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Maria Limbach

A cache by Jonnyrino Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/14/2019
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:


Wallfahrtskirche Maria Limbach

 

Limbacher Wallfahrtslied

(Melodie: Gott Vater, schau auf deine Kinder)

1. Wo dort am schönen Mainesstrande
die heilige Kapelle steht,
zu der von nah und fernem Lande
die Schar der frommen Pilger geht,
da zieh'n auch wir, Maria mild,
zu deinem heil'gen Gnadenbild,
zu dir, O Mutter unsres Herrn, 
Maria holder Gnadenstern.

2. Nach Limbach's heiliger Kapelle,
aus grauer Vorzeit her bekannt, -
wo dort an gottbeliebter Stelle
das Gnadenbrünnlein einst erstand,
da zieh'n auch wir ....

3. Zu dir, du Hochgebenedeite,
die uns den Gottessohn gebar,
die nie der Sünde Hauch entweihte,
die allzeit treu und heilig war, - 
da zieh'n auch wir ....

3.  Die dort in freundlicher Kapelle 
als ihrer Lieblingswohnung weilt,
und da der Gnaden reiche Quelle,
zum Trost der Flehenden verteilt,
da zieh'n auch wir ....

4.  Zu der mit gläubigem Vertrauen
von nah und fern die Waller zieh'n,
in Not auf deine Hilfe bauen
auf dich, der Christen Helferin,
da zieh'n auch wir ...

5. Wo Tausende schon Trost gefunden
in ihres Herzens schwerem Leid,
wo zugeheilt so vieler Wunden
die Mutter der Barmherzigkeit,
da zieh'n auch wir ..

 

 

Am Steigerwald entlang und über den Zabelstein hinweg gelangt der Pilger ins Dekanat Haßberge, das östlichste des Bistums Würzburg und damit auch an den östlichen Wendepunkt des Fränkischen Marienwegs. Hier steht zwischen Wiesen und Feldern die imposante Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung", im Volksmund meist nur Maria Limbach genannt.

Nach dem Geschichtsschreiber Pater Ignatz Gropp OSB (1744) „geht die Andacht des Volkes zur Verehrung der Gottesmutter Maria seit unvordenklichen Zeiten" nach Maria Limbach. Für ihn ist der Ort eine „altersessene Wallfahrt." Vielleicht gehen die Ursprünge sogar auf vorchristliche Zeiten zurück; so wurden die alten heidnischen Opferstätten der Kelten häufig später verchristlicht. Das erste gesicherte Datum für eine Kirche ist 1461. Für dieses Jahr ist die Weihe des Hochaltars der alten Kapelle bezeugt, in den Reliquien „aus dem Kleide Mariens, vom Grab der Hl. Katharina und der Hl. Barbara" eingelassen wurden.

Reformation und Dreißigjähriger Krieg brachten auch für Maria Limbach den Zerfall, die marianische Wallfahrt erlosch fast vollständig. Kräftigen Aufschwung erfuhr die Wallfahrt ab 1727, als am „Gnadenbrünnlein" Mirakel und Heilungen geschahen. Selbst der Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn wurde in Limbach von einem Hüftleiden befreit, wofür er sich dankbar zeigte und eine große Geldsumme spendete. („Videtur mihi hoc in loco esse digitus Dei", soll er 1736 gesagt haben: „Mir scheint, dass an dieser Stelle der Finger Gottes ist.")
Der daraufhin begonnene Kirchen-Neubau erfolgte nach Plänen Balthasar Neumanns und konnte erst nach dessen Tod im Jahr 1755 geweiht werden. Die Kirche ist so das letzte Sakralbauwerk des großen Barockbaumeisters.

Hauptanziehungspunkte im Inneren der Kirche sind die prächtige Rokoko-Ausstattung mit Altären, Kanzel und Orgel von Johann Peter Wagner sowie die beiden Limbacher Gnadenbilder aus dem 16. Jahrhundert und der Zeit um 1420. Vor allem auf Radfahrer scheint die im Naturpark Haßberge gelegene Kirche übrigens eine ganz besondere Anziehungskraft auszuüben, zumal die Kirche auch am beliebten Mainradweg „Von der Quelle bis zur Mündung" liegt.

 

Die Limbacher Wallfahrtskirche ist ein imposantes Zeugnis für Balthasar Neumanns Kunst, mit geringem Aufwand große Architektur zu schaffen. Vor allem die licht und verspielt wirkende Gestaltung als Doppelschalenraum mit Emporengang zeichnet Neumanns letzten Kirchenbau aus und weist ihn als prunkvolles Beispiel des Spätbarock aus. Während die Außenfassade bereits klassizistisch beruhigt erscheint, überwältigen im Inneren die heiteren Rokokostukkaturen und die prächtige Ausstattung. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird die Limbacher Wallfahrtskirche aus als „fränkische Wieskirche" bezeichnet

Die Altäre sowie die Kanzel stammen aus der Hand des aus Obertheres stammenden und ab 1759 in Würzburg ansässigen Bildhauers Johann Peter Wagner. Der monumentale viersäulige Baldachin-Hochaltar birgt das Limbacher Gnadenbild: Die spätgotische Muttergottes aus dem 16. Jahrhundert zeigt die auf der Mondsichel stehende Gottesmutter mit dem nackten Jesuskind auf dem Arm. Liebevoll und in natürlicher Gebärde neigt sich die von einem flammenden Strahlenkranz umgebene Madonna dem Kind zu, während sich der kindliche Jesus dem Betrachter zuwendet.

