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#22 Vorortbahn-Endstation Neumarkt

A cache by Wolkenreiter56 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 04/03/2018
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die erste Vorortbahn mit Endpunkt Neumarkt war die Linie G nach Lövenich, die erst 1912 nach Lövenich eröffnet und 1933 in L umbenannt wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die übrigen Linien bereits in Betrieb, hatten aber Endpunkte am Dom oder später am Heumarkt. Der Neumarkt war seinerzeit vor allem ein Knotenpunkt der Stadtlinien. 1939 folgte die Linie F nach Frechen mit der Eröffnung der Durchbruchstr. (Hahnenstr.) zum Rudolfplatz, die aber immer wieder zur Flandrischen Str. zurückverlegt wurde. 1939 wurde auch die Linie K nach Königsforst vom Heumarkt für knapp ein Jahr über die neue Cäcilienstr. zum Neumarkt verlegt. Erst im Oktober 1948 wurde der Neumarkt mit der Wiedereröffnung der Deutzer Brücke zum zentralen Vorortbahnendpunkt. Nun endeten hier die Linien B von Bensberg, K von Königsforst, L von Lövenich, O von Opladen, P von Porz-Zündorf und S von Schlebusch. Da es keine Verbindung mehr zum Dom gab, mussten die Linien alle über die 1939 eröffnete Ost-West-Achse geführt werden. Bei der Verdichtung von 30 auf 20-Minuten-Grundtakt ergaben sich sofort Engpässe bei der Gleisbelegung. Der zusätzliche Verkehr in den wachsenden Vororten wurde daher durch Verlängerung von Straßenbahnlinien über die Vorortstrecken nach Junkersdorf,Brück, Holweide, Höhenhaus bewältigt. 1956 begann mit der Linie L nach Lövenich das Sterben der Vorortbahnen jenseits der Stadtgrenzen, weil das Straßennetz ausgebaut wurde und die Nachbarstädte sich nicht an den Kosten für Gleisanlagen beteiligen wollten. So wurde auch 1958 die Linie O nach Opladen auf Bus umgestellt, nachdem ihre Endstelle bereits 1951 zum Ubierring und 1956 zum Ebertplatz verlegt wurde. Die Linie S wurde vom Ortskern Schlebusch an die Stadtgrenze zurückgezogen, ebenso wie die Linie G von Bergisch-Gladbach nach Thielenbruch. Ähnliche Absichten gab es auch für die Linie B über Brück hinaus und für die P von Porz nach Zündorf. Stattdessen entschied man sich jedoch für die Modernisierung der Strecken durch zweigleisigen Ausbau. Die Linie K wurde 1959 durch die Straßenbahnlinie 8 ersetzt, die Linie S durch die Linie 14. Damit entfielen auch ihre Endstellen am Neumarkt.

1967 wurden mit Beginn des U-Bahnbaus auch die letzten am Neumarkt endenden Vorortbahnlinien in Straßenbahnlinien umgewandelt. Die meist aus 4 Fahrzeugen bestehenden Vorortbahnzüge fuhren noch einige Monate als E-Wagen im Berufsverkehr und wurden dann nach Österreich verkauft oder verschrottet. Schon vorher waren auf der Linie B auch die achtachsigen DÜWAG-Straßenbahnwagen unterwegs, die nun unter der Bezeichnung Linie 1 fuhren. 1969 wurde bereits der U-Bahntunnel unter dem Neumarkt eröffnet. Ende der 70er-Jahre traten Stadtbahnwagen die Nachfolge der Straßenbahnwagen an. Die Einbeziehung der KBE nach Wesseling-Bonn (Linie16) 1978 und Brühl-Bonn (Linie 18) 1986 erhöhte die Errreichbarkeit des Neumarktes aus dem Umland weiter und festigte seine Position als der zentraler Verkehrsknoten in Köln mit mehr als 200.000 Fahrgästen wochentags. Die oberirdischen Linien 1, 7 und 9 wurden zu Niederflurstadtbahnen umgebaut und profitieren von der weisen Entscheidung der Vorväter um 1900 mit dem Bau der Vorortbahnstrecken, die heute auf unabhängigen Bahnkörpern wenig Behinderungen durch den Autoverkehr und hohe Reisegeschwindigkeiten aufweisen. Das Gleiche gilt für die hochflurigen Stadtbahnlinien 3 und 4 als Nachfolger der Vorortbahnen G und S. Die Abstände zu einigen Caches haben diese Dose auf der Durchbruchstraße weit nach Westen geschoben.
 

Additional Hints (Decrypt)

znpur rvar Ervfr mhz Jnffresnyy-zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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