Skip to content

<

Kalktuff in der alten Burg von Rothenburg o.d.T.

A cache by Patchwork-Rudel Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 11/10/2014
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Kalktuff in der „alten Burg“ von Rothenburg ob der Tauber

Ihr befindet Euch hier in einer der schönsten Altstädte Deutschlands, also ein guter Grund hier auch etwas für die geologische Bildung zu tun ,-)

Ihr könnt den Earthcache problemlos über diverse Wege erreichen.

Bedenken solltet Ihr, evtl. etwas mehr Zeit einzuplanen, um die schöne Stadt weitergehend zu besichtigen. Alles was Ihr zum Lösen dieses Earthcaches benötigt, findet Ihr im Listing; es gibt KEINE Infotafel !

Aber nun zum Thema:

An vielen Orten, wo kalkhaltiges Quellwasser zu Tage tritt, können sich bizarre Formen aus Kalktuff bilden. Dieser sogenannte Süßwasser oder Quellkalk wird oft auch nur als Tuff oder Tuffstein genannt. Um eine Entstehung von Kalktuff zu erhalten, müssen eine Reihe von Bedingungsfaktoren vorliegen. Geologisch gesehen, können aus Schichtrippen bestehende Gesteinsschichten des oberen Muschelkalks, die Grundlage dafür erfüllen (siehe auch weiter unten „Entstehung von Kalktuff“).

Die poröse Oberfläche bei diesem Kalktuff bietet optimale Lebensbedingungen für Algen und Moose. Hier könnt Ihr sehen, wie sich der Kalk aus dem Wasser, an diesen ablagert. Das führt dann zu einer sehr langsamen „Versteinerung“.

Die Geschwindigkeit dieses Prozesses, hängt auch stark von der Wassermenge ab, die zu Tage tritt. Diese kann nach Jahreszeit und Umweltbedingungen schwanken.

Kalktuff

Kalktuff bezeichnet ein poröses, noch junges sekundäres Sediment. Besonders bekannte und untersuchte Vorkommen in Deutschland finden sich in der Schwäbischen Alb, Fränkischen Alb und den Alpenrändern.

Entstehung von Kalktuff

*

Die Ablagerung von Kalk (CaCO3) als Kalktuff entsteht vornehmlich hinter kalten Schichtquellen im Karst. Solche Ablagerungen gibt es in einigen Karstgebieten der humiden, gemäßigten Warmklimazone seit der letzten Warmzeit (siehe Würmeiszeit) und auch gegenwärtig noch. Ob es zu Ausfällung von Kalk aus Karstwasser kommen kann und in welchen Mengen, hängt allgemein von den klimatischen und geologischen Bedingungen ab, vor allem aber von weiteren physikalischen und chemischen Bedingungskonstellationen, die regional oder lokal vorliegen müssen. Die günstigsten klimatischen Bedingungen bestanden während der rund zweitausend Jahre des postglaziären Atlantikums. In dieser Zeit (vor ca. 8.000-6.000 Jahren) lagen die durchschnittlichen Temperaturen in Mitteleuropa ca. 2 °C höher als heute, und es war niederschlagsreicher. Liegen die allgemeinen Voraussetzungen vor, gehören zu den notwendigen Bedingungen für das Ausfällen noch die folgenden Faktoren:

  • eine relativ geringe Schüttung der jeweiligen Quelle,
  • eine relativ große Verdunstungsoberfläche,
  • ein günstiger Korridor der Wassertemperaturen,
  • eine Veränderung der Druckverhältnisse und
  • bestimmte Ionenkonzentrationen.

Wenn Karstwasser über Moosteppiche, Algenteppiche oder Kolonien von Cyanobakterien fließt, kann eine größere Kalkmenge ausgefällt werden, wenn die Organismen für ihre Assimilation (Photosynthese) dem Karstwasser Kohlenstoffdioxid entziehen . Durch den Entzug von Kohlenstoffdioxid steigt der pH-Wert des Wassers und damit sinkt die Löslichkeit von Kalk, der Kalk fällt aus. Die Kalksedimente können mit Raten von 0,01 mm/Jahr bei anorganischer und bis zu 20 mm/Jahr bei organisch mitinduzierter Ausfällung wachsen.