Darüber hinaus hat die Limbacher Wallfahrtskirche noch ein zweites Gnadenbild zu bieten:
Die ernste gotische Pietà stammt aus der Frühzeit der Wallfahrt, nämlich der Zeit um 1420. Sie steht in einer zierlichen Rokoko-Umrahmung als so genannte „Mariä-Schmerz-Gruppe" am Wandpfeiler gegenüber der verspielten, beinahe zerbrechlich wirkenden Kanzel von Johann Peter Wagner.

 

Zahllose Wallfahrer ziehen auch heute noch das ganze Jahr über nach Maria Limbach. Vor allem aus dem Maintal, den Haßbergen und den umliegenden Steigerwalddörfern stammen die Gläubigen, aber auch aus der Nachbardiözese Bamberg. Zu den rund 20 Fußwallfahrten kommen rund 50 Buswallfahrten und Seniorengruppen, auffallend viele Radfahrer, die auf dem Mainradweg unterwegs sind und hier Station machen, sowie immer mehr Marienweg-Pilger aus ganz Deutschland und Österreich. Anziehungspunkte sind auch das Mariensingen, die Chor- und Orgelkonzerte.

Seit 1. Mai 2009 ist Pfarrer i. R. Ottmar Pottler Wallfahrtsseelsorger für Pilger und Rastende in Limbach. Als mitarbeitender Priester unterstützt er den Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft "Main - Steigerwald" Bernhard Öchsner. Schon immer fühlte sich der gebürtige Zeiler, der 30 Jahre lang als Pfarrer von Ebelsbach gewirkt hat, der Wallfahrt sehr verbunden und ist so auch im Ruhestand voller Tatendrang. Ganz bewusst nimmt sich Pottler Zeit für die Menschen, spricht sie an und gibt ihnen den Reisesegen mit auf den Weg. „Sehr viele nehmen das Angebot gerne an, sind dankbar, dass es jemanden gibt, der Zeit dafür hat", berichtet Pottler. Durch kleine Gespräche, persönliche Begegnungen und Messfeiern will er „den Menschen in dieser Kirche am Weg das Bewusstsein mitgeben, dass sie in Gott geborgen sind und Vertrauen haben können."

Das ausliegende Anliegenbuch mit englischen, spanischen, japanischen, ja sogar arabischen Einträgen bezeugt, dass Menschen aus aller Welt dieses Vertrauen suchen oder schon gefunden haben. Neben vielen Bitten und Anliegen überwiegt nämlich die Dankbarkeit: „Die Menschen artikulieren hier ihren Dank für Gesundheit, familiäres Glück und Zufriedenheit", erzählt Pottler. Eine Tatsache, die den Seelsorger aus Leidenschaft hoffnungsvoll stimmt und ihm Auftrieb für seine tägliche Arbeit gibt.

Von den vielen Wallfahrten, die nach Limbach kommen, greift Pottler stellvertretend die Wallfahrer aus Lisberg bei Trunstadt heraus, die bereits seit über 200 Jahren nach Maria Limbach kommen. Einem alten Gelübde aus dem Jahr 1788 zufolge ziehen die Gläubigen aus der Erzdiözese Bamberg alljährlich am Donnerstag nach Fronleichnam hinüber nach Maria Limbach. Rund 100 Teilnehmer kann Ottmar Pottler alljährlich begrüßen. Nicht nur für die Wallfahrer, auch für Pottler selbst ist diese Wallfahrtsmesse immer wieder „ein großes Erlebnis". So zeigt sich Pottler „verwundert, wie lebendig diese Wallfahrt bis auf den heutigen Tag ist. Heutzutage müssen sich die Leute schließlich einen Tag Urlaub nehmen", betont er. „Und doch liegt den Menschen diese Tradition am Herzen – sie wollen sie aufrechterhalten und in die Zukunft weitertragen!"

Unumstrittener Höhepunkt im Limbacher Wallfahrtsjahr ist jedoch das Fest Mariä Himmelfahrt: An diesem Tag, zugleich Pfarrfest, strömen rund 1000 Menschen nach Maria Limbach. Besonderes Highlight am Nachmittag ist die Prozession zum so genannten Gnadenbrünnlein.

Text von Anja Legge

Bilder : Von Georg Schelbert - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org

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Zum Cache:

Unter der Kirchenlinde (ND!!) findet ihr ein altes Brunnenhaus und in diesem kleinen Haus findet ihr den Cache.

Zu keinem Zeitpunkt sollt ode rmüsst ihr Gemäuer besteigen oder beklettern!

Um an den Cache zu kommen braucht ihr aber Hilfe oder ein Hilfsmittel (Höhe etwa 2,50m)!

Additional Hints (Decrypt)

Qn jb qvr Syrqrezähfr jbuara !

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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