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Feuerwehr Vaterstetten

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Hidden : 7/29/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Start Inhalt vom Geocache: Logbuch, BR Stift, 3 Ü Eier

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Vaterstetten Vaterstetten war zur Zeit der Feuerwehrgründung im Jahre 1874 ein schmuckloses Dorf, dessen etwa 180 Bewohner von ihrer hageren Lanschaft geprägt, ein anspruchsloses Leben führten. Knapp 30 Häuser zählte die Ortschaft, davon 13 landwirtschaftliche Anwesen, alle charakteristisch in erdgeschossiger, breitgelagerter Bauweise mit Spitzgiebel. Die Dächer hatten zum großen Teil Holzschindeldeckung, aber auch Strohdächer waren noch vorhanden. Sorgfalt war daher beim Umgang mit offenem Feuer geboten, denn Kinspäne, Kerzen und Petroleumlampen waren bis zum Anschluß Vaterstettens an die Stromversorgung am 23. Januar 1915 die einzige Lichtquelle. Schnell verwandelten sich bei Unachtsamkeit oder Blitzschlag die ausgedörrten Holzoberbauten in ein glühendes Flammenmeer, aus dem oft nur noch das wichtigste Hab und Gut und das Vieh zu retten war. Große Schwierigkeiten bereitete seit jeher die Heranschaffung von Löschwasser, da Vaterstetten, auf der Münchner Schotterebene gelegen, über kein fließendes Wasser verfügte. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war der 18m tiefe Dorfbrunnen zwischen heutigem Brandhofer- und Ach-Anwesen in der Dorfstrasse die einzige ständig verfügbare Wasserquelle. Erst später kamen noch drei Brunnen hinzu, bis im Jahr 1905 eine Wasserreserve, der Vaterstettener Wasserturm, errichtet war. Seit Jahrhunderten versuchte man über Verordnungen Erfolge im Löschwesen zu erreichen. Letztendlich waren die neuentwickelten "Löschmaschinen" die Wegbereiter eines wirkungsvollen Feuerlöschdienstes. Im Zusammenspiel von Mensch und Maschine war Schnelligkeit und Präzision gefordert. Nur ein eingespieltes Team, eine Mannschaft, konnte die Funktion gewährleisten. So erlies das königliche Bezirksamt Ebersberg im Jahre 1874 eine Löschverordnung für seinen Distrikt, nach dem jeder männliche Ortsbewohner vom 18. bis zum 55. Lebensjahr zum Feuerwehrdienst verpflichtet war. Ausgenommen waren lediglich Ärzte, Geistliche und Gendarmeriebeamte. Vermutlich der "Bieraufschlag" als Gemeindesteuer und Zuwendungen der Feuerversicherung schafften 1874 die finanziellen Voraussetzungen für die Anschaffung einer handbetriebenen Saug- und Druckspritze. Als notwendige Wasserreserve diente zur damaligen Zeit ein erweiterter Straßengraben gegenüber der Dorfkirche, in dem sich das Oberflächenwasser sammelte. Lange Trockenheit oder starker Frost vereitelten jedoch oft eine Wasserentnahme, und so mußte im Ernstfall das kostbare Nass mühsam aus dem Brunnen hochgezogen und in die Löschmaschine geschüttet werden. Ungeachtet der schwierigen örtlichen Verhältnisse war der Feuerwehrdienst aber stets eine Tätigkeit, bei der man, egal ob Übung oder Einsatz, die Aufmerksamkeit und Bewunderung vieler, besonders aber der holden Weiblichkeit, auf sich zog. Es war Ehrensache, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zu sein! So ist es auch zu verstehen, daß bei der geringen Einwohnerzahl, die Ortsfeuerwehr bereits im Jahre 1932 aus 38 und im Jahre 1943 aus 45 aktiven Mitgliedern bestand. Die damaligen Feuerwehrmänner verfügten bereits über eine handbetriebene Saug- und Druckspritze, die von Pferden gezogen wurde. Das Gerät stellte für damalige Zeit eine umwälzende Änderung im Löschwesen dar. In Folge des technischen Fortschritts wurde dieses Gerät dann im Jahre 1898 gegen eine ebenfalls handbetriebene, aber bereits wieder verbesserte Saug- und Druckspritze ausgetauscht, die bis zum Jahre 1954 vorhanden war.

Additional Hints (Decrypt)

Orv qra tebßra Fgrvara va qre Aäur qre Srhrejrue

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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