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Essen 33 - Byfang

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Hidden : 04/04/2017
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Diese Cacheserie soll Euch die Besonderheiten der Stadt Essen und ihrer vielen, interessanten Stadtteile etwas näher bringen. Weitere Informationen findet Ihr auch hier : Lecker Essen


33



Byfang


Byfang ist ein südöstlicher Stadtteil der Stadt Essen. Er liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 114 Meter ü.NN (zwischen 70 und 180 m) und hat dörflichen, ländlichen Charakter.

Der Ort gehört gesellschaftlich zur Ruhrhalbinsel (historisch auch Hattingen-Niederwenigern). Der Zuläufer der Deipenbecke (ugs. "Köttelbecke" genannt) bildet die Grenze zwischen Byfang und Burgaltendorf sowie die historische Grenze zwischen Westfalen und Rheinland Byfang zählt zum Bergischen Land (Grenze ist hier die Ruhr) und liegt in der naturräumlichen Einheit des Ruhrschichtrippenlandes.

Frühgeschichte
Die Essener Äbtissin Mathilde (Mechthild I.), eine Enkelin des Kaisers Otto I. gründete um das Jahr 996 in Rellinghausen ein Damenstift, in dem die unverheirateten Töchter des niederen Adels Aufnahme finden sollten. Dieses neue Stift musste zu seinem eigenen Unterhalt mit Gütern ausgestattet werden. Da die Stifte Essen und Werden hierzu keinen Raum liefern konnten, erhielt das Stift Rellinghausen die auf der anderen Ruhrseite gelegenen Gebiete von Hinsel und Holthausen sowie den angrenzenden Byfang und einige Höfe in Rellinghausen und im Hardenbergischen. In dieser Schenkungsurkunde taucht im Jahr 1124 erstmals der Name Rellinkuoser biefang auf. Es wird angenommen, dass die Freiherren von Hardenstein Byfang gründeten. Die Stiftsdamen ließen ihren weltlichen Besitz sowie die Gerichtsbarkeit durch einen Stiftsvogt verwalten.

Diese Vögte errangen mit der Zeit immer mehr Macht. Auch versuchte das Stift Rellinghausen, sich vom Stift Essen unabhängig zu machen. Nach langen Streitigkeiten zwischen dem Mutter- und dem Tochterstift kehrte man schließlich im Jahr 1661 mit einem Vergleich zum Mutterstift nach Essen zurück. Der Stiftsvogt hatte zuvor auf seine Erbvogtei verzichtet und als Entschädigung 1800 Thaler und die Bauerschaft Byfang als eigenes Herrschafts- und Gerichtsgebiet als Lehen erhalten. Im 14. und 15. Jahrhundert gehörte Byfang zum Herzogtum Berg – daher wird auch heute noch die Ruhr als nördliche Grenze des „Bergischen Landes“ gesehen.

Namensherkunft

Das Wort Byfang kommt sprachlich von befangen bzw. umfangen und bezeichnete eine Siedlung, die von einem Grundherren in einem Waldgebiet angelegt worden ist.

Eigenständigkeit und Gerichtsbarkeit

Der Grundherr war auch oberster Gerichtsherr, was erklärt, warum die Bauerschaft Biefang ein eigenes Gericht hatte. Richter war der Vogt des Stiftes Rellinghausen. Ort des Gerichtes war zunächst der Breuerhof Ecke Niederweniger Straße/Düschenhofer Wald, und später ein Gerichtshaus. Bis 1661 trug die Gerichtsbarkeit Byfangs die Essener Fürstäbtissin Anna Salome. 1661 war die Gerichtsbarkeit Alexander von Drimborn zu Baldeney in einem Vergleich mit Fürstäbtissin Anna Salome zugestanden worden. Der letzte Richter (Franz Forst) wurde im Jahr 1805 ernannt. Das Byfanger Gericht hatte bis 1. Februar 1812 Bestand. Dann fiel der Bereich unter das Friedensgericht der französischen Gerichtsverfassung und 1815 wieder zu Preußen, gehörig unter das Landgericht Werden. Das Byfanger Gericht wurde nach einem Brand 1817 abgerissen. Das Gerichtshaus diente auch als Gemeindehaus, in dem sich ein Großteil des gesellschaftlichen Lebens Byfangs abspielte und das somit lange Zeit politischer und sozialer Mittelpunkt der Bauerschaft war.

