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Futhark 13 - ᛇ – Eihwaz

A cache by Neofolker Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 03/17/2019
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


Das Futhark - ᛇ – Eihwaz

 

Als Futhark bezeichnet man die gemeingermanische Runenreihe und die aus ihr hervorgegangenen Variationen.

Da die Reihenfolge der Runen seit den frühesten Zeugnissen in der Form überliefert ist und sich von der Reihenfolge des Alphabets (ABC) unterscheidet, dienen die ersten sechs Runen (Fehu / Uruz / Thurisaz / Ansuz / Raidho / Kenaz ) traditionell als Benennung der Runenreihe.

Die erste Runenreihe wird älteres Futhark genannt. Sie besteht aus 24 Zeichen, denen wie im lateinischen Alphabet jeweils ein einzelner Laut zugeordnet ist.

Dieses Futhark wurde bis ca. 750 n. Chr. von allen germanischen Stämmen in der gleichen Form verwendet.

 

 

 

Eihwaz schütze mich
Dämonenverscheuchende Hüterin des Feuers
Schütze mich vor den Dämonen der Zeit
Hüte mich vor der Unachtsamkeit

- Falkenstein / Eihwaz -

 

 

 

Eihwaz

 

Eihwaz, die Eibe

symbolisiert Unsterblichkeit

und den Zyklus des Todes und der Wiedergeburt.

 

Im germanischen Sprachraum

galt die Eibe als "zauberwehrend".

So sollten z.B. kreuzweise gelegte Eibenzweige

in Wohnräumen angeblich vor

Ungeistern und stehlenden Zwergen

schützen.

 

Andererseits galt die Eibe

bei den Germanen

als Symbol der Ewigkeit.

Darauf ist der

bis heute erhaltene Brauch

zurückzuführen,

auf (inzwischen christlichen) Friedhöfen

als Zeichen des ewigen Lebens

Eiben zu pflanzen.

Es handelt sich um eines von vielen Beispiel

für die Adaption von heidnischen Riten

in die christliche Glaubenswelt. 

 

Eihwaz ist das Rückgrat von Mensch und Universum.

Zerstörerische Einflusse

kann man mit dieser Rune neutralisieren.

 

Sie gibt Verständnis

für das Mysterium

von Leben und Tod

und nimmt damit die Furcht

vor dem Sterben.

 

Die Eibe bot aber den alten Germanen auch ganz praktischen Schutz,

lieferte ihr zähes Holz

den Rohstoff zur Herstellung von Bögen,

welche für die Jagd und auch im Kampf gegen Feinde

eingesetzt wurden.

Eine Eibe wird man an dieser Stelle

leider nicht mehr finden.

Stellvertretend dafür,

soll dieser Cache aber daran erinnern,

dass an dieser Stelle ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts

etliche Gärtnereien und Baumschulen angesiedelt waren.

Einige alt eingesessene Betriebe findet man noch in der Nachbarschaft,

bzw. entlang der Moislinger Allee.

Wo vor rund 100 - 120 Jahren

noch Baumschulen und Gärtnereien

unmittelbar vor den Stadttoren

ein eher ländliches Leben prägten,

stehen nun Wohnhäuser, Supermärkte und hier und da kleine Schmuddelecken.

Einige Straßennamen im Viertel,

wie z.B. Nelkenstr., Fliederstr., Lilienstr. usw.,

erinnern noch an die ursprüngliche Nutzung.

Viel Grün gibt es hier heute nicht mehr zu sehen,

dafür bietet der Cache die Möglichkeit

kleinere Tauschgegenstände

zu deponieren. ;)

 

Achtet hier bitte besonders gut auf Muggel! 

Additional Hints (No hints available.)



 

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