berücksichtigung des Zillerthales.
Gesammelt und herausgegeben von Adolf Ferdinand Dörler, Innsbruck 1895, Nr. 108/4.

Von den Hexen im Stubai gibt es noch mehr zu erfahren.

Additional Hints (No hints available.)



 

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