Ort des Gerichts und Alt-Byfang
Bei Bauarbeiten in den 1970er-Jahren brach ein Bagger in das unterirdische Verlies des Gerichts ein. Der aus Bruchstein gemauerte Raum war im unteren Bereich verputzt, die Deckenöffnung zugemauert. An das Gericht zu Byfang erinnert heute die Siedlung am Gerichtshaus. Das Gebiet, in der das ehemalige Gerichtshaus stand, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus verkehrstechnischen Gründen dem Stadtteil Essen-Kupferdreh zugeschlagen. Die Gemarkung gehört indes weiterhin zum Stadtteil Byfang. Die historische Grenze zwischen Byfang und Kupferdreh (bis 1875: Hinsbeck (Ruhr)) bildete der hier verlaufende namenlose Bach, der heutzutage z. T. unterirdisch verläuft. Sein Verlauf ist auf der Höhe der Busdrehe der EVAG-Omnibus-Linie 155. Die in diesem Zusammenhang Kupferdreh zugeschlagene Gegend der ehemaligen Herrlichkeit (altes Wort für freie gerichtliche Bauerschaft) wird heute umgangssprachlich Alt-Byfang genannt. Zu diesem Gebiet gehören die Byfanger Straße ab der Busdrehe der Buslinie 155, Bissenkamp, ein Teil der Straße Engelssiepen, Hirtental (ein Teil gehört auch heute noch zum Stadtteil E.-Byfang), Scharpenhang, Am Gerichtshaus (hier stand früher das Byfanger Gericht, das zugleich auch als Gemeindehaus diente; s.o.), Brackmannhang, Drimbornweg, Lothumweg, Niederweniger Straße (ungefähr ab Mündung Beisemannhang), oberer Schliepersberg, Am Stöcken sowie der mittlere/obere Reulsbergweg (ab den ersten Häusern im Wald, von oben kommend). Der oberste Reulsbergweg gehört auch heute noch zum Stadtteil Essen-Byfang.


Kirchen und Bildungseinrichtungen

In der jüngeren Vergangenheit besaß der Stadtteil Byfang zwei römisch-katholische Volksschulen (Grund- und Hauptschulen), die Schule Unter-Byfang am Nöckersberg und die Schule Ober-Byfang im heutigen Wohnpark Ober-Byfang (bis 2007 Taubenklinik). Byfang war somit in zwei Schuleinzugsgebiete aufgeteilt.

Zum Einzugsgebiet der Schule Unter-Byfang gehörte der Bereich des Stadtteils vom Fahrenberg über „Kleinheide“ („Kuhlhoff“) bis zur Bushaltestelle Engels, dann weiter bis zum Deipenbecktal und zur Ruhr. Zum Einzugsgebiet der Schule Ober-Byfang gehörte der Bereich des Stadtteils von Kleinheide bis zur heutigen Bushaltestelle Engels, dann weiter bis einschließlich Dattenberg (inklusive Kohlenstraße), von dort bis zum Deilmannshof bzw. Sportplatz Eisenhammer, weiter bis etwa zur heutigen Busdrehe 155 und zurück zur Kleinheide. In dieses Gebiet fällt u. a. der obere Teil des Reulsbergweges (etwa bis einschl. zu den ersten Häusern im Wald, von oben kommend), Teile der Niederwenigerstraße (etwa bis zum heutigen Lokal Bramsiepe), die gesamte Gegend um den ehemaligen Standort des Byfanger Gerichts (Am Gerichtshaus, Hirtental, etc.) und Teile der Byfangerstraße (von der Busdrehe 155 bis zum Düschenhofer Wald). Dieses Gebiet – auch Alt-Byfang genannt – gehört seit 1920 verkehrstechnisch großteils dem Stadtteil Kupferdreh an, obwohl die Gemarkungen der Grundstücke weiterhin zu Byfang zählen. Gerichtshaus war zudem das ehemalige Gemeindehaus Byfangs, in dem das gesellschaftliche Leben stattfand.

