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16 Millionen Jahre NHM EarthCache

Hidden : 08/10/2015
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Ihr habt hier einen Earthcache, der sich mit einem Bausteine der Ringstrassengebaude und anderer bekannter Gebaeude im ersten Bezirk Wien befasst.


There is a short and comprehensive english version below.


Die Idee, Earthcaches im und rund um den ersten Bezirk zu machen, geistert schon lange in unseren Koepfen herum.

Die neue Ausstellung im NHM, die sich sprichwoertlich mit den Bausteinen der Ringstrasse befasst, hat schliesslich den Ausschlag dazu gegeben.

Das Naturhistorische Museum wurde nach Entwuerfen von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer errichter (mehr zur Architektur hier: http://www.nhm-wien.ac.at/museum/geschichte__architektur).

Fuer die Grundmauern und das Fassadenmauermauerwerk wurden rund 28.000 m² verschiedener Arten von Natursteinen verwendet, die im grossen und ganzen alle aus den Laendern damaligen k.u.k. Monarchie stammten.

Die Fassade


Das Erdgeschoss der Fassade besteht aus sogenanntem Zogelsdorfer Stein.

Zogelsdorfer Stein


Der Zogelsdorfer Stein ist zwischen 16 und 20 Millionen Jahre alt und stammt aus derselben Fazies wie die Leithakalke. Der Stein wird in der Fachliteratur als Bryozoenkalk oder Nulliporenkalk bezeichnet, da die Gesteinsbildner haupsaechlich massenhaft auftretende Moostierchen und weniger Rotalgen wie bei anderen Leithakalken waren.

Moostiercheneinschluesse Rotalgeneinschluesse



Daneben treten je nach Formation auch Pilgermuscheln und vereinzelt Seeigel und Seepocken auf, was auf eine Entstehung im marinen, bewegten Flachwasserbereich hinweist.

Entstanden ist der Zogelsdorfer Stein aus Ablagerungen des Molassemeeres Parathetys. Molasse ist die Bezeichnung für Sedimente und Sedimentgesteine, die bei der Abtragung eines Faltengebirges zwischen der letzten Phase seiner Bildung (Hebungsphase) und seiner weitgehenden Einebnung zu einem Gebirgsrumpf entstehen.

Dieser Kalksandstein ist am Ostrand der Boehmischen Masse zwischen Pulkau und Maissau, vor allem aber um Eggenburg als 5 bis 10 Meter mächtige Auflagerung verbreitet.

Johannes Steinbruch 1880

Als klastische Einschlüsse können Quarze, Muskovite und Feldspate beobachtet werden, die mit Kalkspat oder Blocksparit einzementiert wurden. Diese Einschlüsse können aus den in der Nähe vorkommenden Graniten abgeleitet werden, denen der Kalksandstein auch aufgelagert ist.
Der Kalksandstein ist am Ostrand der Boehmischen Masse zwischen Pulkau und Maissau, vor allem aber um Eggenburg als 5 bis 10 Meter mächtige Auflagerung verbreitet. Wegen der weitgehenden Stabilität des Böhmischen Masse ist der Kalksandstein kaum geklüftet und somit von hoher Qualität.

Zu Erkennen ist dieser Stein an seiner sehr einheitlichen Oberflaeche mit eher kleinen Einschluessen (siehe Bild oben) im Vergleich zu anderen Kalksandsteinen rund um Wien.


Short Version in English: The face of the Viennese Museum of Natural History is cased with various building stones from regions all over the Austrian Monarchy. The outer side of the ground floor is cased in a calcareous sandstone called Zogelsdorfer Stein (first pic in the listing, bright yellow area), named after the location of the quarries in Lower Austria.

The Zogelsdorfer Stein was formed some 16 to 20 million years ago out of sedimentation of Paratethys, a prehistoric sea covering, among others, the greater area of Vienna. The petrogenetic substances consist mainly of moss animals, the bryozoan, and not, as it is often the case with other calcerous sandstones of the area, out of red algae (see pic above of the two different inclusions). There is in addition a huge variety of other inclusions like pilgrim's scallops or sea urchins.


Bitte beantwortet folgende Fragen im Online Formular oder lasst sie uns per Email zukommen. Ihr koennt sofort loggen, wir melden uns, wenn was bei euren Antworten nicht passt. Please answer the below questions in the Online Form or send us an email, you can log immediately, we come back to you if something is wrong with your answers.

  1. Vor Ort findest du gut sichtbar Algeneinschluesse in der Fassade. Beschreibe die Form und Art der Einschluesse, um welche Algen kann es sich handeln? Ein optionales Foto wuerde uns freuen.
    On site you find inclusions of algea. Describe them, what kind of algea can it be? Optional a photo would be appreciated.

  2. Im Zogelsdorfer Stein gibt es neben Algen auch noch andere Einschluesse, die sich in der Fassade des Museums finden lassen. Was fuer Einschluesse koennt ihr entdecken? Beschreibt diese Einschluesse. Optional koennt ihr auch ein Foto schicken.
    Besides algea there are also other inclusions. What kind of inclusion can you discover in addition to the algea. Describe them and name them. Optional a photo would be appreciated.

Bonusfrage (kann aber kein muss, Bonus, not a must) :

  1. Der Gesteinsbildner der Leithakalke sind Rotalgen. Wo findet man Rotalgen heute auf der Speisekarte und als was?
    What is made of red algea today? Where do we find it on menus, name the products.

Bitte füllt das ONLINEFORMULAR aus (bevorzugt, preferred!!), schickt die Antworten an adlerkopf.fgyfjb@gmx.at oder kontaktiert uns ueber unser Profil bei Geocaching.com

Viel Spass!

Eure Adlerkoepfe

Quellen: NHM und Wikipedia

29.11.2015 - V1.1-Typo bei Mailadresse korrigiert (Danke an "Die Rodauner" fuer den Hinweis)

29.11.2015 - V1.2 Comprehensive English version added

13.12.2015 - V1.3 Flag Counter eingebaut

17.12.2015 - V1.4 Google Formular eingebaut

29.04.2021 - V1.5 Google Formular upgedated

Flag Counter seit dem 13.12.2015

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Additional Hints (Decrypt)

Ibe Beg hagre Rhebcn, orv Anpug frue fpujvrevt
Ba fvgr arne Rhebcr, irel qvssvphyg ng avtug

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)