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Auf jüdischen Spuren in Dorsten

A cache by JMW Team Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 4/23/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:


"Auf jüdischen Spuren in Dorsten"


Bei diesem Cache erfahrt ihr etwas über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Dorsten. Anfang der 1980er Jahre machte sich eine Gruppe von Hobbyhistorikern auf, die Geschichte ihrer Stadt zu erforschen. Das besondere Interesse lag auf der Zeit des Nationalsozialismus und dem Schicksal der ehemaligen jüdischen Bewohner der Stadt. Im Jahr 1987 gründete sich aus dieser Gruppe ein Verein, der sich den Aufbau eines Dokumentationszentrums vornahm. Das Jüdische Museum Westfalen wurde am 28. Juni 1992 eröffnet, der Anbau mit einer neu konzipierten Dauerausstellung öffnete am 26. August 2001.

Bei diesem Cache handelt es sich um einen Multi, der acht Orte in der Dorstener Innenstadt zum Ziel hat und in einer Stunde gut zu schaffen ist. An jeder Station wird euch eine Frage gestellt, deren Antwort euch die erforderlichen Informationen zur Berechnung der nächsten Koordinaten liefert. Es wird häufiger nach der einstelligen/iterierten Quersumme gesucht. Folgendes Beispiel zeigt euch die Berechnung:
1975 - Quersumme 1+9+7+5 = 22 - einstellige Quersumme 2+2 = 4

Zusätzlich müsst ihr die beiliegende Matrix ausfüllen und dort die Familiennamen eintragen, die ihr auf den Stolpersteinen findet. Diese ergeben ein Codewort, das ihr für das Final benötigt. Außerdem benötigt ihr auch noch einen QR Code Reader.


Das Jüdische Museum ist Dienstag-Freitag von 10.00-12.30 Uhr und 14.00-17.00 Uhr geöffnet sowie an Wochenenden und Feiertagen von 14.00-17.00 Uhr.

Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Cache nicht machbar!

Parkmöglichkeiten gibt es in Dorsten viele. Eine kostenlose Möglichkeit findet ihr u.a. bei    N 51° 39.721   E 006° 57.753


Nun geht es los, die "Spurensuche" kann beginnen bei
 N 51°39.549     E 006°58.022


1) Jüdisches Museum Westfalen

In der Dauerausstellung des jüdischen Museums gibt es viel zu entdecken. Neben einer riesigen Tora und einem Synagogenmodell könnt ihr z.B. jüdische Feste kennenlernen. Außerdem zeigen die Biografien von Fußballern, Künstlern, Schriftstellern und anderen das vielfältige jüdische Leben in Westfalen in den letzten Jahrhunderten und heute.


Frage: Wie viele Arme hat der Leuchter (die Menora) im Logo des Jüdischen Museums Westfalen an der Hausfassade des Neubaus?   Lösung A =

Weiter geht es mit    N 39.5 (A+1)0     E 58.0 (4*A)


2) Geschichtsstation zur jüdischen Gemeinde

Nachdem sich die ersten Juden in Dorsten niedergelassen hatten, zogen innerhalb der folgenden Jahrzehnte weitere jüdische Familien nach Dorsten. Moises Eisendrath und Moses Heß kauften 1860 ein Gebäude in der Wiesenstraße und richteten dort Gemeinderäume ein. Es entwickelte sich ein reges Gemeindeleben.


Frage: Wann ließen sich die ersten Juden in Dorsten nieder? Gesucht ist die einstellige Quersumme B =

Die nächste Station findet ihr bei    N 39.(A-1)2 B    E = 57.B (A-1)5


3) Stolpersteine Modehaus

Stolpersteine sind ein Kunstwerk des Künstlers Gunter Demnig. Die kleinen Messingplatten erinnern am letzten gewählten Wohnort in verschiedenen Europäischen Ländern an alle Opfer des NS-Regimes.