Neben den beiden katholischen Schulen existierte eine evangelische Grundschule an der Langenberger Straße nahe der heutigen Auffahrt auf die Theodor-Heuss-Brücke.

Im Zuge der Schließungen aller Zwergschulen verschwanden die drei Schulen aus dem Stadtteil. Heute gehen die Byfanger Kinder zur katholischen St.-Josef-Grundschule im benachbarten Stadtteil Kupferdreh. Kleinkinder gehen in den römisch-katholischen Kindergarten Essen-Byfang.

Der Stadtteil ist umgangssprachlich in zwei Teile aufgeteilt: Unterbyfang und Oberbyfang. Die jeweiligen Gebiete sind nahezu deckungsgleich mit den ehemaligen Einzugsgebieten der beiden katholischen Schulen.

Das Gebiet der St.-Barbara-Kirche des Pfarrbezirks (ugs.: Gemeinde) St. Josef Byfang/ Dilldorf/ Kupferdreh der Pfarrgemeinde/ Pfarrei St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel war bis zum 1. April 2008 eine eigenständige Pfarrgemeinde (St. Barbara, Essen-Byfang).

Nach der Einrichtung der katholischen Pfarrgemeinde St. Barbara (1929) war Byfang auch kirchlich aufgeteilt. Unterbyfang wurde zur St. Barbara-Pfarrgemeinde, Oberbyfang blieb bei der „Mutterpfarre“ St. Mauritius-Niederwenigern-Byfang.

Von den (im Jahr 2000) ca. 1300 Katholiken des Stadtteils gehörten gut tausend zu St. Barbara. Die Kirchenaustrittsquote (bis zum Umstrukturierungsbeginn) in Byfang war eine der niedrigsten des Bistums. Seit der Umstrukturierung hat sich dies ein wenig geändert.

In den folgenden Jahrzehnten (nach 1929) wurden einige Straßenzüge Oberbyfangs in weitere/andere Pfarrgemeinden „umgepfarrt“. St. Josef-Kupferdreh, St. Barbara-Byfang und St. Engelbert-Niederbonsfeld. Zu St. Josef gehörte nach der Umpfarrung der obere und mittlere Reulsbergweg, die obere Niederwenigerstr./obere Byfanger Straße (Gegend um das „Byfanger Gerichtshaus“ bis auf eine Höhe zur Busdrehe der EVAG-Buslinie 155) sowie die obere und mittlere Deile. Zu St. Engelbert gehörte nach der Umpfarrung die Gegend „Am Dattenberg“ (inkl. der unteren Kohlenstraße), die untere Deile sowie die Siedlungen am Eisenhammer-Sportplatz/Deilmannshof. Zu St. Barbara (Unterbyfang) wurden die Anwohner des Düschenhofer-Waldes umgepfarrt. Die restlichen Teile (Ober-)Byfangs, die obere Bredde, Am Byfanger Wasserturm usw., blieben bei St. Mauritius Niederwenigern. Somit war der Stadtteil die meiste Zeit des letzten Jahrhunderts in vier kath. Pfarrgemeinden aufgeteilt. Nach der Umstrukturierung sind es noch zwei: Kirchen-/Pfarrgemeinde/Pfarrei Peter und Paul, Hattingen (mit dem Pfarrbezirk St. Mauritius u.a. inkl. St. Engelbert) und St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel (mit dem Pfarrbezirk St. Josef u.a. inkl. St. Barbara). Die meisten katholischen Bewohner Oberbyfangs, bzw. des gesamten Stadtteils Essen-Byfang, sind heutzutage ins Gemeindeleben an der St.Barbara-Kirche, der Stadtteilgemeinde Byfang bzw. dem Pfarrbezirk St. Josef integriert und gehen dort zu den Hl. Messen.

Die evangelischen Bewohner des Stadtteils gehören kirchlich allesamt zur evangelischen Kirchengemeinde Byfang-Kupferdreh.




