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NAK 18. Tür: Weihnachtsbräuche

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Hidden : 11/09/2015
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

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Türchen 18


Weihnachtsbräuche sind feste Bestandteile des Weihnachtsfestes. Ausgangspunkt ist das christliche Fest von der Geburt Jesu Christi, doch sind teilweise alte, nichtchristliche Winter- und Lichtbräuche eingefügt und mit christlichen Motiven verschmolzen.

Das heute in Deutschland übliche Weihnachtsfest in der Familie mit Weihnachtsbaum, Weihnachtsliedern, Krippe, Geschenken und einem Gottesdienstbesuch ist eine kulturelle Ausformung der Bürgerfamilie des 19. Jahrhunderts.

 

Auch Nicht-Christen haben Weihnachtsbräuche übernommen. So z.B.:

Judentum

In einigen jüdischen Haushalten, die als Minderheit in einer christlichen Umgebung leben, kommt es vereinzelt vor, „Weihnukka“ zu feiern. Dabei werden zum Chanukka-Fest beispielsweise Tannenbäume in Wohnzimmern aufgestellt und mit Kugeln geschmückt, in die Davidssterne eingraviert sind.

Islam

In einigen muslimischen Haushalten kommt zu Weihnachten eine Gans auf den Tisch, und die Kinder bekommen Geschenke. Da die Geburt Jesu Christi im Koran ausführlich beschrieben wird, ist den Muslimen der Ursprung des Weihnachtsfests nicht fremd.

 

Nun zum Rätsel: Finde heraus, aus welchem Land ich komme...

 

A.    „Bei uns kommt die ganze Familie zu Weihnachten zusammen. Es gibt für jeden eine Hostie mit Heiligenbild bedruckt, und bevor es das Essen gibt, geht jeder mit seiner Hostie zu jedem anderen Gast und gibt ein Stück von seiner Hostie ab. Man bekommt im Gegenzug aber auch ein Stück von der Hostie des Anderen. Dabei wünscht man sich gegenseitig viel Glück für das kommende Jahr.“

B.     „Wo ich wohne, gibt es schon Mitte November ein besonderes Essen, mit dem die vorweihnachtliche Fastenzeit beginnt. Da gibt es ein spezielles Getreideerzeugnis, das magische Kräfte besitzen soll. Die Geschenke und das Weihnachtsessen gibt es erst am 25.12. Hier darf nur die Familie dabei sein. Gäste dürfen nicht kommen, denn das bedeutet Unglück für das nächste Jahr.“

C.     „Also bei uns ist Weihnachten nur ein religiöses Ereignis. Seit ein paar Jahren feiern manche auch den Weihnachtsabend, aber ich freue mich auf den Nikolaus. Zu uns (und den Kids unseres Nachbarlandes) kommt er mit seinem Helfer. Der heißt so, wie ein ganz bekanntes Kartenspiel für Kinder. Ach ja, und er kommt auf einem dampfbetriebenem Boot bei uns an.“

D.    „An Heiligabend wird bei uns das Wohnzimmer wie ein besondere Weihnachtshütte geschmückt. Nachmittags gucken wir alle Fernsehen, da kommen immer so schöne Sachen. Nach dem leckeren Essen gibt es Nachtisch. Da ist immer eine Mandel drin versteckt, und wer die findet, bekommt ein Geschenk extra. Und auch dem Kobold stellen wir ein Schälchen davon auf den Dachboden, damit er das Grundstück beschützt und sich vor allem um die Haustiere kümmert. Wird er nicht gut behandelt, spielt er Streiche oder verlässt den Hof.“

E.     „In unserem Land (eigentlich gehört es zu einem anderen Land, aber wir sind Autonom), feiern wir Weihnachten sogar 3 Wochen lang. Wir basteln sehr viel und vor allem wird oft getanzt. Um den Christbaum, traditionelle Tänze und es finden auch Tanzabende statt. Und wir denken am 25.12. an unsere Verstorbenen und schmücken ihre Gräber mit selbstgebasteltem Schmuck.“

F.      „Also wir haben einen ganz speziellen Brauch zu Heiligabend. Da wird ein Eichenbalken von Haus zu Haus gezogen und ganz zum Schluss verbrannt. Das soll der Sonne neue Kraft geben und alles Übel töten. Auch wir Kinder ziehen verkleidet von Haus zu Haus um böse Geister zu verjagen. Unseren Christbaum daheim schmücken wir sogar auch mit getrockneten Blumen. Und wer beim Weihnachtsessen neun mal davon ist, der soll im nächsten Jahr reich und glücklich werden“

G.    „Wir haben in unserem Land ganz viele Weihnachtsbräuche. Heiligabend ist bei uns erst am 6. Januar. Und da kommen alle unsere engen Verwandten zu uns, sogar unsere Verstorbenen feiern mit uns. Wir haben 12 verschiedene Speisen. Eine davon ist z.B. eine Weizengarbe, die die Gestalt des Ahnherrn, ein neues, blutloses Opfer an Gott und den Gott selbst darstellt. Am 1. Weihnachtstag (7.1.) gehen wir in die Kirche. Und an diesem Tag darf man nicht von einer weiblichen Person besucht werden. Meine Mama macht da gar nicht erst die Tür auf. Wenn aber ein Mann oder Junge kommt, die werden eingeladen. Und am 8.1. ist der Tag der Sternensänger.“

