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Opa Kurt: Die Suche nach der goldenen Pfeilspitze

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Hidden : 8/4/2016
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


Opa Kurt Scherbelberg: Die Suche nach der goldenen Pfeilspitze



Pfeil und Bogen wurden von unseren Vorfahren bereits in der Altsteinzeit (vor 10.000 bis 30.000 Jahren) genutzt, und gehören damit neben dem Speer zu den ältesten Jagdwaffen. Doch schon in der Frühsteinzeit wurden diese Waffen auch für kriegerische Auseinandersetzungen bis zum Ende des 17. Jahrhunderts genutzt.






Als berühmtester Bogenschütze, obwohl nur eine Sagen- bzw. Romanfigur, ist Robin Hood bekannt, dessen Geschichte aus dem 14. bis 15. Jahrhundert stammt.




Auch Opa Kurt Scherbelberg kennt vom Hörensagen eine Geschichte über Bogenschützen, die sich ganz in der Nähe von Braunschweig zugetragen haben soll.




Die Brunswieker Bogenschützen

Auch in den Wäldern rund um die Stadt Brunswiek gab es im Mittelalter eine Gruppe von tapferen Bogenschützen. Bei diesen Männern handelte es sich sowohl um unbescholtene Männer als auch um Diebe und andere Gauner, die vom Herzog begnadigt wurden. Sie taten für ihn als geheimer Vorposten Dienst, um Angreifer und andere Störenfriede frühzeitig zu erkennen und von Stadt und Burg fernzuhalten. Verdächtige, die sich auf den Wegen näherten, wurden aus den Hinterhalt mit großen Netzen gefangen, oder mit einem gezielten Schuss durch einen Pfeil so getroffen, dass sie nicht mehr fliehen konnten. Bei Nacht und Nebel wurden die Gefangenen dann über geheime Wege in die Stadt gebracht und den herzoglichen Soldaten zum Verhör übergeben.

Sonst wohnten die Bogenschützen abgeschieden in dem damals noch undurchdringlichen Wald, der nur über geheime Wege zu erreichen war. Wollte sich jemand dem Bund der Bogenschützen anschließen, musste er zuerst in einer Prüfung sein Geschick bei der Orientierung im Wald und in anderem unwegsamen Gelände beweisen. Hierzu hatte ein ehemaliger Seemann, der sich damals bereits mit Koordinaten auskannte, eine Karte des Forstes mit den Längen- und Breitengraden erstellt. Am Start wurde dem Prüfling eine Aufgabe gestellt, die ihn zum ersten Wegpunkt führte, wo eine weitere Aufgabe auf ihn wartete. So wurde er über mehrere Stationen kreuz und quer durch den dichten Wald geschickt, bis er endlich das Lager der Bogenschützen erreicht hatte. Hier war er vorerst für das Kochen und andere Arbeiten im Haus eingeteilt, bis einmal im Jahr der Herzog zur Sonnenwendfeier erschien, um die Bogenschützen für ihre Dienste zu entlohnen. An diesem Tag mussten auch die Bewerber für den Bund der Bogenschützen ihr Geschick mit Pfeil und Bogen zeigen. War die Prüfung erfolgreich, durften sie sich schon in der derselben Nacht zusammen mit den anderen Schützen um den Pfeil mit der goldenen Spitze bewerben, den der Herzog als Preis ausgesetzt hatte.

So auch im Jahre 1615. Es wurde stundenlang auf verschiedene Ziele geschossen, bis Dietrich von Wedelheine endlich als bester Schütze auserkoren war. Stolz nahm er aus der Hand des Herzogs den Pfeil entgegen. Wenn er nun auch noch mit diesem Pfeil die 200 Ellen entfernt stehende alte Eiche treffen würde, kann er den Preis für immer behalten. Er spannte seinen Boden, legte an, zielte und gab den Pfeil frei. Der Pfeil fand seinen Weg in Richtung Eiche, doch gerade in dem Moment, als sich die Spitze in das Holz bohrte, wurde der Baum von einem mächtigen Blitz getroffen, dem ein unheimlicher Donner folgte. Sofort stand der Wald um den Wettkampfplatz in Flammen, und es schien kein Entrinnen mehr zu geben. Der Herzog hatte schon mit seinem Leben abgeschlossen, als die Bogenschützen eine sich im Boden befindende Klappe öffneten und sich ein Höhlengang auftat. Hierdurch konnten alle zur Behausung der Männer flüchten, die auf einer Lichtung mitten im Urwald stand, so dass Ihnen das Feuer hier nichts anhaben konnte.

Als Dank für seine Rettung machte der Herzog die Bogenschützen zu seiner Leibgarde, und sie taten fortan in der Burg ihren Dienst.

Aber....., in den Wald traute sich keiner mehr hinein. So muss sich wohl die goldene Pfeilspitze hier immer noch befinden.



Heinz Scherbelberg, der diese Geschichte schon oft von seinem Vater gehört hatte, forschte in alten Braunschweiger Archiven nach und ist tatsächlich fündig geworden. Er konnte deshalb den Weg nachverfolgen und Reste der beschriebenen Stätten wiederfinden, nur der goldene Pfeil ist immer noch verschwunden.

Die Informationen, die damals den Weg zum Schießstand beschrieben, haben die Zeit natürlich nicht überdauert. Sie konnten aber von Heinz an Hand der alten Karte rekonstruiert werden, so dass auch ihr mit Hilfe der modernen Technik den Wettkampfplatz wiederfinden könnt und vielleicht auch mit etwas Glück die goldene Pfeilspitze findet .





Da sich die Pfade der Bogenschützen im Wald befinden, bitten wir euch sorgsam mit der Natur umzugehen. Nutzt die vorhandenen Wege, auch wenn ihr einen Umweg in Kauf nehmen müsst und beschädigt nichts. Auch wir haben versucht uns an die Empfehlung für naturverträgliches Geocaching der Niedersächsischen Landesforsten zu halten.

Heinz und WILZI wünschen euch natürlich eine unterhaltsame Suche !

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