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Eisenerz am Kahlenberg

A cache by SCHWARZimWALD Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 03/10/2017
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:

Der Earthcach liegt auf dem Areal der Deponie Kahlenberg und ist vom Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) genehmigt sofern bzw. solang es keine negativen Auswirkungen gibt.

Vom Altertum über das Mittelalter bis weit in das späte 20. Jahrhundert hinein nutzte der Mensch die Bodenschätze des Kahlenbergs. Die Kelten waren vermutlich die ersten Bergleute, die vor über 2000 Jahren in Ringsheim Eisenerz abbauten. Römer, Karolinger und der Mensch der Neuzeit setzten die Bergbautradition in der Ringsheimer Umgebung fort.

Als die Gesteinsschichten des heutigen Kahlenbergs entstanden, beherrschten die Dinosaurier das Leben an Land, zu Wasser und in der Luft. Das Eisenerz und die anderen Gesteinsschichten des Braunen Jura lagerten sich im Dogger ab.

Diese Epoche des Erdmittelalters begann vor rund 175 Millionen Jahren. Süddeutschland war wie weite Teile Europas damals von einem flachen Meer bedeckt. Es wurde von Lebewesen bevölkert, die schon vor Jahrmillionen ausstarben. Ihre Überreste wurden zu Fossilien. Die Gebirgszüge des Schwarzwaldes und der Vogesen hatten sich in der Jura-Zeit noch nicht erhoben. Das im Meerwasser gelöste Eisen, aus dem sich später das Eisenerz bildete, stammt wahrscheinlich aus dem Gestein des Ardennischen Festlands.

Durch chemische Vorgänge im Wasser bildeten sich daraus eisenhaltige Ausfällungen, die auf den Meeresboden sanken und sich dort ablagerten. In dieser Zeit herrschte im Gebiet des heutigen Kahlenbergs eine starke Meeresströmung aus südwestlicher Richtung vor. Dies zeigen die wellenförmigen Rippelmarken des damals entstandenen Meeresbodens und die durch Rollbewegungen charakteristisch abgenutzten versteinerten Überreste der Meeresbewohner dieses Zeitalters. Als durch Bewegungen der Erdkruste Millionen von Jahren später im Tertiär der Oberrheingraben einbrach, zerfiel das im Jura entstandene Erzlager in mehrere Schollen.

Ein Teil der Erzschollen versank tief unter der Rheinebene: Beim Bahnhof in Ringsheim liegt das Erzlager schon 200 Meter unter der Erdoberfläche, im nahe gelegenen Weisweil konnte es bei Tiefbohrungen in 500 Metern Tiefe nachgewiesen werden. Diese "Störungen" im Erzlager, die durch das Einbrechen des Rheingrabens verursacht wurden, verlaufen hauptsächlich von Süden nach Norden. Zwischen Ringsheim und Herbolzheim befindet sich außerdem eine weitere Verwerfung in west-östlicher Richtung. Hier sind die Schichten des Erzlagers um 120 Höhenmeter gegeneinander verschoben. Auch der Kaiserstuhlvulkanismus hinterließ seine Spuren in dem ehemaligen Meeresboden: Mehrere Tuffschlote durchstießen das Erzlager und zerklüfteten es so stark, dass in ihrer Umgebung der Eisenerzabbau eingestellt werden musste.

Eisenerze sind Gemenge aus natürlich vorkommenden chemischen Verbindungen des Eisens und nicht- oder kaum eisenhaltigem Gestein. Die natürlichen Eisenverbindungen werden als Eisenerzminerale bezeichnet und das übrige Gestein wird Gangart oder auch taubes Gestein genannt. Die Eisenerzminerale sind bei den wirtschaftlich bedeutenden Lagerstätten meist Eisenoxide oder Eisenkarbonate.

Die wichtigsten Eisenerzminerale sind Limonit [FeO(OH)], Magnetit [Fe3O4], Hämatit [Fe2O3], und Siderit [FeCO3].




Limonit auch Brauneisenerz oder Brauneisenstein genannt, ist ein sehr häufig zu findendes, eisen- und wasserhaltiges Gemisch verschiedener Eisenoxide wie Goethit, Lepidokrokit und verschiedener anderer hydratisierter Eisenoxide.









Magnetit veraltet auch als Magneteisen, Magneteisenstein oder Eisenoxiduloxid ist ein Mineral aus der Mineralklasse der „Oxide und Hydroxide“ und die stabilste Verbindung zwischen Eisen und Sauerstoff.




Hämatit auch als Eisenglanz, Roteisenstein und Roteisenerz bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide (und Hydroxide) mit der Summenformel Fe2O3 und die häufigste natürlich auftretende Modifikation des Eisen(III)-oxids.





Siderit auch unter den bergmännischen Bezeichnungen Eisenkalk, Eisenspat und Stahlstein oder unter seiner chemischen Bezeichnung Eisencarbonat bzw. Eisen(II)-carbonat bekannt, ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse „Carbonate und Nitrate“.



Quellen: ZAK Ringsheim, Wikipedia

Besuche die Deponie der ZAK am Kahlenberg und beantworte anhand der dortigen Schilder folgende Fragen:

Station 1:Hier findes du Eisenerz als faustgroße Steinen.

1) Um welche Form von Eisenerz handelt es sich? Begründe deine Überlegung.

Station 2:Hier befinden sich zwei Info Tafeln der ZAK.

2) In welcher Tiefe (siehe Grafik) liegt das Erz am Kahlenberg?

3) Wie kam das Eisen welches im Eisenerz gebunden ist in/an den Kahlenberg?

4) nur ein Wunsch und keine Logbedingung: Wir würden uns über ein Foto von euch und/oder unsrem Earthcach wünschen.

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