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Aarewaage / ("Woog") Aarburg

A cache by Lobo73 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/16/2019
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Lobo-Cache # 271


Auf einer kleinen Wanderung am Aareufer in Aarburg, möchte ich Euch das Naturphänomen der Woog zeigen.
Suche dabei immer die fehlende Zahl.

Wir beginnen auf dem Känzeli mit der Info-Tafel:
Das Woog-Becken hat einen mittleren Wasserstand von A?? m ü.M. / A = .

Hinter dir hast du den Sockel der Wetterstation:
Geschenkt von Herrn Caspar Weber Fabrikant ?FB? / F = . / B - 1 = .

Gehe nun auf dem Weg weiter Richtung Städtli, bis zur roten Tafel:
Hier führte dieser historischer Verkehrsweg ?E?? von Bern ... / E = .

Von hier aus, siehst du eine weisse Tafel mit 2 Löcher:
Hier hast du eine Jahrzahl mit je zwei gleichen Zahlen.
Nimm die grössere Zahl und dies doppelt!  / C = .

Weiter gehts auf dem Weg, bis zur Brücke, zum "Wog-Brückenpfeiler":
Hier hast du 3 Jahrzahlen, 2 Zahlen sind nur jeweils 1x aufgeführt.
Nimm die grössere Zahl! D = .

Die Höhle des Wappentieres findest Du bei N 47° 19.ABC E 7° 53.DEF

Nun wünsche ich Euch viel Spass im Städtli-Aarbig

 

 

Die Aarewaage – ein einzigartiges Naturphänomen

 


Die Besonderheit der Aare bei Aarburg ist ein einzigartiges Naturschauspiel, wie man es heute in Europa nicht mehr antrifft. Es sind die Strömungsverhältnisse, welche durch den fast rechtwinkligen Abfluss in nördlicher Richtung, und dem Aufprall der Hauptströmung gegen den Felsen des Festungssporns, eine gewaltige Gegenströmung, eine sogenannte Waage oder „Woog“ bilden.

Die Ablösung der Wassermassen erfolgt stets in einem bestimmten Zyklus, der sich je nach Wasserstand bemerkbar verändert und das ein und auslaufen der Waage bewirkt. Daher auch der Begriff Waage oder „Woog“. Beim Brückenfelsen auf der rechten Aareseite, bei der „Alten Post“, kann man dieses Schauspiel mit dem Ein- und Auslaufzyklus eindrückliche mitverfolgen. Die Entstehung einer Walze oder Woog, ist auf das wälzende zusammenstossen der schnellfliessenden Hauptströmung mit dem ruhigen Wasser im rechtseitigen Aarebecken zurückzuführen. Wo die beiden Wassermassen aufeinander stossen und sich aneinander vorbeiwälzen, entsteht eine Trennzone welche wiederum zyklusartig eine lokale Erhöhung des Wasserspiegels im ruhigen Teil auslöst, und damit den Ablösungs-Effekt bewirkt. Dadurch ist es möglich, dass ein Wasserspiegel-Längsgefälle in der Ablösungszone entgegengesetzt dem Längsgefälle der Hauptströmung entsteht und somit eine ausgeprägte Rückströmung auslöst. Die notwendige Energie zur Erhaltung der Ablösungsbewegung wird zusätzlich durch den Aufprall am Felsen und Umlenkung eines Teils der Hauptströmung gegen das Ufer beim Staupunkt erzeugt. Zufluss von Tych und Dorfbach beschleunigen die Drehwirkung der Waage zusätzlich.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts hat die Aare ihre Bedeutung als wichtige Wasserstrasse verloren. Hingegen ist ihr Erholungswert durch den natürlichen Flusslauf mit den abwechslungsreichen Strömungen zu einem beliebten Ort der Erholung geworden.

Seit 1985 gehört die Aarewaage mit Zu- und Abfluss zum „Nationalen Inventar für schützenswerte Landschaften“.

Gewerblicher Umschlagplatz Aarburg
Die Aarewaage zu Aarburg ist nicht nur ein einzigartiges Naturschauspiel, nein, sie wurde auch gewerblich lange genutzt und hat auch in diesem Bereich ihre Geschichte. Schiffer und Flösser nutzten den natürlichen Hafen nahe am Schnittpunkt der grosswen Verkehrsachsen während Jahrzehnten. Das Becken der Aarewaage war ein wichtiger Umschlagplatz verschiedenster Handelsgüter. Unter anderem wurden Getreide sowie Wein und Salz aus der Westschweiz in der Aarburger Schifflände vom Wasserweg auf Fuhrwerke umgeladen. Aber auch Holz für den Schiffsbau war begehrt und wurde auf dem Wasserweg von Aarburg bis ans Meer transportiert.

 


Umschlagplatz Aarburg



 
  Mitte des 19. Jahrhunderts bedeutete das Aufkommen der Eisenbahn und der Bau von Flusskraftwerken das Ende des Transportweges auf der Aare. Die letzte gewerbliche Flossfahrt durch den bekannten "Flösser-Sämi", mit bürgerlichem Namen Samuel Hofmann, führte im Jahr 1902 nach Brugg.


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Additional Hints (Decrypt)

xyrvar Uöuyr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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