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Wachenzeller Dolomit - Geologiegarten EC

A cache by noigez fichtenelch Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 08/02/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:




Type Yard Stick Earth Cache
One more Wachenzeller Dolomit? 1. Münchner Geodätischer Referenzpunkt
Equipment Yardstick, Calulator, Pen&Paper / Meterstab, Taschenrechner und Schreibzeug
Time 30 Minutes
Wichtig Meine Käsches und Hinweise befinden sich in unmittelbarer Nähe (< 15m) von Wegen. Bitte verlasst die Wege nicht unnötig.
Schützt unser Hobby und vor allem die Natur!


Der Geologiegarten im Denninger Anger

Der Geologiegarten im Denninger Anger stellt ausschließlich Steine aus bayerischen Steinbrüchen und Kiesgruben aus, gegliedert nach den drei Landschaftszonen Alpen und Alpenvorland, Schwäbisch-Fränkisches Schichtstufenland und Altes Gebirge Nord- und Ostbayerns. 23 verschiedene Gesteinsarten können erkundet werden, so z. B. der Regensburger Grünsandstein, mit dem die Alte Pinakothek gebaut wurde oder der Kelheimer Auerkalk, der für das Siegestor verwendet wurde.
Wir legen ein besonderes Augenmerk auf einen wunderbaren Stein: den Wachenzeller Dolomit.



Dolomitgestein - Eigenschaften

Dolomit, wissenschaftlich Dolomitstein, ist ein Karbonat-Gestein, das zu mindestens 90 Prozent aus dem Mineral Dolomit (chemische Formel CaMg(CO3)2 (CaCO3·MgCO3)) besteht. Bei geringeren Dolomitgehalten liegt ein dolomitischer Kalkstein vor. Dolomitstein ist im Idealfall weiß, häufig elfenbeinfarben, hellgrau, graugelb oder grüngrau.

Dolomitsteine sind im Vergleich zum chemisch verwandten Kalkstein etwas härter und sehr viel spröder. Da das Mineral (wie Calcit) sehr stark doppelbrechend ist, wirken die Gesteine hellfarbig und nicht durchscheinend, also opak, ähnlich wie auch Kalksteine. Ein erster Hinweis auf Dolomit ergibt sich aus einer splittrigen Felsoberfläche, zumindest wenn diese nicht bearbeitet wurde. Dieses Fehlen von glattgewaschenen Flächen ist ein Gegensatz zum Kalkstein. Vom Geländegeologen diagnostiziert werden sie durch ihre sehr langsam ablaufende Reaktion mit Säure. Ein Tropfen Salzsäure (Empfehlung: 5- bis 10-prozentig) entwickelt nur langsam kleine Gasbläschen von Kohlensäure; in der Kälte dauert die Reaktion stundenlang; im Gegensatz zum Kalk, der sich unter heftigem Zischen (Kohlensäurebläschen) in einigen Sekunden löst. Durch die langsame Reaktionsgeschwindigkeit bildet Dolomitgestein Karsterscheinungen in wesentlich geringerem Maße und von anderer Art als Kalkstein. [Quelle: wikipedia]


