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Heilsbronn - Vom Kloster zur Stadt Multi-cache

Hidden : 02/22/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Dieser Multicache führt euch in 15 Stationen plus Final durch die Heilsbronner Altstadt, vorbei an einigen interessanten Gebäuden, die ehemals zum Kloster gehörten und zugleich eine Zeitreise durch die steinernen Zeugen der Geschichte sind.

Quelle: Homepage der Stadt Heilsbronn / privat

BWW = Buchstabenwortwert, A=1, B=2, C=3 usw

 

Löst an jeder Station eine Frage und notiert sie euch!

Den Final findet ihr bei:

Nord C K  F L . A N M

Ost   I B E  D Oh . G H J

 

Station 1  

Der Steinhof

Adler

Nur wenige Gebäude stehen seit Jahrhunderten weitgehend unverändert und nur drei haben seit Anbeginn ihre Funktion bis heute behalten: Das Münster, die Klostermühle und der Steinhof.

Gegründet als Klostergasthaus für durchziehende Pilger, ist der Steinhof auch heute noch eine Gastwirtschaft. Gemäß der Ordensregel waren die Zisterzienser verpflichtet, sich der durchziehenden Wallfahrer und Pilger anzunehmen – daher brauchte jedes Kloster ein Wirtshaus. Dieses hatte außerhalb der Klausur zu liegen und im Falle von Heilsbronn hat man sich hier das Zentrum des außerklösterlichen Lebens vorzustellen. Hier flossen einige Brunnen mit Trögen zur Tränke. Das graue Fachwerkhaus in der Nähe war die Klosterschmiede. 

Der Name Steinhof leitet sich davon ab, dass das Gebäude kein reines Fachwerkhaus ist, sondern ein gemauertes Erdgeschoss hat. 1626 verkaufte das Klosteramt das Anwesen, 1689 wurde hier die kaiserliche Reichsposthalterei untergebracht, wobei etwa 16 Pferde zum Wechsel auf der Strecke Ansbach – Nürnberg zur Verfügung standen. 

Damals erfolgte auch die Umbenennung in „Gasthof zum Adler“. Vom ursprünglichen Gebäude ist nur noch das Erdgeschoss vorhanden, der Fachwerkaufbau stammt aus der Zeit um 1680.

Welche Form hat der Brunnen gegenüber? Die Antwort = A

Spirale = 2      Rund = 4     Dreieck = 9

 

Station 2  

Der Katharinenturm

Katharinenturm

Nachdem die Spitalkapelle der größer gewordenen Gemeinde der Klosterleute (Arbeitskräfte für das Kloster und deren Familien) nicht mehr ausreichend Platz bieten konnte, wurde um 1350 eine neue Kapelle erbaut. Auch diese musste etwa hundert Jahre später vergrößert werden. Dabei wurde die Straße nach Westen überwölbt und dann ein verlängertes Kirchenschiff errichtet. Ein Portal in der Südwand ist erhalten geblieben und bildet heute den Eingang in den Turm, der auf den Grundmauern des Erweiterungsbaues gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet worden ist.

Als nach dem Ende des Klosters die kleine evangelische Gemeinde in Heilsbronn das Münster für ihre Gottesdienste benutzen konnte, war die bisherige Laienkirche leer gestanden und so war um 1770 von der markgräflichen Regierung entschieden worden, die nicht mehr benötigte Katharinenkirche abzureißen.

Den Westteil des Kirchengebäudes allerdings ließ man stehen und stockte ihn zu einem Wohnturm auf. Dies geschah in der Absicht, Mieteinnahmen zu bekommen. 1774 war der Turm vollständig fertiggestellt, im Dachgeschoss zog der Türmer ein.

Erst nach dem 2. Weltkrieg ist das Türmeramt nicht mehr vergeben worden, ab 1980 waren alle Wohnungen im Turm geräumt und es konnte der Umbau  durchgeführt werden. In der ehemaligen Türmerwohnung sind seit 1995 die Heimatstuben des Heimatvereins Heilsbronn untergebracht. 

Was befindet sich heute im Katharinenturm außer den Heimatstuben?

Anzahl der Buchstaben minus 12 = B

 

Station 3

Das Luitpold-Denkmal

Luitpolddenkmal

Nachdem König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See zu Tode gekommen war, folgte ihm sein Bruder Otto als König. Otto war geisteskrank und nicht regierungsfähig, für ihn regierte sein Onkel Luitpold als Prinzregent. 