Der ausgefällte Kalk legt sich als feinkristalline Kruste um alles relativ ruhende Kleinmaterial (Sand, Steinchen, Zweige, Blätter, Farne, Moose, Algenschleim, etc.). Es entstehen durch Übergussschichtung nach oben und vorne wachsende Gebilde oder Polster an kleinen Wasserfällen oder Stufen in Bachterrassen. Moose wachsen über ihren sich verkrustenden Teil frisch hinaus; sie wirken wie kleine Reusen und bilden ein tragendes Gerüst. So können auch größere, fragile Gehänge („Nasen“) entstehen. Biotische Verunreinigungen aus Algen und Bakterien bilden relativ feine Strukturen. Sie sind poröser und leichter, wenn Moose der Fließenergie widerstehen konnten. Dieser Kalktuff ist oft noch feucht und von bröseliger Konsistenz. In den günstigsten Zeiten war er schon nach wenigen Jahrhunderten zu mächtigen Gebilden, so genannten „Kalktuffbarren“, (siehe unten: „Besondere Erscheinungsfaktoren“) herangewachsen. *

Abgrenzung der vielfältigen Bezeichnungen für ausgefällten Kalk

Bei ähnlicher Morphologie, werden die festen Sedimente oft unterschiedlich bezeichnet.

Es wird dann unterschieden als Kalksinter, Travertin und Kalktuff.

Neben Bezeichnungen der geologischen Erscheinungen im Karst kommen noch Unterschiede in der regionalen, länderspezifischen oder sprachbezogenen Verwendung hinzu.

Die verschiedenen Bezeichnungen können nach ihrem sinkenden Anteil an freiem und gebundenem Wasser unterschieden werden. Weitere Unterscheidungsmerkmale sind die Dichte, Porosität und nach Festigkeit.

Erscheinungsformen nach Besonderheit

Man unterscheidet fünf besondere Erscheinungsformen.

Kalktuff-Barren, die an vielen Bächen am Hangfuß des Albtraufs entstanden.

Kalktuff-Nasen oder auch Kalktuff-Polster, die als sehr seltene Gebilde nur unter sehr seltenen Bedingungen entstehen. Hier müssen sich an Steilwänden durch herabrinnendes Wasser Kalktuff Moorpolster bilden, die dann bei vermehrter Kalkausfällung von Kalktuff, nach oben und vorne sogenannte Nasen heranwachsen können.

Steinerne Rinne, wenn das Gelände nicht steil genug ist, um Kalktuff-Nasen zu bilden. Hierbei handelt es sich auch um Geotope.

Bachterrassen finden sich unterhalb von Kalktuff-Nasen, an deren Schutthalden und an wenig Wasser führenden Oberläufen von Bächen.

Primärhöhlen und Tuffhöhlen, sind Hohlräume, die bei Abbrüchen von Überhängen in größeren Kalktuffablagerungen entstanden.

Und hier die Fragen. Bitte schreibt uns die Antworten über das Kontaktformular.

Sobald Ihr die Antworten geschickt habt, dürft Ihr loggen, sollte etwas falsch sein, melden wir uns bei Euch. Wer loggen möchte, schickt auch selbst Antworten ! Keine Sammel-Antworten-Gruppen-Nachrichten ! Logs ohne vorherige Nachricht/Antworten, werden kommentarlos gelöscht (leider ist diese Änderung notwendig geworden). Keine Antworten & Spoiler-Bilder ins LOG ! Sonst müssen wir den Log ebenfalls löschen !

Fragen:

  1. Beschreibe die Oberfläche des Kalktuffs vor Ort.
  2. Beschreibe die Farbe des Kalktuffs vor Ort.
  3. Nenne die chemische Bezeichnung für Kalk
  4. In welchen Raten können die Kalksedimente pro Jahr wachsen ?
  5. Nenne 3 Bezeichnungen für ausgefällten Kalk.

Viel Spaß vor Ort wünscht Euch das patchwork-rudel

Quellen: www.wikipedia.org

Travertine in the "old castle" of Rothenburg ob der Tauber

You find yourselves here in one of the most beautiful old towns in Germany, so a good reason to do something here for the geological formation, -)
You can reach the Earth cache easily via various routes.
You should bear in mind, might schedule some more time to visit the beautiful city going on.

