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Sabbelwasser: Hallo lumbricus,

dieses Event ist nun länger als einen Monat her, weshalb es jetzt Zeit für die Archivierung ist (das sollte ein Owner binnen vier Wochen bitte selbst tun).

Besten Dank für alles! Eventuell noch im Cache eingeloggte Trackables können natürlich weiterhin geloggt werden.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Geocaching.com Reviewer


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Toteiskessel - Erhalt von Kleinmooren und Sümpfen

A cache by lumbricus Send Message to Owner Message this owner
Hidden : Saturday, February 6, 2016
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


Toteiskessel im Haager Land - Pflegemaßnahmen zum Erhalt von Kleinmooren und Sümpfen

Basisdaten:
Datum: 06.02.2016
Treffpunkt: N 48° 09.773' E 012° 11.669'
Uhrzeit: 09:30 - 13:00
Mitbringen: Gummistiefel, Handschuhe, Wechselkleidung (siehe weiter unten)

Die Toteiskessel bei Haag sind eine ökologische Besonderheit und Sehenswürdigkeit. Diesbezüglich wurde im Jahr 2005 ein Toteiskesselweg eröffnet. Der deutschlandweit einmalige Toteiskesselweg verläuft entlang einer reich bewegten Endmoräne der letzten Eiszeit in der Nähe von Haag in Oberbayern. Bei den Toteiskesseln handelt es sich um stumme Zeugen der letzten Eiszeit vor rund 20.000 Jahren. Die Toteiskessel entstanden durch sich am Rande des Gletschers lösende Toteismassen und sind je nach Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand und Ausformung trocken, wassergefüllt oder zu Kleinmooren, Sümpfen und Bruchwäldern verlandet. Der aufmerksame Betrachter kann eine wahre Vielfalt von unterschiedlichen Ausformungen finden. Viele seltenen und gefährdeten Pflanzenarten, aber auch Tierarten sind auf den Lebensraum „Toteiskessel“ angewiesen. Aus diesem Grund ist eine Vielzahl der Toteiskessel entweder als ein Biotop oder sogar als Naturdenkmal ausgewiesen, was deren naturschutzfachliche Wertigkeit nochmals unterstreicht.
Viele Toteiskessel liegen in größeren Waldgebieten und sind dort einigermaßen geschützt. Sehr stark gefährdet sind sie aber in intensiv bewirtschafteten Agrarbereichen. Als Hindernis in der Landschaft wurden sie oft trockengelegt, mit Bauschutt oder anderem Material verfüllt oder als Fischteiche genutzt.



Naturschutzfachliches Ziel ist, diese einmaligen, mehrere tausend Jahre alten Toteiskessel auch für die nachfolgende Generation zu erhalten und zu sichern.
Für den Erhalt der Toteiskessel sind von Zeit zu Zeit Pflegemaßnahmen notwendig. Insbesondere werden immer wieder Entbuschungen durchgeführt, damit die Toteiskessel nicht vollkommen zuwachsen.



Bei der geplanten Maßnahme sollen kleine Faulbäume und Weidenbäumchen aus den Toteiskesseln Nr. 4 und 9 per Hand herausgezogen werden. Durch das Herausziehen ist die Verbuschung nachhaltig aufgehalten, da der ganze „Baum“ entfernt wird. Schneidet man einen Faulbaum oder eine Weide nur ab, kann es wieder zu einem Stockausschlag kommen und die Aktion muss teils mit größerem Aufwand bald wiederholt werden.
Aufgrund der feuchten nassen Bodenverhältnisse können sogar noch kleine Bäumchen mit 3-4 cm Durchmesser und über 1 m Höhe herausgezogen werden. Durch diese Maßnahme wird ein Zuwachsen der Toteiskessel nachhaltig entgegengewirkt.

Falls jemand eine Gartengabel oder Astschere besitzt, soll er diese gerne als hilfreiches Werkzeug mitnehmen. Auf alle Fälle braucht man warme Kleidung und Socken, Arbeitshandschuhe und ganz wichtig Gummistiefel. In den Toteiskesseln ist es stellenweise sehr sumpfig und man kann auch nicht alle Bereiche betreten, da man knietief einsinken kann. Vorsichtshalber kann/sollte man Ersatzkleidung mitnehmen.

Herr Stadler von der UNB Mühldorf ist bei der Maßnahme vor Ort und wird eine Pflegeeinweisung durchführen sowie auf dem Weg zur Pfelegmaßnahme Interessantes über die Toteiskessel berichten. Im Zuge des Citos kann auch ein Earth-Cache mit freundlicher Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde erarbeitet werden.

Vom Landratsamt Mühldorf am Inn wird eine Verpflegung für alle Mitwirkenden bereitgestellt.

Wir freuen uns auf Euer Kommen,
Untere Naturschutzbehörde Mühldorf und lumbricus

Bild und Karte mit freundlicher Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde Mühldorf sowie Agenda 21 - Bundnaturschutzgruppe Haag.

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