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Der Auerberg-Vulkan und die „Stolberger Diamanten“ EarthCache

Hidden : 05/01/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Der Auerberg-Vulkan

und die „Stolberger Diamanten“

Hinweis

Für diesen EarthCache ist es nicht nötig die Wege zu verlassen. Wer auf die Suche nach den Diamanten gehen möchte sollte sich einen Hammer und eine Schutzbrille mitbringen. Die Diamanten dürfen nur an dem dafür vorgesehenen „Klopfplatz“ geschlagen werden.

 

Einleitung

Hier am Geo- und Walderlebnispfad am Schindelbruch kann der interessierte Wanderer viel über die Erdgeschichte und die Flora und Fauna des Gebietes erlernen. Von hier ist es nur ein kurzer Aufstieg zum 579m hohen ehemaligen Vulkankegel. Weite Teile des Harzes entstanden aus früher vulkanischer Aktivität. Doch das Vorkommen der sogenannter „Stolberger-Diamanten“ macht diesen ehemaligen Vulkan besonders und hebt ihn aus der Masse der Harzer Berge hervor. Diese „Diamanten“ lassen sich nach starken Regenfällen vereinzelt auf den Wanderwegen rund um den Auerberg finden oder an den am „Klopfplatz“ bereitgestellten Steinen.


Fundstück eines mit „Diamanten“ versetzten Lavastücks

 

Der Auerberg-Vulkan

Der Auerberg ist der Rest eines aus sehr quarzreichen Gestein aufgebauten Vulkans, der sich in der Rotliegend-Zeit vor etwa 290 Mio. Jahren gebildet hat. Solche Vulkane gelten als sehr gefährlich, da die quarzreiche Lava sehr zähflüssig ist und nicht selten den Vulkanschlot verstopft. Trotzdem baut sich im inneren dieses Vulkans weiter Druck auf und entweicht dann schlagartig, indem der Vulkan förmlich gesprengt wird. Dabei werden Massen von Asche (Tuffe), Lavabomben und zähflüssige Lava freigesetzt. Dieses Gemisch bildet im großen Umkreis eine Decke aus porphyrischen (mit Kristallen versetze) Vulkanite und begräbt alles unter sich. Solch ein Gemisch wurde früher Quarz-Porphyr bezeichnet. Mittlerweile hat sich für quarzreiche Vulkanite der Begriff Ryolithe durchgesetzt. Die relativ weichen Tuffe des Auerbergs wurden in den letzten knapp 300 Mio. Jahren wieder abgetragen. Bis heute blieben nur die widerstandsfähigen Rhyolithe zurück.   

 

Die „Stolberger-Diamanten“

Die Rhyolithe des Auerbergs bestehen aus einer schnell erkalteten, feinkristallinen Grundmasse mit den darin „schwimmenden“ Kristallen. Diese haben sich schon in der Magmakammer tief unter Erdoberfläche gebildet und wurden zusammen mit der Magma herauskatapultiert. Die hier zu findenden Kristalle bestehen überwiegend aus Feldspat und Quarz. Wenn diese Kristalle unter hohen Temperaturen und Druck wachsen, dann bilden sich zwei nahezu ideal sechseckig gewachsene Pyramiden. Diese weisen die charakteristische Form von Diamanten auf, man diese dann auch „Hochquarze“. Sie können hier eine Größe bis zu 13mm aufweisen. Damit diese Diamanten entstehen können müssen ideale physikalische Bedingungen herrschen, das ist hier der Fall. Aber nicht nur das Entstehen dieser Diamanten ist eine echte Seltenheit, auch das man sie heute noch entdecken kann. Während die Quarzkristalle als ein relativ hartes Material sehr Verwitterungsbeständig sind unterliegen die Feldspatkristalle, wie auch das umliegende Lavagestein viel schneller der Verwitterung. Im gesamten Harz ist nur die Gegend um den „Auerberg-Vulkan“ als Fundstelle der „Stolberger-Diamanten“ bekannt.

   

Darstellung eines Hochquarzkristalls - Tiefquarzkristalls

Begebt euch an die angegebenen Koordinaten, beantwortet mit Hilfe der Infotafeln die folgenden Fragen und schickt uns hierdie Antworten.
Ihr dürft gleich loggen, wenn es Probleme gibt dann melden wir uns.

Schön wäre es, wenn ihr ein Foto mit hochladen würdet, dies ist zum loggen des Caches aber nicht zwingend erforderlich.

 

Fragen:

 

An den Start-Koordinaten:

1.     Welche beiden Plutone bildeten sich etwa zur selben Zeit und wie unterscheiden sie sich vom Auerberg-Vulkan?

 

Am WegPunkt „DerAuerberg-Vulkan“:

2.     Was zeigen uns die Gesteine des Auerbergs bis heute?

 

Am WegPunkt „Klopfplatz“:

Versuche anhand der Beschreibung der Infotafel und den Gesteinsproben vor Ort die Quarz- und Feldspatkristalle zu bestimmen!

3.     Wie unterscheiden sie sich optisch?  

 

4.     Wie viele Diamanten kannst du auf einem Stein mit der Fläche von ca. 5x5cm entdecken?

 

Am WegPunkt „Magmafelsen“:

5.     Durch was haben Minerale mehr Zeit größere Kristalle zu bilden?

  

 

Quellen / Bilder / weitergehende Informationen:
Murawski / Meyer: Geologisches Wörterbuch
Regionalverband Harz: Flyer zum Geopunkt 3 – Das geologische Fenster
Infotafeln vor Ort
Bilder / Zeichnungen: Nine&Dido
http://www.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/natur-nationalpark/stolberger-diamanten-harz.htm

Happy Hunting wünschen

Alternativtext 

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Additional Hints (No hints available.)