But now to the topic:

In many places, where calcareous spring water comes to light, is bizarre shapes can form of tufa. This so-called freshwater or Quellkalk is often referred to simply as tuff or tuff. To obtain a formation of tufa, a number of factors must be present condition. Geologically, can layer ribs from existing rock layers of the upper Muschelkalk, meet the basis for this (see also below 'Origin of tufa ").
The porous surface of this tufa offers optimal living conditions for algae and mosses. Here you can see how the lime in these deposits from the water. This leads to a very slow "fossilization".
The speed of this process depends strongly on the amount of water that comes to light. This may vary according to season and environmental conditions.

Travertine

Travertine refers to a porous, yet young secondary sediment. Particularly well-known and studied occurrence in Germany can be found in the Swabian Alb, Franconian Alb and the Julian Alps.

Formation of tufa
*
The deposition of lime (CaCO3) as tufa occurs primarily behind cold layer sources in karst. Such deposits exist in some karst areas of the humid, temperate warm climate zone since the last interglacial period (see Würm) and also still present. Whether it can cause precipitation of lime from karst water and in what quantities, generally depends on the climatic and geological conditions, but especially of other physical and chemical constellations of conditions that must be present regionally or locally. The best climatic conditions existed during the roughly two thousand years of postglaziären Atlantic period. During this period (ca. 8000-6000 years ago) the average temperatures in Central Europe were about 2 ° C higher than today, and there was more precipitation. Are the general requirements, yet are among the necessary conditions for the precipitation of the following factors:
• a relatively small pile of each source,
• a relatively large evaporation surface,
• favorable corridor of water temperatures,
• a change in the pressure ratios and
• specific ion concentrations.
If karst water flowing over moss carpets, algal mats or colonies of cyanobacteria, a larger amount of lime can be precipitated when the organisms for their assimilation (photosynthesis) withdraw the karst water carbon dioxide. By the removal of carbon dioxide increases, the pH of the water, thereby decreasing the solubility of lime, the lime is precipitated. The carbonate sediments can grow at rates of 0.01 mm / year in inorganic and up to 20 mm / year for organic mitinduzierter precipitation.
The precipitated lime shall be as finely crystalline crust of everything relatively dormant small material (sand, pebbles, twigs, leaves, ferns, mosses, algae, slime, etc.). It caused by excessive layering cast upwards and forwards growing structure or cushion small waterfalls or stages in stream terraces. Mosses grow on their part is encrusted fresh out; they look like little pots and form a supporting framework. Thus, larger, fragile hanger ("nose") may arise. Biotic contaminants from algae and bacteria produce relatively fine structures. They are porous and easier if Moose could resist the flow of energy. This Travertine is often still moist and crumbly consistency of. In the best times, it was after a few centuries to powerful structures, so-called "Kalktuffbarren" (see below: "Special Publication factors") grown. *

Delineation of the various designations for precipitated calcium

In a similar morphology, the solid sediments are often referred to differently.
It is then distinguished as travertine, travertine and tufa.
In addition to descriptions of geological phenomena in the Karst still differences in the regional, country-specific or language-related use will be added.
The various terms can be distinguished according to their declining share of free and bound water. Other distinguishing features are the density, porosity and strength to.

Manifestations according to specialty

There are five special manifestations.

Tufa-bars, which emerged in many streams at the foot of the slope of the Albtrauf.

Tufa, nose or tufa-pad, which arise as a very rare entity only under very rare conditions. Here must be formed on steep walls by herabrinnendes water tufa Moor pad, then with increased lime precipitation of tufa, upwards and forwards can grow so-called noses.

Stone trough, when the terrain is not steep enough to form tufa nose. This is also to geotopes.

Stream terraces can be found below tufa, nose, leading to the scree and a little water headwaters of streams.

Primary caves and Tuffhöhlen, are cavities formed during demolition of overhangs in larger Kalktuffablagerungen.


And here are the questions. Please send us the answers via the contact form.
Once you have sent the answers feel free to log, if something should be wrong, we will contact you. Please do not respond to LOG!

questions:

1. Describe the surface of the tufa on site.
2. Describe the color of tufa on site.
3. List the chemical name for lime
4. What are the rates of carbonate sediments per year can grow?
5. Name 3 names for precipitated lime.


Have fun spot you want the patchwork-rudel



Sources: www.wikipedia.org

Additional Hints (No hints available.)