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MH 18 – Neophyten im Wald

A cache by MesselerHügelland Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 3/17/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


Da die MH-Serie so gut ankommt und wir viele positive Rückmeldungen bekommen haben, gibt es jetzt einen Nachschlag. Es gibt auch wieder einen Bonus, also denkt an die Bonuszahl!

Das Projekt:

Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß bei den Entdeckungstouren im Messeler Hügelland!
Geht den Cache bitte nicht nachts an und gönnt den Waldbewohnern ihre Ruhe!

Das Projektgebiet "Messeler Hügelland" umfasst das Waldgebiet rund um Messel, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Südhessen mit vielfältigen Lebensräumen und einer großen Artenvielfalt. Mit dem Ziel, die unterschiedlichen Lebensräume zu erhalten und zu vernetzen, haben sich verschiedene Partner zum Projekt "Messeler Hügelland" zusammengefunden. Die Projektgruppe entwickelt nachhaltige Konzepte und setzt diese auch selbst um, wie zum Beispiel die Anlage von Amphibienteichen oder Hirschkäferwiegen.

Das Projekt "Messeler Hügelland" selbst wurde im Herbst 2017 abgeschlossen, es werden jedoch die umgesetzten Maßnahmen auch in den nächsten Jahren fortgesetzt bzw. weiterhin gepflegt. Dazu gehören verschiedene Naturschutzmaßnahmen, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit, für die das bioversum u.a. die Bestimmungsfächer der Letterboxen, die Stelentour an den Scheftheimer Wiesen und auch die Geocaches der MH-Serie entwickelt hat. Wer hat schon das Glück, dass er quasi dienstlich Geocaches entwickeln darf? Da lassen wir uns natürlich nicht zweimal bitten :-).

Und jetzt zum Cache:

Viele Pflanzen, die heute in unseren Gärten, Parks und Wäldern wachsen, kommen nicht natürlicherweise in Deutschland vor. Menschen haben sie absichtlich oder aus Versehen aus allen Teilen der Welt hergebracht. Zwar vergrößern Pflanzen auch immer alleine ihr Verbreitungsgebiet, aber natürliche Grenzen wie Ozeane oder Gebirge können sie normalerweise nicht überwinden. Dabei hat ihnen der weltweite Verkehr und Handel geholfen, der sich mit der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 extrem verstärkt hat. Deshalb wurde dieses Jahr auch als „Stichtag“ für die neuen Pflanzen festgelegt: Alle Pflanzen, die nach 1492 in neue Gebiete gebracht wurden, bezeichnet man als Neophyten.

Viele Neophyten wurden absichtlich eingeführt als Zierpflanzen, Stadt- und Forstbäume oder als Bienenweide oder Äsungspflanze. Über Samen und Ausläufer oder aber über das Ablagern von Gartenabfällen, den Verkehr und das Verbringen von Erde konnten sie sich weiter verbreiten. Einige Neophyten sind auch mit Waren, wie Wolle oder Getreide, zu uns gelangt und haben sich vor allem entlang von Verkehrswegen weiter ausgebreitet. Man sieht sie oft an Straßenrändern und Eisenbahntrassen.

Die meisten Neophyten fühlen sich in der neuen Umgebung auf Dauer nicht wohl oder können sich nicht von selbst fortpflanzen und weiter ausbreiten. Diese Arten verschwinden wieder. Andere Arten bleiben nur genau dort, wo sie auch gepflanzt wurden. Einige wenige Neophyten aber breiten sich stark aus und haben unerwünschte Auswirkungen. Sie sind oft konkurrenzstärker als heimische Arten und haben negative Folgen für die heimische Biodiversität. Diese sog. invasiven Neophyten haben ein großes Ausbreitungspotential, sind sehr konkurrenzfähig und richten im neu besiedelten Gebiet Schäden an.

Zu den Problemen, die von invasiven Neophyten verursacht werden, gehören:

Verdrängung einheimischer Arten
Staudenknöteriche, Riesen-Bärenklau und Drüsiges Springkraut bilden dichte Bestände an Flußufern und verdrängen dort die heimischen Hochstaudenfluren
Ökonomische Schäden
Die Wasserpestarten können z.B. eine Teichbewirtschaftung behindern.
Auswirkungen auf die Gesundheit
Der Riesen-Bärenklau verursacht schwere Hautverbrennungen, die Beifußblättrige Ambrosie schwere Allergien.

Ein bewusster und reflektierter Umgang mit Neophyten und die Beobachtung der Ausbreitung hilft, Schäden der Biodiversität zu vermindern.

An den Listingkoordinaten findest Du eine Aufgabe, die Dich gleich zum Final führt. Die Lösung lässt sich vor Ort mit Hilfe der Karten finden. Das muss es auch, denn wie fast überall im Messeler Hügelland ist der Handyempfang eher bescheiden... Es führt ein gut begehbarer Weg zum Cache. Es lohnt sich, danach Ausschau zu halten und sich nicht direkt durchs Dickicht zu schlagen. Vorsicht! Zecken sind reichlich vorhanden!

Danke an schafili und die Scharfzähne für den Betatest!

Additional Hints (Decrypt)

Fgntr 1: abeqnzrevxnavfpur Ebg-Rvpur
Svany: xyrvar Ybpx-haq-Ybpx-Qbfr nz Enaqr qrf "Uütryf"

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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