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Die zertanzten Schuhe 👠👠 - M√§rliweg

A cache by loslachen.ch Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 12/31/2019
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


ALLGEMEINE BITTE:
  • Da es in diesem Wald sehr muggelig sein kann, BITTE unauff√§llig aus dem Versteck holen und auch wieder verstecken.
  • Falls dir etwas kaputt oder verloren geht (kann ja jedem mal passieren) BITTE uns mitteilen, damit wir es reparieren k√∂nnen und die nachfolgenden Cacher auch Spass daran haben.
  • Bitte mit den Logb√ľchern nicht verschwenderisch umgehen, eins nach dem andern.

Die zertanzten Schuhe Ein M√§rchen der Br√ľder Grimm

Es war einmal ein König, der hatte zwölf Töchter, eine immer schöner als die andere.
Sie schliefen zusammen in einem Saal, wo ihre Betten nebeneinander standen, und abends wenn sie darin lagen, schlo√ü der K√∂nig die T√ľr zu und verriegelte sie.
Wenn er aber am Morgen die T√ľre aufschlo√ü, so sah er, da√ü ihre Schuhe zertanzt waren, und niemand konnte herausbringen, wie das zugegangen war.
Da ließ der König ausrufen, wers könnte ausfindig machen, wo sie in der Nacht tanzten, der sollte sich eine davon zur Frau wählen und nach seinem Tod König sein: wer sich aber meldete und es nach drei Tagen und Nächten nicht herausbrächte, der hätte sein Leben verwirkt.

Nicht lange, so meldete sich ein K√∂nigssohn und erbot sich, das Wagnis zu unternehmen. Er ward wohl aufgenommen und abends in ein Zimmer gef√ľhrt, das an den Schlafsaal stie√ü. Sein Bett war da aufgeschlagen, und er sollte acht haben, wo sie hingingen und tanzten; und damit sie nichts heimlich treiben konnten oder zu einem andern Ort hinausgingen, war auch die Saalt√ľre offen gelassen.

Dem Königssohn fiels aber wie Blei auf die Augen und er schlief ein, und als er am Morgen aufwachte, waren alle zwölfe zum Tanz gewesen, denn ihre Schuhe standen da und hatten Löcher in den Sohlen.
Den zweiten und dritten Abend gings nicht anders, und da ward ihm sein Haupt ohne Barmherzigkeit abgeschlagen.

Es kamen hernach noch viele und meldeten sich zu dem Wagest√ľck, sie mu√üten aber alle ihr Leben lassen. Nun trug sichs zu, da√ü ein armer Soldat, der eine Wunde hatte und nicht mehr dienen konnte, sich auf dem Weg nach der Stadt befand, wo der K√∂nig wohnte.
Da begegnete ihm eine alte Frau, die fragte ihn, wo er hin wollte. 'Ich weiß selber nicht recht,' sprach er, und setzte im Scherz hinzu 'ich hätte wohl Lust, ausfindig zu machen, wo die Königstöchter ihre Schuhe vertanzen, und danach König zu werden.'

'Das ist so schwer nicht,' sagte die Alte, 'du mu√üt den Wein nicht trinken, der dir abends gebracht wird, und mu√üt tun, als w√§rst du fest eingeschlafen.' Darauf gab sie ihm ein M√§ntelchen und sprach 'wenn du das umh√§ngst, so bist du unsichtbar und kannst den zw√∂lfen dann nachschleichen.' Wie der Soldat den guten Rat bekommen hatte, wards Ernst bei ihm, so da√ü er ein Herz fa√üte, vor den K√∂nig ging und sich als Freier meldete. Er ward so gut aufgenommen wie die andern auch, und wurden ihm k√∂nigliche Kleider angetan. Abends zur Schlafenszeit ward er in das Vorzimmer gef√ľhrt, und als er zu Bette gehen wollte, kam die √§lteste und brachte ihm einen Becher Wein: aber er hatte sich einen Schwamm unter das Kinn gebunden, lie√ü den Wein da hineinlaufen, und trank keinen Tropfen.
Dann legte er sich nieder, und als er ein Weilchen gelegen hatte, fing er an zu schnarchen wie im tiefsten Schlaf.
Das hörten die zwölf Königstöchter, lachten, und die älteste sprach 'der hätte auch sein Leben sparen können.' Danach standen sie auf, öffneten Schränke, Kisten und Kasten, und holten prächtige Kleider heraus: putzten sich vor den Spiegeln, sprangen herum und freuten sich auf den Tanz.
Nur die j√ľngste sagte 'ich wei√ü nicht, ihr freut euch, aber mir ist so wunderlich zumut: gewi√ü widerf√§hrt uns ein Ungl√ľck.'
'Du bist eine Schneegans,' sagte die √§lteste, 'die sich immer f√ľrchtet. Hast du vergessen, wie viel K√∂nigss√∂hne schon umsonst dagewesen sind? dem Soldaten h√§tt ich nicht einmal brauchen einen Schlaftrunk zu geben, der L√ľmmel w√§re doch nicht aufgewacht.' Wie sie alle fertig waren, sahen sie erst nach dem Soldaten, aber der hatte die Augen zugetan, r√ľhrte und regte sich nicht, und sie glaubten nun ganz sicher zu sein.