Geografie und Charakter

An Byfang grenzen die Stadtteile Burgaltendorf im Nordosten (Grenze ca. bei den Straßen Deipenbecktal und Laurastraße), Überruhr im Norden (Grenze ca.: der Straße Deipenbecktal), Kupferdreh im Südwesten und Süden (Grenze ca.: Deilbach, Eisenhammerweg, Reulsbergweg, Düschenhofer Wald sowie die Bushaltestelle „Fahrenberg“ (Beginn der Kupferdreher-Straße)) sowie Heisingen im Westen, wobei hier die Ruhr die Grenze bildet. Im Osten grenzen die Hattinger Stadtteile Niederwenigern und Niederbonsfeld an Byfang, hier ist die Kohlenstraße die ungefähre Grenze. Fälschlicherweise weist das Ortseingangsschild der A44-Abfahrt auf den Stadtteil E.-Kupferdreh hin, obwohl hier Byfang ist. Kupferdreh beginnt erst ab der Ampel/ Bushaltestelle „Fahrenberg“. Die Langenberger Straße befindet sich an keinem Punkt in Kupferdreh. Straßen-NRW nimmt bei der nächsten turnusmäßigen Schildererneuerungen eine Verbesserung vor.

In dem hier skizzierten Gebiet leben ca. 2.100 Menschen, wovon am 31. März 2007 446 Einwohner evangelisch, 1251 römisch-katholisch und 421 andersgläubig waren.

Am Byfanger Wasserturm liegt mit 181 Meter ü. NN der höchste Punkt der gesamten Ruhrhalbinsel. Damit ist Essen-Byfang (nach Heidhausen und Bredeney) der am dritthöchsten gelegene Stadtteil Essens bzw. befindet sich am Byfanger Wasserturm die dritthöchste Erhebung Essens. Der niedrigste Punkt des Stadtteils liegt mit 60 Meter ü. NN im westlichsten Ende von Byfang an der Ruhr in der Nähe der Anschlussstelle der Bundesautobahn 44 sowie am Deilmannshof an der Nierenhofer Straße. Die katholische Kirche St. Barbara ist mit einer Höhe von ca. 130 m die am höchsten gelegene Kirche der Ruhrhalbinsel.

Das Straßennetz ist dem eher ländlich geprägten Stadtteil angepasst. An der Langenberger Straße in Byfang befindet sich die Auffahrt zur A44. Im Stadtteil verkehren die Omnibusse der EVAG und VER der Linien 141, 177 (die Linie 155 endet an der Stadtteilgrenze), 180 und der Nachtexpress NE6 sowie die Schulbusse 15 zur Josefschule (Grundschule) im benachbarten Stadtteil Kupferdreh und der E-Bus-Werden zum Gymnasium Essen-Werden und zur Marienschule (Bistumsmädchenschule)


Politische Neuzeit

Die Gemeinde Byfang gehörte im 19. Jahrhundert zunächst zur Bürgermeisterei Werden. Seit dem 1. Oktober 1896 gehörte Byfang zur neuen Bürgermeisterei Kupferdreh. Die Gemeinden Byfang und Kupferdreh wurden 1922 zur vergrößerten Gemeinde Kupferdreh zusammengeschlossen. Am 1. August 1929 wurde Kupferdreh samt Byfang in die Stadt Essen eingemeindet, in der Byfang später wieder zu einem eigenen Stadtteil ernannt wurde

Quelle: Wikipedia
 
 
 




Dieser Multi besteht aus lediglich einer Station und dem Final.



Begebt Euch an die Lisingkoordinaten. Ihr solltet nun in der Nähe einer Gedenkstätte stehen, und eine Tafel mit einer Inschrift finden.
Diese Zeilen zeigen Euch den kurzen Weg zum Final!
Die Informationen sind mit den Augen zu erlangen, bitte verhaltet Euch dem Ort angemessen.



Das Final liegt bei:
Nord : 1/5 2/15 4/22 3/5 0/0 4/24 2/12
Ost : 2/4 1/6 3/23 4/12 2/8





Merkt Euch die Finalkoordinaten gut.
Ihr werdet sie für den Bezirksbonus benötigen!

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu
Rvar Nezireyäatrehat xöaagr uvyservpu frva!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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