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B4 - Vom Frankenland zum Ostseestrand

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Hidden : 10/20/2015
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

B4 – Vom Frankenland zum Ostseestrand


Die Bundesstraße 4 verläuft von Nord nach Süd durch die Mitte Deutschlands. Ihre heutige Länge beträgt ca. 610 Kilometer. Ihr südlicher Ausgangspunkt ist nahe dem südöstlichem Nürnberger Stadtteil Fischbach an der gleichnamigen Anschlussstelle der A9 (AS52). Von dort führt sie über Nürnberg (hier hat zusätzlich der Ring die Bezeichnung B4R, dieser „fängt“ im inneren Nürnberger Stadtgebiet auch die B2, B8 und B14 auf) – Erlangen – Baiersdorf – Forchheim – Bamberg (A73) – Kaltenbrunn – Coburg – Neustadt bei Coburg* – Sonneberg/Unterlind* – Eisfeld – Schleusingen (A73) – Ilmenau – Arnstadt (A71) – Erfurt – Straußfurt – Sondershausen – Nordhausen – Braunlage – Bad Harzburg – Vienenburg – Schladen – Wolfenbüttel (A395) – Braunschweig – Gifhorn – Uelzen – Lüneburg – Winsen – Seevetal (A39) – Hamburg – Quickborn – Bad Bramstedt – Neumünster (A7) nach Kiel (A215). Bei den kursiv gekennzeichneten Ortschaften ist die B4 heute nicht mehr als Bundesstraße ausgewiesen. Dort wurde sie durch Autobahnen (in Klammern stehend) ersetzt und zu Staats- bzw. Kreisstraße herabgestuft. Genaugenommen endet die B4 heute nicht mehr in Kiel, sondern in Bad Bramstedt. Die alten Streckenabschnitte der B4 sind aber fast alle noch existent und befahrbar.


*Eine Neutrassierung erfuhr die B4 dafür von Coburg kommend vorbei an Rödental und Neustadt bei Coburg bis ins thüringische Unterlind, einem Ortsteil von Sonneberg. Diese Trasse wurde zuerst unter dem Projektnamen "B999 Ortsumgehung Rödental" geführt, ab der Eröffnung im Jahre 2011 dann als B4. Weiterhin sind für den Bundesverkehrswegeplan 2015 (ab 3. August 2016 neu beschlossen als Bundesverkehrswegeplan 2030) zudem die Umgehungsstraßen von Sonneberg-Köppelsdorf und Neuhaus am Rennweg als B4 bzw. B4n geplant.

Im Norden von Nürnberg sollte eine neue Bundesstraße B4f durch den Sebalder Reichswald gebaut werden, um den Flughafen direkt an die Autobahn A3 anzubinden. Zumindest für die nahe Zukunft scheint dieses sehr umstrittene Projekt erst einmal vom Tisch zu sein. (siehe Bild 8 Kartenskizze)

Ein paar alte originale Kopfsteinpflaster-Verkehrsrelikte der Fernverkehrsstraße/Reichsstraße 4 lassen sich heute noch u.a. im Norden Nürnbergs finden, beginnend an der Ecke Erlanger Straße/Äußere Bucher Straße (beim El Coyote), parallel der B4 Eltersdorfer Straße – Schnepfenreuth – Ortsdurchfahrt Buch (Bucher Hauptstraße) bis zur Kreuzung B4/Kraftshofer Hauptstraße. (Bild im Listing und Bilder 5, 6 und 7)
Auch in Erlangen, wo die alte R/B4 als Nürnberger Straße Richtung Innenstadt strebte, findet sich ein Rest am Rande der Sebaldussiedlung, da mit Ausbau von Äußerer Nürnberger Straße und Paul-Gossen-Straße (neue Führung der B4 Richtung A73) eine Verschwenkung nach Süden und eine neue Kreuzung (Südkreuzung) zwingend wurden. Dieses Straßenstück im "Winkel" überdauerte mit Markierung innerhalb eines kleinen Parks mit Freizeitsportanlage bis in die Gegenwart. (Bilder 10 bis 13)


Ursprung der alten „4“ war eine jahrhundertealte mitteleuropäische Post- und Verkehrsverbindung, die in Niedersachsen auch als eine alte Salzstraße (Braunschweig – Lüneburg – Hamburg) fungierte.
Die am 17. Januar 1932 eingeführte Fernverkehrsstraße 4 (FVS4), ab 1934 Reichsstraße 4 (R4), sollte ursprünglich schon an der Reichsgrenze (Österreich) beginnen und über München und Ingolstadt nach Nürnberg (und weiter wie beschrieben) führen, so wie auch die Reichsstraßen 1 – 10 alle von Reichsgrenze zu Reichsgrenze das Land durchzogen. Aber der Bau der Reichsautobahn zwischen München und Nürnberg (heutige A9) ließ dann die FVS/R4 erst in Nürnberg beginnen bzw. enden.

Bis 1937 wurde die R4 zwischen Bamberg und Coburg nicht über Kaltenbrunn, sondern über Lichtenfels (heute B173 bzw. A73) und Untersiemau (heute A73 und B289 ) nach Coburg geführt.
Als 1949 Deutschland endgültig geteilt wurde, lebte die R4 als Bundesstraße 4 (Bundesrepublik) und Fernverkehrsstraße 4 (DDR) weiter. In ihrem Verlauf durchzog sie somit den Süden der Bundesrepublik, den Südwesten der DDR und erlangte wieder „Westgebiet“ im Harz. Von dort führte sie dann schließlich bis zur Ostsee nach Kiel.

Zum Cache:
An den angegebenen Koords, die auf der B4 liegen, ist natürlich nichts zu finden. Das Rätsel ist nicht einfach und fordert sicher etwas Geduld und Zeit. Die hier dargestellten deutschen KfZ-Kennzeichen sollten schon mit dem Thema des Caches zu tun haben. Dabei gilt Historie und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichermaßen. Desweiteren haben sich noch ein paar weitere Ungereimtheiten eingeschlichen. Diese gilt es herauszufinden.
Hier aufgeführte Kennzeichen, die es tatsächlich real wirklich gibt, wären rein zufällig.


Final:
N49° (X*95)+27866
E11° (Y*108)-10609

Parkplatzkoords und weitere Hinweise findet ihr im Geochecker.

Bitte den Cache nicht in der Dämmerung oder in der Nacht aufsuchen! JAGDGEBIET!!! Vielen Dank!

Für den Erstfinder liegt am Cache eine FTF-Urkunde bereit.

Viel Spaß beim Heben wünscht euch UHU15.

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