Da ging die √§lteste an ihr Bett und klopfte daran: alsbald sank es in die Erde, und sie stiegen durch die √Ėffnung hinab, eine nach de r andern' die √§lteste voran.
Der Soldat, der alles mit angesehen hatte, zauderte nicht lange, hing sein M√§ntelchen um und stieg hinter der j√ľngsten mit hinab.
Mitten auf der Treppe trat er ihr ein wenig aufs Kleid, da erschrak sie und rief 'was ist das? wer hält mich am Kleid?' 'Sei nicht so einfältig,' sagte die älteste, 'du bist an einem Haken hängen geblieben.' Da gingen sie vollends hinab, und wie sie unten waren, standen sie in einem wunderprächtigen Baumgang, da waren alle Blätter von Silber und schimmerten und glänzten.
Der Soldat dachte 'du willst dir ein Wahrzeichen mitnehmen,' und brach einen Zweig davon ab: da fuhr ein gewaltiger Krach aus dem Baume.
Die j√ľngste rief wieder 'es ist nicht richtig, habt ihr den Knall geh√∂rt?' Die √§lteste aber sprach 'das sind Freudensch√ľsse, weil wir unsere Prinzen bald erl√∂st haben.'
Sie kamen darauf in einem Baumgang, wo alle Bl√§tter von Gold, und endlich in einen dritten, wo sie klarer Demant waren: von beiden brach er einen Zweig ab, wobei es jedesmal krachte, da√ü die j√ľngste vor Schrecken zusammenfuhr: aber die √§lteste blieb dabei, es w√§ren Freudensch√ľsse.
Sie gingen weiter und kamen zu einem gro√üen Wasser, darauf standen zw√∂lf Schifflein, und in jedem Schifflein sa√ü ein sch√∂ner Prinz, die hatten auf die zw√∂lf gewartet, und jeder nahm eine zu sich, der Soldat aber setzte sich mit der j√ľngsten ein.
Da sprach der Prinz 'ich wei√ü nicht. das Schiff ist heute viel schwerer, und ich mu√ü aus allen Kr√§ften rudern, wenn ich es fortbringen soll.' 'Wovon sollte das kommen,' sprach die j√ľngste, 'als vom warmen Wetter, es ist mir auch so hei√ü zumut.' Jenseits des Wassers aber stand ein sch√∂nes hellerleuchtetes Schlo√ü, woraus eine lustige Musik erschallte von Pauken und Trompeten.
Sie ruderten hin√ľber, traten ein, und jeder Prinz tanzte mit seiner Liebsten; der Soldat aber tanzte unsichtbar mit, und wenn eine einen Becher mit Wein hielt, so trank er ihn aus, da√ü er leer war, wenn sie ihn an den Mund brachte; und der j√ľngsten ward auch angst dar√ľber, aber die √§lteste brachte sie immer zum Schweigen.
Sie tanzten da bis drei Uhr am andern Morgen, wo alle Schuhe durchgetanzt waren und sie aufhören mußten.

Die Prinzen fuhren sie √ľber das Wasser wieder zur√ľck, und der Soldat setzte sich diesmal vornen hin zur √§ltesten. Am Ufer nahmen sie von ihren Prinzen Abschied und versprachen, in der folgenden Nacht wiederzukommen.

Als sie an der Treppe waren, lief der Soldat voraus und legte sich in sein Bett, und als die zw√∂lf langsam und m√ľde heraufgetrippelt kamen, schnarchte er schon wieder so laut, da√ü sies alle h√∂ren konnten, und sie sprachen 'vor dem sind wir sicher.'
Da taten sie ihre schönen Kleider aus, brachten sie weg, stellten die zertanzten Schuhe unter das Bett und legten sich nieder.
Am andern Morgen wollte der Soldat nichts sagen, sondern das wunderliche Wesen noch mit ansehen, und ging die zweite und die dritte Nacht wieder mit.
Da war alles wie das erstemal, und sie tanzten jedesmal, bis die Schuhe entzwei waren.
Das drittemal aber nahm er zum Wahrzeichen einen Becher mit. Als die Stunde gekommen war, wo er antworten sollte, steckte er die drei Zweige und den Becher zu sich und ging vor den K√∂nig, die zw√∂lfe aber standen hinter der T√ľre und horchten, was er sagen w√ľrde.

Als der König die Frage tat 'wo haben meine zwölf Töchter ihre Schuhe in der Nacht vertanzt?' so antwortete er 'mit zwölf Prinzen in einem unterirdischen Schloß,' berichtete, wie es zugegangen war, und holte die Wahrzeichen hervor.
Da ließ der König seine Töchter kommen und fragte sie, ob der Soldat die Wahrheit gesagt hätte, und da sie sahen, daß sie verraten waren und leugnen nichts half, so mußten sie alles eingestehen. Darauf fragte ihn der König, welche er zur Frau haben wollte.
Er antwortete 'ich bin nicht mehr jung, so gebt mir die älteste.'
Da ward noch am selbigen Tage die Hochzeit gehalten und ihm das Reich nach des K√∂nigs Tode versprochen. Aber die Prinzen wurden auf so viel Tage wieder verw√ľnscht, als sie N√§chte mit den zw√∂lfen getanzt hatten.

Quelle https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_zertanzten_schuhe (27.12.2019)



Zum Cache:
  • Dieser Cache liegt neben dem neuen Veloweg zwischen Trimmis und Chur.
  • In Wald hat man zum Teil schlechten Handyempfang und die Koordinaten schwanken.
  • Bewilligung vom Trimmis und dem F√∂rster liegt vor.
  • Schreibzeug muss selber mitgebracht werden.
  • Hast du Lust auf die Runde bekommen? Dann los, aber denk daran, du machst das auf eigene Gefahr.


Viel Spass bei der Suche w√ľnscht:

loslachen.ch - optional

Herzlichen Gl√ľckwunsch


ūü•áGold: ady73 - Patgific - Kichermelonen
ūü•ąSilber: Climecab
ūü•ČBronze: The StrollingOnes
ūüĎćūüŹĽLeder: fawall

Additional Hints (Decrypt)

Zvggra va qre Unfryfgnhqr. Bqre Fcbvyreovyq.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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