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Pioniergeist (reloaded)

A cache by _bsvag_ Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 6/11/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:


Dieser Cache ist zwei Männern gewidmet, die in Ihrem Gebiet - dem Eisenbahnwesen - Pioniergeist bewiesen haben.

Zu Ehren dieser Personen wurden vor rund fünf Jahren zwei Straßen neu benannt.

Vorher war hier ein Teil des Braunschweiger Hauptgüterbahnhofs. Nun führen die beiden Straßen direkt zu einem Gebäude eines Global Players der Logistikbranche.

Schaut Euch in der Gegend ruhig ein wenig um, da sie sich noch immer im Umbruch befindet. (Auch nach 3 Jahren ist diese Ecke noch interessant anzusehen, und es gibt hier und da Bizarres zu entdecken.)

Die beiden Pioniere:

Friedrich Harkort:

Im Jahre 1825 veröffentlichte Harkort in der Nummer 26 der Zeitschrift Hermann den Aufruf, zwischen Köln am Rhein und Minden an der Weser eine Eisenbahn zu bauen. Zu dieser Zeit begann man in Deutschland das Thema zu beachten, und Harkort handelte wie ein Unternehmer, als er seinen Artikel unter der Maßgabe einer gewissen Marktstrategie veröffentlichte. Sein Aufsatz begann mit den Worten:

„Durch die rasche und wohlfeile Fortschaffung der Güter wird der Wohlstand eines Landes bedeutend vermehrt …“

– Friedrich Harkort: O-Ton

Als im Jahre 1824 der britische Ingenieur Henry Robinson Palmer eine Einschienenbahn vorstellte, bei der hängende Transportbehälter von Pferden gezogen wurden, ließ Harkort durch seine Fabrik 1826 probehalber in Elberfeld eine solche Bahn bauen. Gemeinsam mit dem Bergrat Heintzmann versuchte er die Öffentlichkeit für diesen Vorläufer zu interessieren, was sich aber erst 75 Jahre später im Bau der Wuppertaler Schwebebahn niederschlug.

Harkorts Überlegungen als Unternehmer galten aber vor allem dem Fernverkehr, denn für den einheimischen Bergbau besaßen Harkorts Unternehmen im Jahr 1829 bereits eine Produktionskapazität von einer Million Pfund Schienen.

1828 gründete Friedrich Harkort gemeinsam mit Nikolaus Egen, seinem Schwager Ludwig Mohl (der den Kupferhammer im Deilbachtal betrieb), dem promovierten Mediziner Voß aus Steele (heute Stadtteil von Essen) und den Langenberger Kaufleuten Reichmann und Meyberg die erste Eisenbahn-Aktiengesellschaft auf deutschem Boden – die Prinz-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft. Ihr Zweck war der Bau der Deiltaler Eisenbahn (Deilthaler Eisenbahn Aktiengesellschaft), die am 20. September 1831 eröffnet wurde und den Namen Prinz-Wilhelm-Eisenbahn erhielt.

Im Jahre 1828 wurde unter seinem maßgeblichen Einfluss auch die seit 1820 im Bau befindliche Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn im ersten, eine preußische Meile langen Abschnitt, eröffnet. Es war die erste Eisenbahn Deutschlands über die Länge von einer Meile, die zweite Eisenbahn Deutschlands über diese Länge war die Deiltaler Eisenbahn, die ebenfalls von Harkort errichtet wurde. Ein Jahr später, im Jahr 1829, wurde Harkort in den westfälischen Provinziallandtag gewählt. Dort wiederholte er 1831 seinen Vorschlag. 1833 veröffentlichte Harkort nochmals seinen Aufruf: „Die Eisenbahnen von Minden nach Cöln“. Das Resultat war eine Aktiengesellschaft, die sich um das notwendige Kapital für den Bau der Strecke bemühte, denn der preußische Staat war nicht willens oder in der Lage, die Strecke zu bauen.

Auf Grund widriger Umstände konnte das Unternehmen einige Zeit später nicht mehr fortgeführt werden. Erst 1847 war die Strecke vollständig befahrbar und wurde von der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft betrieben. 1844 bis 1848 wurde nach von Harkort entwickelten Plänen die Stammstrecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft gebaut.

George Stephenson:

1814 baute er für die dort angelegte Eisenbahn eine Dampflokomotive, die über lange Zeit als die erste brauchbare Lokomotive angesehen wurde. Hierbei wurde verkannt, dass die erste Dampflokomotive, gebaut von Richard Trevithick 1802, nicht an der Lokomotivtechnologie, sondern an den gusseisernen Schienen der ursprünglichen Pferdebahn scheiterte, für die die Lok einfach zu schwer war. Tatsächlich waren zwei unter Trevithicks Lizenz von Matthew Murray 1812 gebaute Zahnradlokomotiven für die von John Blenkinsop geleitete Kohlenzeche zweiundzwanzig Jahre lang zur Zufriedenheit in Betrieb. 1813 baute William Hedley bereits seine „Puffing Billy“ für die Wylam-Zeche, die sich so gut bewährte, dass mehrere Lokomotiven dieses Typs gebaut wurden. George Stephenson war also nicht der Erfinder der Dampflokomotive, wohl aber der erfolgreichste Eisenbahnpionier des beginnenden 19. Jahrhunderts. Parallel mit Humphry Davy (Davysche Sicherheitslampe) erfand Stephenson eine Sicherheitslampe für Grubenarbeiter.

Unter der Leitung Stephensons wurde am 27. September 1825 zwischen Stockton und Shildon die erste öffentliche Eisenbahn der Welt eingeweiht. Seine „Locomotion“ wurde vor 38 Wagen gespannt, die teilweise mit Kohlen und Weizen beladen waren. Die meisten Wagen waren jedoch mit Sitzplätzen für ca. 600 Festteilnehmer versehen. Tags darauf begann der regelmäßige Betrieb mit dem Personenwagen „Experiment“, der jedoch noch über Jahre hinweg durch ein Pferd gezogen wurde. Auf dieser Strecke fuhren drei von Stephenson konstruierte Lokomotiven. Die Gleise hatten eine Spurweite von 4 Fuß 8½ Zoll (1435 mm, Normalspur).

Der Bau der Liverpool-Manchester-Eisenbahn 1829 begründete seinen Ruf für immer. Beim berühmten Rennen von Rainhill für die beste und schnellste Lokomotive dieser Bahn, welche ihr dreifaches Gewicht mit 10 englischen Meilen Geschwindigkeit in der Stunde ziehen sollte, ohne Rauch zu erzeugen, errang The Rocket von George Stephenson und seinem Sohn Robert den Preis, indem sie ihr fünffaches Gewicht zog und 14 bis 20 englische Meilen in der Stunde zurücklegte, also die gestellten Bedingungen weit übertraf. Dieser Erfolg war hauptsächlich der Einführung des Blasrohrs und des Röhrenkessels zuzuschreiben. Das Blasrohr verbesserte die Verbrennung, während mit dem Röhrenkessel eine größere Dampfentwicklung erreicht werden konnte.

Von da an leitete Stephenson den Bau der bedeutendsten Eisenbahnen in England oder baute Maschinen für dieselben und wurde zu gleichem Zweck nach Belgien, Holland, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien berufen. Die erste deutsche Lokomotive Adler kam aus der in Newcastle-upon-Tyne errichteten Maschinenbauanstalt. Von 1847 bis 1848 war George Stephenson Präsident der Institution of Mechanical Engineers.

Quelle: Wikipedia

Additional Hints (Decrypt)

Xnoryovaqre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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