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Die Alte im Wald

A cache by Hanitaro Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 12/11/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

„Die Alte im Wald“ ist ein Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm. Der Multi zur Geschichte führt euch für ca. eine Stunde auf einer Länge von 2,5 km durchs Korbinianiholz.


Die Strecke verläuft durch ein Naturschutzgebiet entlang von Forstwegen und Pfaden. Die Wege müssen zu keinem Zeitpunkt verlassen werden. Alle Hinweise sind an Bäumen befestigt. Bitte lasst die Hinweise dort wo sie sind. Die Runde ist am besten zu Fuß und bei Tageslicht zu erledigen.

 

Die Alte im Wald

Es fuhr einmal ein armes Dienstmädchen mit seiner Herrschaft durch einen großen Wald, und als sie mitten darin waren, kamen Räuber aus dem Dickicht hervor und ermordeten wen sie fanden. Da kamen alle miteinander um bis auf das Mädchen, das war in der Angst aus dem Wagen gesprungen und hatte sich hinter einen Baum verborgen.

Stage 1: Suche an einer Buche am nördlichen Wegrand nach einer eingeritzten Jahreszahl (4-stellig) und notiere sie als A.
Darunter sind senkrechte Striche eingeritzt. Notiere die Anzahl der dicken Striche als B. (zur Kontrolle: die Striche sind zeitgleich zur Jahreszahl eingeritzt. B ist eine Primzahl) die 3 neuen Ritzer zählen nicht.
Weiter geht es zu Stage 2 bei N48° 13.(A-1256) ' E11° 33.(757-B)'

Wie die Räuber mit ihrer Beute fort waren, trat es herbei und sah das große Unglück. Da fing es an bitterlich zu weinen und sagte: „Was soll ich armes Mädchen nun anfangen, ich weiß mich nicht aus dem Wald heraus zu finden, keine Menschenseele wohnt darin, so muss ich gewiss verhungern.“ Es ging herum, suchte einen Weg, konnte aber keinen finden. Als es Abend war, setzte es sich unter einen Baum, befahl sich Gott, und wollte da sitzen bleiben und nicht weggehen, möchte geschehen was immer wollte.
Als es aber eine Weile da gesessen hatte, kam ein weiß Täubchen zu ihm geflogen und hatte ein kleines goldenes Schlüsselchen im Schnabel. Das Schlüsselchen legte es ihm in die Hand und sprach: „Siehst du dort den großen Baum, daran ist ein kleines Schloss, das schließ mit dem Schlüsselchen auf, so wirst du Speise genug finden und keinen Hunger mehr leiden.“

Stage 2: Suche den ersten Schlüssel am westlichen Wegrand und notiere die Nummer als C.
Weiter geht es zu Stage 3 bei N48° 13.(268+(BxC))' E11° 33.(550+B+C)

Da ging es zu dem Baum und schloss ihn auf und fand Milch in einem kleinen Schüsselchen und Weißbrot zum Einbrocken dabei, dass es sich satt essen konnte. Als es satt war, sprach es: „Jetzt ist es Zeit, wo die Hühner daheim auffliegen, ich bin so müde, könnt ich mich doch auch in mein Bett legen.“ Da kam das Täubchen wieder geflogen und brachte ein anderes goldenes Schlüsselchen im Schnabel und sagte: „Schließ dort den Baum auf, so wirst du ein Bett finden.“ Da schloss es auf und fand ein schönes weiches Bettchen. Da betete es zum lieben Gott, er möchte es behüten in der Nacht, legte sich und schlief ein.