In dem Gebäude Markt 14 befand sich bis 1933 ein Modehaus. Die jüdischen Besitzer hatten das Gebäude 1919 gekauft und ihr Geschäft an den Marktplatz verlegt. Nach dem Geschäftsboykott der Nazis am 1. April 1933 floh die Familie in die Niederlande. Der Sohn emigrierte 1938 nach Brasilien. Die Tochter Greta überlebte die Konzentrationslager und wanderte auch nach Brasilien aus.


Frage: Das Geschäft trug den Nachnamen der Familie. Wie hieß das Geschäft? Die Stolpersteine helfen bei der Lösung.
Tragt den Namen in die Matrix ein und ermittelt darüber hinaus den Buchstabenwert des 4. Buchstabens. Die Lösung ist C =

Station 4 findet ihr nun bei bei    N 39.(C+1)2(A+2)    E 57.(A+1)B C


4) Tisa - Brunnen

Tisa von der Schulenburg war eine deutsche bildende Künstlerin. Der von ihr entworfene Brunnen stellt die Geschichte der Stadt in Texten und Reliefs dar. Als Ordenschwester im Orden der Ursulinen trug sie den Namen Schwester Paula. In erster Ehe war sie mit dem jüdischen Unternehmer Fritz Hess verheiratet.



Frage: Wie viele Juden wurden aus Dorsten vertrieben und deportiert? Die Lösung findet ihr auf der Südwest-Seite des Brunnens. Gesucht ist die einstellige Quersumme D =

Weiter geht es bei    N 39.(B-2)C C    E 57.B D 1


5) Gedenktafel Synagoge

Die Synagoge befand sich in der Wiesenstraße 24, also einige Häuser entfernt von hier. In der ersten Etage befanden sich die Synagoge und die Gemeinderäume. Ansonsten bot das Haus Wohnraum, auch für Nichtjuden. Von außen gab es keinen Unterschied zu den nebenstehenden Gebäuden, außer einem Davidstern an der Vordertür.


Frage: Wann wurde die Synagoge verwüstet? Gesucht ist die einstellige Quersumme E =

Weiter geht es bei    N 39.A A 0    E 57.B B E


6) Stolpersteine Lippestraße

Hier an der Lippestraße wohnte - bis zur Deportation - die Familie P. Aus dem Westerwald kommend ist sie um 1800 hier ansässig geworden. Über viele Generationen wohnten sie als Bürger in dieser Stadt und brachten sich in das Leben von Dorsten ein. Neben der Familie P. wohnten noch 3 weitere Familien hier in der Lippestraße, deren Namen du an zwei verschiedenen Stellen findest. Trage auch diese Namen in die Matrix ein!


Frage: Wie viele Stolpersteine findest du hier insgesamt im Umkreis von ca. 25 Metern am Anfang der Lippestraße? Die Lösung ist F =


Weiter geht es nun zur nächsten Station bei   N 39.C (F+2) A    E 57.B E (F-4)


7) Stolpersteine Essenerstraße

Die Tochter des Ehepaars R, Ilse R, überlebte den Holocaust, da sie mit einem Kindertransport 1939 nach Schweden fliehen konnte. Die Briefe, die Ilses Eltern nach Schweden schickten, sind erhalten. Das Museum hält Kontakt zu Elise Hallin-R., wie sie heute heißt, nach Stockholm. Die Geschichte der Familie ist in dem Buch "Mein liebes Ilsekind - Mit dem Kindertransport nach Schweden - Briefe an eine gerettete Tochter." dokumentiert.


Frage: Wie heißt Ilse mit Hausnamen? Ermittelt die einstellige Quersumme des Buchstabenwertes, diese sei G =

Jetzt habt ihr alle Nachnamen zusammengetragen und könnt das Codewort ermitteln.

Weiter geht es bei    N 39.C C G   E 58.0 E G

Dort angekommen geht hinein und begebt euch dort zum Briefkasten rechts neben der Eingangstür. Hier findet ihr einen QR Code mit den letzten Informationen für das Final.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön vom gesamten Team an unsere Betatesterin Birgit von Nobija für ihre wertvollen Anregungen und Ergänzungen unseres Listings.


Viel Vergnügen und Happy Hunting wünscht
das Geocachingteam des JMW




Additional Hints (No hints available.)



 

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