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Gottesgab - die oberste Teufe

A cache by Helen Dares Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 11/13/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Ein weiser Mann sagte einmal: "Mit GPS verlaufe ich mich jetzt viel genauer!" Eben das ist mir auch passiert und ich bin sehr froh darüber, denn sonst hätte ich diesen besonderen Ort wohl niemals entdeckt. Mir war sofort klar, dass hier eine Dose hingehört - aufgrund des Abstandskonfliktes zum Gipfelcache musste ich jedoch einen kleinen Multi daraus machen. Ich wünsche euch viel Spaß!


Geschichte


Der Name „Gottesgab“ taucht zum ersten Mal im 15. Jahrhundert auf. Die Herzöge Johann IV. und Sigismund von Ober- und Niederbayern gewährten damals den Bergleuten ein weiteres Schürfrecht mit allen Freiheiten und Rechten. Die Urkunde darüber benennt die Grube als „des allmächtigen Gottes Gab“, da man früher überaus froh über die reichen Erzvorkommen war.

Früher hatte der Silberberg einen braunen Hut aus Eisenerz, dort begann der Bergbau. Nach dem böhmischen Geschichtsschreiber Hajek müsste der Bergbau am Silberberg bereits im 7. und 8. Jahrhundert aktiv gewesen sein. Abgebaut wurde in drei Phasen. Das Brauneisen wurde bis zum 14. Jahrhundert abgebaut, bis zum 17. Jahrhundert erntete man Silber, Edelmetalle aus Bleiglanz. Aus dem Blei wurden 0,4 bis 0,5 Prozent Silber „herausgeschmolzen“. In der dritten Abbauphase war man an Schwefelkies, Magnetkies und Zinkblende interessiert. Man hatte erkannt, dass sich die vielen vermischten Erze nicht besonders für die Metallgewinnung eigneten. Ab dem 17. Jahrhundert wurde angefangen, Erze zu rösten, um zum Beispiel Eisenvitriol und Kupfervitriol zu erhalten. Das brauchte man bei Tieren zur Desinfizierung von Hufen, um der Maul- und Klauenseuche vorzubeugen. Durch die Polierrotgewinnung erhielt der Silberberg eine weltweite Monopolstellung. Am Rande eines jeden Bergwerks wohnte ein Steiger, der aufpassen musste, dass sich kein Gesindel, keine Diebe oder Ausspäher herumtrieben.


Erschließung


Zur Gottesgab führt ab dem historischen Besucherbergwerk ein markierter Themen-Rundwanderweg. Die Grube bietet einen Einblick in die älteste Abbauperiode am Silberberg vom 8. bis zum 14. Jahrhundert. Das Erzrösten bzw. das Erzscheiden geschah früher direkt am Berg. Davon zeugen noch heute der rot gefärbte Weg und die roten Plätze am Themenweg. Das gewonnene Brauneisen wurde dann in den Eisenhämmern am Rothbach zu Waffen und Feldwerkzeugen verarbeitet.

Steht der Besucher vor der wunderbar touristisch aufbereiteten Gottesgab, so wird er überwältigt sein von dem Farbenspiel, das er sieht. Je nach Wetter und Lichteinfall leuchten die Felsen intensiv in blauen, gelben, weißen, brauen und roten Farben. Die bläuliche Farbe kommt vom Blei- und Eisengehalt, die rote bzw. braune Farbe vom Eisen, die gelbe Farbe vom Schwefel, die weiße vom Gips, der sich bei der Verwitterung von Magnetkies bildet. Die Farben sind Ausblühungen im Gestein.


(Quelle: RegioWiki)

Nun zur Aufgabe:

Station 1 (Infotafel):
- Im Text findest du eine zweistellige Zahl. Diese ist A.
- Auf der Rückseite steht eine dreistellige Zahl, das ist B.

Station 2 - obere Infotafel:
- Wie nennt man die "Transportkörbe", mit denen Erz und Abraum aus dem Berg befördert wurden? Wandle die Buchstaben in Zahlen um (A=1, B=2 usw) und addiere sie! So erhältst du C.
- Seit wann war Pressluft im Einsatz? Die Quersumme der Jahreszahl ist D.

Station 2 - untere Infotafel auf dem Holzsteg:
- Welche Jahreszahl kommt doppelt vor? Ihre Quersumme ist E.
- Finde die zweistellige Zahl auf der Rückseite! Diese ist F. ........ (UPDATE 18.08.18: Da der Holzsteg nicht mehr begehbar ist, habe ich die Zahl hinten an das "Durchgang verboten" Schild geschrieben. Die Infotafel ist trotzdem noch gut zu lesen.)


Das Final findest du bei N 49° 03.B - D - E - A   E13° 07.5 x C + 5 x F


Additional Hints (Decrypt)

fvrur Fcbvyresbgb - ovggr jvrqre thg gneara!!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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