Stage 3: Suche den zweiten Schlüssel am östlichen Wegrand und notiere die Nummer als D.
Weiter geht es zu Stage 4 bei N48° 13.(860+C+D)' E11° 33.(380+(BxD))‘

Am Morgen kam das Täubchen zum dritten Mal, brachte wieder ein Schlüsselchen und sprach: „Schließ dort den Baum auf, da wirst du Kleider finden,“ und wie es aufschloss, fand es Kleider mit Gold und Edelsteinen besetzt, so herrlich, wie sie keine Königstochter hat. Also lebte es da eine Zeit lang und kam das Täubchen alle Tage und sorgte für alles, was es bedurfte, und war das ein stilles, gutes Leben.

Stage 4: Suche den dritten Schlüssel am nördlichen Wegrand und notiere die Nummer als E.
Weiter geht es zu  Stage 5 bei N48° 13.(671+Dx(B+E))' E11° 33.(685-(CxE))

Einmal aber kam das Täubchen und sprach: „Willst du mir etwas zu Liebe tun?“ „Von Herzen gerne“, sagte das Mädchen. Da sprach das Täubchen: „Ich will dich zu einem kleinen Häuschen führen, da geh hinein, mittendrein am Herd wird eine alte Frau sitzen und „Guten Tag“ sagen. Aber gib ihr bei Leibe keine Antwort sie mag auch anfangen, was sie will, sondern geh zu ihrer rechten Hand weiter, da ist eine Türe, die mach auf, so wirst du in eine Stube kommen, wo eine Menge von Ringen allerlei Art auf dem Tisch liegt, darunter sind prächtige mit glitzerigen Steinen, die lass aber liegen und suche einen schlichten heraus, der auch darunter sein muss, und bring ihn zu mir her, so geschwind du kannst.“ Das Mädchen ging zu dem Häuschen und trat zu der Türe ein: da saß eine Alte, die machte große Augen wie sie es erblickte und sprach „Guten Tag mein Kind.“ Es gab ihr aber keine Antwort und ging auf die Türe zu. „Wo hinaus?“ rief sie und fasste es beim Rock und wollte es festhalten, „Das ist mein Haus, da darf niemand herein, wenn ich es nicht haben will.“ Aber das Mädchen schwieg still, machte sich von ihr los und ging gerade in die Stube hinein. Da lag nun auf dem Tisch eine übergroße Menge von Ringen, die glitzerten und glimmerten ihm vor den Augen: es warf sie herum und suchte nach dem schlichten, konnte ihn aber nicht finden. Wie es so suchte, sah es die Alte, wie sie daher schlich und einen Vogelkäfig in der Hand hatte und damit fort wollte. Da ging es auf sie zu und nahm ihr den Käfig aus der Hand, und wie es ihn aufhob und hinein sah, saß ein Vogel darin, der hatte den schlichten Ring im Schnabel.

Stage 5: Suche den Ring am östlichen Wegrand und notiere die Nummer als F.
Weiter geht es zum Final bei N48° 13.((Fx(B+D))-122)' E11° 33.(131+(DxF))

Da nahm es den Ring und lief ganz froh damit zum Haus hinaus und dachte, das weiße Täubchen würde kommen und den Ring holen, aber es kam nicht. Da lehnte es sich an einen Baum und wollte auf das Täubchen warten, und wie es so stand, da war es als wäre der Baum weich und biegsam und senkte seine Zweige herab. Und auf einmal schlangen sich die Zweige um es herum, und waren zwei Arme, und wie es sich umsah, war der Baum ein schöner Mann, der es umfasste und herzlich küsste und sagte: „Du hast mich erlöst und aus der Gewalt der Alten befreit, die eine böse Hexe ist. Sie hatte mich in einen Baum verwandelt, und alle Tage ein paar Stunden war ich eine weiße Taube, und so lang sie den Ring besaß, konnte ich meine menschliche Gestalt nicht wieder erhalten.“ Da waren auch seine Bedienten und Pferde von dem Zauber frei, die sie auch in Bäume verwandelt hatte, und standen neben ihm. Da fuhren sie fort in sein Reich, denn er war eines Königs Sohn, und sie heirateten sich und lebten glücklich.

Viel Spaß!

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