Dolomitgestein - Entstehung

Dolomitisierung durch Diffusionsprozesse von Mg-Ionen in die Kristalle des Calzits nimmt extrem lange Zeiträume in Anspruch. Wahrscheinlicher ist daher die Dolomitisierung durch Ausfällung von Dolomit aus einer wässrigen Lösung, die durch das Gestein zirkuliert. Vorausssetzungen dazu sind neben der dolomitisierenden Lösung auch ein Mechanismus, der diese Lösung über lange Zeit durch die Kalksteine pumpt ("Magnesiumpumpe") sowie eine günstige Beschaffenheit des primären Kalksteins in Bezug auf seine Permeabilität. Ausgewählte Modelle synsedimentärer bis früdiagenetischer Dolomitisierung: Nach dem Sabkha-Modell gelangt Meerwasser durch Überspülen der Strandbarre saisonal bei Sturmfluten auf die supratidale Gezeitenfläche. Dieses Wasser versickert und fließt teilweise zurück Richtung Meer. Im Jahresverlauf findet in der kapillaren Zone oberhalb des Grundwasserspiegels intensive Evaporation auch mit Gipsbildung statt (capillary evaporation). Dies bewirkt zusätzlich einen aufwärts gerichteten Zufluss von Grundwasser ("evaporative pumping"). Beide Mechanismen stellen konzentrierte Mg-reiche Lösungen bereit, die dolomitisierend wirken. Das Modell kann die außerdem häufig beobachtbare Nachbarschaft von Dolomit und Gips erklären. Solche Bedingungen sind z.B. an der Sabkha-Küste des Persischen Golfs gegeben. Nach dem Modell des seepage-reflux kommt es durch die Evaporation von Meerwasser in Lagunen bei gleichzeitiger Gipsbildung zur Bereitstellung dolomitisierender Lösungen. Diese fließen aufgrund ihrer Dichte nach unten ab, ersetzen die Porenwässer und dolomitisieren die unterlagernden Kalke. Das Mischwasser- oder Dorag-Modell geht von einer Mischung von kalzitgesättigtem Grundwasser und Meerwasser aus. Bestimmte Mischungsverhältnisse (30-50% Meerwassser) führen zu Lösungen, die in Bezug auf Dolomit über- und in Bezug auf Calzit untersättigt sind und daher dolomitisierend wirken. In jüngerer Zeit wird auch zunehmend eine mikrobielle Entstehung von Dolomiten im Zuge der Degradation von organischem Material während der Frühdiagenese diskutiert. Lesen Sie dazu auch unter: Meeresgeologie im Internet Spätdiagenetisch gebildete Dolomite mögen ihre Mg-Quellen in kompaktierten Tonsteinen, überlagernden Dolomiten oder Meerwasser haben.


[Quelle: Freie Universität Berlin cms.fu-berlin.de]

Wachenzeller Dolomit

Ein Prachtexemplar eines heimischen Dolomiten findest Du mit dem Wachenzeller Dolomit an den Headerkoordinaten. Ein weiteres schönes Exemplar findest Du mit dem "1. Münchner Geodätischen Referenzpunkt" auf dem Olympiaberg.
Um den EC zu loggen, musst Du folgende Aufgaben lösen und die Antworten über das Kontaktformular meines Profils schicken:

(1) Wie alt ist der Bursche und aus welcher Zeit stammt er? (Infotafel)
(2) Betrachte die Oberfläche des Steins! Ist diese typisch für den Stein und warum?
(3) In welche Farbkategorie würdest Du den Stein einordnen? Wie erklärst Du Dir die relativ dunkle Farbe des Steins?
(4) Welches Volumen und welche Masse hat der Stein? (Vermessen und Rechnen, Dichte 2500 kg/m^3)
(5) optional: Photodokumentation Deiner Vermessungsarbeiten in Deinem Log

Auf eine Logfreigabe brauchst Du nicht zu warten. Wenn was nicht passt, melde ich mich.

English: Wachenzeller Dolomit

You find a nice piece of a Bavarian Dolomite at the given Coordinates: the "Wachenzeller Dolomit". You can also find a nice piece of this stone with the "1. Münchner Geodätischen Referenzpunkt" (Munichs first Geodetic Reference Point) on top of Munichs Olympiaberg.
To log the earthcache solve the following tasks and write me the answers via my contact page:

(1) How old and from which aera is this stone? (Infotable)
(2) Have a look at this stones surface! Is that typical for the stone and why?
(3) With wich color would you describe the stone? Why do you think it is so dark?
(4) What is the volume and the mass of the stone? (Survey and calculate, density 2500 kg/m^3)
(5) optional: put a picture of your surveying in your log

You don't have to wait for a log-permisson, i will contact you, if there are problems


Vermessung ala Hendl: so wirds gemacht!

Additional Hints (No hints available.)



Reviewer notes

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