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Klamm und Schluchtwald

A cache by cachehoundPrinz und NettPat Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 07/21/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Die Klamm,

Das Naturschutzgebiet „Klamm und Kastlhäng“ wurde bereits 1969 ins Geotopkataster Bayern aufgenommen (Geotop-Nummer 273R017), und wird Geowissenschaftlich als sehr bedeutend/wertvoll eingestuft.

Zwischen Prunn und Einthal bildet die Altmühl eine Klamm mit mehreren bis zu 40m hohen Felsfreistellungen und einigen Kleinhöhlen. Geologisch gehört die Klamm zur südlichen Frankenalb und liegt 450m über NN. Auf einer Länge von 400m und einer Breite von 90m ragt sie 60m in die Höhe und umfasst dabei eine Fläche von 36000m². Die Felswand besteht aus Dolomitstein und bildet in ihrer Aufschlussart einen natürlichen Hanganriss.

Die Klamm ist ein in Felsgestein eingeschnittenes Tal mit teilweise überhängenden Felswänden, und entstand nachdem sich die Wassermassen der Urdonau in die Kalktafel der Fränkischen Alb einschnitten. Die Urdonau durchfloss die Gegend vor etwa 200.000 Jahren und hat sich im Laufe der Zeit in die Hochfläche eingefräst.Bis zu 60m über dem Talgrund und auch teilweise auf dem Weg kann man hier Gerölle und Schotter der Urdonau finden. Der Weg durch die Klamm führt vorbei an riesigen Kalk und Dolomit Gesteinsbrocken und schlängelt sich als Pfad über Stufen und Steige bis zur Aussichtskanzel.

Dolomit ist ein Karbonat Gestein, welches sich hier vor Ort aus Kalzit-Sedimenten des Riffkalksteins gebildet hat. Die im Altmühltal vorkommenden steilen Flanken der Riffe bestehen überwiegend aus Massenkalken, die sich wiederum aus abgestorbenen Algenkrusten, Einzelkorallen, Kiesel- und Kalkschwämmen gebildet haben. Manche Sedimente sammelten sich im Laufe der Zeit zu immer dickeren Schichten an und wurden durch das Absinken des Meeresbodens immer höher. Die Folge von Verdunstung und der dadurch resultierenden Übersättigung an Kalzit, löste eine direkte chemische Reaktion aus, und es bildete sich das heute vorkommende Dolomitgestein. Dolomit besteht zu mindestens 90% aus dem Mineral Dolomit und enthält Magnesium. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit in den Hangeinschnitten wächst hier ein besonderer Waldtyp: Der Schluchtwald.

 

Der Schluchtwald,

Der Schluchtwald ist ein besonderer europäischer Waldtyp, der in Schluchten situiert ist. Der  Standort zeichnet sich besonders durch geröll- und steindurchsetzte Böden aus. Das Naturschutzgebiet „Klamm und Kastlhäng“ befindet sich auf der Schattenseite der Altmühlleite. Damit sind in diesem Bereich großflächig die steilen Hänge geschützt. Die Feinerdschicht der Böden ist relativ dünn, enthält jedoch einen hohen Nährstoffanteil Die Bodentypen sind mit Griserden, Braunerde, Regosolen und Kalkerden sehr vielseitig. In diesen Luftfeuchten Hangeinschnitten wachsen Linde, Ahorn, Esche und ein hoher Anteil an Eiben. Viele seltene Farnarten dokumentieren die ausgeglichen hohe Luftfeuchtigkeit.    

 

 

  

 Um den Geocache loggen zu dürfen, beantwortet bitte folgende Fragen:

1.  Woran kann man erkennen, ob es sich um Kalk- oder Dolomitgestein handelt?

2. An Stage 2 findest du einen großen Felsen in den eine Inschrift gehauen ist.

    Was glaubst du, handelt es sich hierbei um einen Kalkgesteins- oder Dolomitgesteinsfelsen?

3. Welche Bodentypen kommen in Schluchtwäldern vor?

 

Über ein Bild von euch oder eurem GPS von der Aussichtskanzel würden wir uns sehr freuen,

ist jedoch laut Richtlinien keine Logbedingung.                                   

Die Antworten sendet bitte an unser Profil und ihr könnt sofort loggen. Wir melden uns, wenn etwas nicht stimmt.

Logs, bei denen wir keine E-Mail erhalten, werden kommentarlos gelöscht!

 

Wichtige Hinweise:

Das Naturschutzgebiet „Klamm und Kastlhäng“ ist Staatsbesitz, auf dem die Forstverwaltung sogenannte Naturwaldreservate eingerichtet hat. Daher ist es unbedingt notwendig, auf den Wegen zu bleiben. Zum beantworten der Fragen müssen die Wege nicht verlassen werden.

Ihr handelt eigenverantwortlich und auf eigene Gefahr. Im Winter bei Eis und Schnee ist der Steig nicht zu empfehlen, da er sehr steil ist und die Stufen uneben sind.

Wir übernehmen keine Verantwortung für Unfälle, Verletzungen, Schäden etc.

 

Wir wünschen euch ganz viel Spaß bei dieser  geologischen und botanischen Entdeckungsreise!!

                                                                                                                                                      

Quellen und Nachweise: Bayerisches Landesamt für Umwelt, geotope.bayern.de, naturpark-altmühltal.de, tourismusverband-Landkreis-Kelheim-e.V., deine-berge.de, Wikipedia, eigene Erkundigungen vor Ort.

 

 

 

 

                                                                                                                                       

 

 

 

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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