H.    „Bei uns wird ab dem 15. November gefastet. Weihnachten feiern wir zwar erst am 25. Dezember, aber am heiligen Abend gibt es eine ungerade Zahl an veganen Gerichten zu essen. Zuerst gibt es ein rundes Brot, in dem eine Münze versteckt ist und das zwischen allen Familienmitgliedern aufgeteilt wird. Sogar Gott, die Gottesmutter, das Haus und unser Haustier bekommen ein Stück. Und wer die Münze findet, wird im nächsten Jahr immer gesund sein und viel Glück haben. Und dann ab Mitternacht bis Sonnenaufgang ziehen singende junge Männer, von Haus zu Haus. Sie wünschen Gesundheit, Glück und Wohlstand und tätscheln den Rücken der Leute mit dekorierten Stöcken.“

I.       „In unserem Land vermischen sich moderne Traditionen mit ganz alten Bräuchen. Am 8. Dezember feiert man bei uns das Fest der unbefleckten Empfängnis. Ab da wird alles festlich geschmückt und der Weihnachtsbaum und die Krippen aufgestellt. Am Heiligabend wird nur vegetarisch gegessen. Aber am 25.12. gibt es das große Familienessen mit Fleisch. Wann du Geschenke kriegst, kommt darauf an, in welcher Region du wohnst. Viele bekommen sie am 24. vom Christkind. Aber andere erst am 25. von einer alten Witwe und manche erst am 6.1. vom Weihnachtsmann.“

J.       „Hm, in unserem Land ist Weihnachten mittlerweile ein riesiges Geschäft. Und wegen der Multikulturalität darf man jetzt nicht mehr Weihnachtsgrüße verschicken, sondern nur noch sogenannteSeason Greetings“. Unsere Weihnachtskultur haben wir aus vielen verschiedenen Ländern aufgenommen. Kann man alles ganz gut in den vielen Filmen sehen, die aus unserem Land kommen.“

K.    „Weihnachten beginnt bei uns schon am 15. Dezember. In den darauffolgenden neun Tagen wird die Suche von Maria und Josef nach einer Herberge symbolisiert. Gäste werden in das Haus eingeladen, eine bunte Figur aus Pappmaché zerschlagen, es wird getrunken und gegessen. An Heiligabend um Mitternacht wird das Jesuskind in die Krippe gelegt, denn das symbolisiert ja Weihnachten. Erst danach dürfen wir die Geschenke öffnen.“

L.     „Obwohl in unserem Land die meisten Menschen (und das sind ganz, ganz viele) eine andere Religion haben, ist Weihnachten ein offizieller Feiertag. Die Feiern sind stark durch die amerikanischer Medien geprägt worden, so dass Santa Claus und Konsum auch hier Einzug gehalten haben. In den christlichen Missionsschulen nehmen alle Kinder aktiv an der Feier mit Krippenspielen und Gesängen teil, sogar die nicht christlich sind. Und wir haben sogar Weihnachtsferien.“

M.   „In unserem Land wird Weihnachten sogar als Feiertag anerkannt. Es ist das einzige Land in diesem Teil der Welt. Sogar nicht-Christen nehmen an unseren Ritualen teil, wie das Schenken, Weihnachtskarten verschicken und das Schmücken der Weihnachtsbäume. Zu uns kommt Großvater Santa, und im Radio läuft Weihnachtsmusik. Wir gehen auch in den Gottesdienst und sogar immer mehr junge Leute schätzen die Kameradschaft, welche diese Besuche vermitteln. Nach der Christmette gehen wir zu älteren Gemeindemitgliedern und bekommen warme Getränke und Leckereien von ihnen.“

N.    „Aus meinem Land kommt vermutlich die älteste christliche Gemeinschaft her. Als Gründer gilt der Überlieferung nach der Evangelist Markus, der im 1. Jahrhundert in diesem Land gelebt haben soll und wo er 68 n. Chr. als Märtyrer starb. Wir feiern Weihnachten am 7. Januar. Zu essen gibt es ein spezielles Gebäck und Fisch. In meinem Land ist der 7. Januar sogar ein gesetzlicher Feiertag.“

O.    „In unserem Land ist alles ein wenig anders. Bei uns kann der Weihnachtsmann keinen dicken Pelzmantel tragen und mit Rentierschlitten fahren. Bei uns müsste der Weihnachtsmann eher Bermudashorts tragen und Wasserskier fahren. Dazu Sonnenbrille und ganz viel Sonnencreme. Wir haben zwar auch einen Weihnachtsbaum, aber statt Weihnachtsbraten gibt es immer öfter ein Truthahn-Barbecue.“

P.      „Bei uns wird Weihnachten inoffiziell und nur im privaten Rahmen gefeiert. Es gibt hier keinen gesetzlichen Feiertag. In unserem Land gibt es aber auch ehemalige Kolonien, und da ist der 25. Dezember sogar ein Feiertag. Aber in letzter Zeit tauchen immer mehr Weihnachtsdekorationen in den großen Städten auf. Und unsere Städte sind wirklich sehr groß.“

 

Ä, Ö, Ü bleiben! – Länder die aus zwei oder mehreren Namen bestehen, zusammenschreiben.

 

Das Final liegt bei: (BWW)

N + 3* Lösungswort + B + F + I + 1

E + 2* Lösungswort + O + A + L – 2

 


Additional Hints (No hints available.)



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