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PGC - Pannonische Küsten / Pannonian Coasts

A cache by Team PanGeCo Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 9/8/2014
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:

Das Leitha Gebirge - Die weisse Insel im warmen Meer

The Leitha Mountains - The white island in the warm ocean


Deutsch / German

Wasser soweit das Auge reicht, von Wien bis weit über Belgrad hinaus. Wo die Landkarte heute Ostösterreich, Ungarn, den Balkan zeigt, erstreckte sich vor 17 Millionen Jahren das Pannonische Meer.
Eine Vielzahl urzeitlicher Haie, Wale, Seekühe und anderes Getier durchkreuzten es. In seinen Buchten wucherten subtropische Wälder auf teilweise sumpfigen Böden, der passende Lebensraum für die Vorfahren unserer Wildtiere und auch Elefanten.



Weiter draußen in der Eisenstädter Bucht, ragten die Spitzen einer Insel aus dem Wasser.
Als sich das Meer vor rund 10 Millionen Jahren dann zurück zog blieben die Ablagerungen aus Fauna und Flora zurück. Diese können wir besonders gut an den „Küstenlinien“ des Meeres beobachten und erforschen. Die Sedimentschicht des Pannon erreicht z.B. bei Györ (HU) eine Tiefe von fast 10 Kilometern.
Das Leitha Gebirge ist hier auch eine reiche Fundstätte an unterschiedlichen geologischen Vorkommen und Zusammensetzungen.

Dieser Earthcache ermöglicht dir unterschiedliche Arten der Sedimente kennen zu lernen, zu sehen und zu fühlen.



Am Geo-Punkt 1 findest du einen Boden und Schüttgut im reinsten Weiß. Diese besondere Art des Kalkgesteins ist Kreide. 40 bis 50 Meter bedeckt die Kreide heute diese Abhänge des Leitha Gebirges. Der "äußere Berg", so nennt man ihn hier, ist das jüngste und eines der wertvollsten Kreidevorkommen Europas.

Die hier an diesem Ort vorkommende Kreide besitzt eine der höchsten chemischen Reinheiten und ein seltenes reines Weiß. Mehr als 97 Prozent dieser Hänge sind Kalziumkarbonat - in einer Form, wie es die Natur nur an wenigen Orten auf unserem Planeten entstehen ließ.

Glasklares Wasser und Kalkalgen haben mit Hilfe der Gezeiten und Strömungen dieses seltene Depot geschaffen. Schicht für Schicht lagerte sich der Meeresschutt aus zertrümmerten Algen ab und wuchs immer weiter ins Meer hinaus.


Nur 2 Kilometer entfernt, am Geo-Punkt 2 und Geo-Punkt 3, bietet sich dir ein ganz anderes Bild:
Schichten aus unterschiedlichen Kalkgestein (Sandstein) und Gneis sowie Glimmerschiefer.

Sandstein ist ein Sedimentgestein mit mindestens 50% Sandkörnern, Diese Körner sind zwischen 0,06 und 2 mm groß und bestehen meistens aus Quarz. Der Sandstein entstand durch Verkittung von lockerem Sand und beigemengter größerer oder kleiner Sedimentpartikel (Ton, Silt, Gerölle). Er ist, im Gegensatz zu chemischen und biogenen (überwiegend aus Resten von Lebewesen zusammengesetzten) Gesteinen, wie Kalkstein oder Kohle, klastischen (detritischen) Ursprungs, besteht also aus Kleinsttrümmern verwitterter und abgetragener Gesteine.

Gneise entstehen durch Metamorphose (relativ hohen Temperatur-Druck-Bedingungen) dabei wird das Ausgangsmaterial von vielen Gesteinsschichten überlagert. An der Oberfläche kommt Gneis deshalb nur dann vor, wenn entweder das überliegende Material erodiert ist oder die tiefliegenden Schichten durch Tektonik an die Oberfläche gehoben wurden. Man unterscheided die Gneise nach ihren Ausgangsgesteinen (Edukten): Orthogneise und Paragneise. Hier am Punkt 2 findest du den Paragneis, welcher durch die Umwandlung von Sedimentgesteinen (Sandsteinen, Grauwacken, Arkosen und Tonschiefer) entstanden ist.

Glimmerschiefer ist ein Sammelbegriff für geschieferte Metamorphite. Vom Gneis unterscheiden sie sich durch das Zurücktreten von Feldspat und das häufige Auftreten bestimmter, bezeichnender Minerale. Ausgangsgestein sind vor allem tonreiche Gesteine, also Tonsteine oder tonige Sandsteine. Die Farbe der Glimmerschiefer ist hell- bis dunkelgrau, durch Verwitterung können sie jedoch auch bräunlich oder rötlich erscheinen. Im Mittelalter wurde Glimmerschiefer zur Herstellung von Mühlsteinen genutzt, die nur selten geschärft werden mussten.

Nun zu den Fragen und Aufgaben dieses ECs:

Geo-Punkt 1:

  1. Welcher Art findest du die Schütthaufen des Kreidebruchs vor (grob- oder feinkörnig)?
  2. Wie fühlt sich dieser Calcit an? Was würdest du im Bezug zur Wasseraufnahme sagen?
  3. Vom Geruch erinnert dich das an was?

Geo-Punkt 2 und 3:

  1. Welche Art von Fossilien findest du hier vermehrt im Gestein vor (mit freiem Auge ersichtlich)?
  2. Im Vergleich zum Geo-Punkt 1: was wurde hier gewonnen?
  3. Gibt es zw. Geo-Punkt 2 und 3 Unterschiede in den Gesteinsformen? Wenn ja, welcher Art?

Die hoffentlich richtigen Antworten sendet ihr bitte an PannOcean@gmx.at, könnt aber gleich loggen. Bei Fehlern melden wir uns bei dir.
Alternativ sendet uns Eure Antworten über unser Profil. Danach könnt Ihr sofort loggen. Wir melden uns, wenn etwas nicht stimmt.

Als Fotopunkte bieten sich die beiden genannten an.

Bitte beachten:
Beim Geo-Punkt 1 befindet sich in unmittelbarer Nähe ein aktiver Steinbruch. Bitte haltet euch an eventuelle Hinweistafeln und an Anweisungen.
Parkplatz P1 verwenden.

Bei den Geo-Punkten 2 und 3 seid ihr in einem verlassenen Steinbruch. Bitte nicht klettern! Ist zum Lösen der Aufgaben auch nicht notwendig!
Parkplatz P2 verwenden oder mindestens 30 cm Bodenfreiheit!!!

Jeder Cacher ist für sein Handeln selbst verantwortlich!

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Will follow soon.



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