Zu jener Zeit gab es in Franken noch keine Denkmäler für einen Wittelsbacher; damals lebte ein Nachfahre eines Heilsbronner Pfarrers in München, Ludwig Kammerecker. Kammerecker stiftete das Denkmal dem Ort seiner Ahnen, 1911 wurde es eingeweiht.

Wie hieß seine Gattin? BWW, davon die erste Stelle = C

 

Station 4

Die Spitalkapelle

Spitalkapelle

Die wohl interessanteste Weiterverwendung eines klösterlichen Gebäudes stellt die ehemalige Spitalkapelle dar. Erbaut wurde sie im 13. Jahrhundert und zeigt den Übergang von der Romanik zur Gotik.

Nur in der Anfangszeit war das Kloster dem Prinzip der absoluten Eigenbewirtschaftung gefolgt. Später wurden dann Knechte, Mägde und Taglöhner beschäftigt. Diesen Personen - Klosterleute genannt - war das Betreten des Münsters nicht gestattet. Folglich musste für sie ein eigener Gottesdienstraum geschaffen werden.

Im Falle von Heilsbronn war dies die Spitalkapelle. 1266 wird sie erstmals erwähnt. Nebenan befand sich das Spital für die Klosterleute. 14 Betten standen für arbeitsunfähige und drei Betten für kranke Klosterleute zur Verfügung. Es bestand auch die Möglichkeit, sich in das Spital einzukaufen, d. h. dem Kloster seinen Besitz zu vermachen und dafür den Lebensabend im Spital zu verbringen – von einem Nürnberger Arzt ist dies nachgewiesen.

Donnerstags war „Spendtag“ im Kloster Heilsbronn. Auf dem Spitalplatz waren jeden Donnerstag bis zu 600 Arme mit Brot aus der Klosterbäckerei versorgt worden

1708 war es dem Klosteramt gelungen, das heruntergekommene ehemalige Gotteshaus an einen Schneider zu verkaufen. Der setzte an die Stelle des Daches auf das noch brauchbare Mauerwerk das interessante Fachwerkgebäude.

Wieviele Jahre gehörte die Spitalkapelle zum Kloster? Die erste Stelle der Zahl = D

 

Station 5

LP Brauerei

(Bild folgt)

Hier habe ich kaum Informationen gefunden, nur das es seit 1722 Braustätte war.

Wie hieß das hier gebraute Bier? Die Antwort = E

Klosterbräu = 5    Gundelbräu = 0   Königsbacher = 2

 

Station 6

Das Klosterschlachthaus

Klosterschlachthaus

Zur Zeit des Klosters war der heutige Marktplatz ein relativ unattraktives Gelände. Darunter fließt heute wie früher schon die Schwabach unterirdisch durch mächtige Gewölbe. Am westlichen Rand des Areals baute man das Klosterschlachthaus direkt über den Bach und hatte damit die Entsorgung geregelt.

Die angemessene Entfernung vom inneren Klosterbereich hatte man wegen der starken Geruchsbelästigung gewählt. Das Klosterverwalteramt verkaufte dann später das Gebäude an einen Metzger – bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts betrieb der Löwenwirt eine Metzgerei.

Was für eine Form hat die Hinweistafel? Antwort = F

Dreieck = 2     Fünfeck = 6     Wappenform = 1

 

Station 7

Der Abenberger Hof

Abenberger Hof

An der Stelle des um 1500 errichteten Fachwerkhauses nimmt man den Gutshof der Abenberger Grafen an, der von Bischof Otto von Bamberg zur Ausstattung des Neuklosters 1132 erworben worden ist.

In diesem Barockgebäude war von 1705 bis 1927 die Post untergebracht.

Von welchem Tier ist dort die Rede? Antwort = G

Rotes Ross = 4     Weißer Löwe = 6     Goldener Hirsch = 7

 

Station 8

Das Klosteramtsverwalterhaus

Verwalterhaus

An der Stelle des großen Fachwerkbaues auf dem Marktplatz war zu Zeiten des Klosters ein 5-stöckiges Kornmagazin. 1621 ließ Markgraf Joachim Ernst es abreißen und an seiner Stelle das sogenannte Verwalterhaus errichten. 

Es hatte die Funktion des ehemaligen Abtsgebäudes zu übernehmen: Amtsräume des Verwalters und Wohnräume für den Markgrafen. Das Wappen mit dem Dreischalenbrunnen erinnert an das Klosteramt, das Hohenzollernwappen an die Markgrafen.

Schaut euch das Wappen an. Aus wieviel Gefäßen besteht der Brunnen rechts daneben? Antwort = H

 

Station 9

Das Dormitorium

(Bild folgt)

 

Das Dormitorium (Schlafhaus der Mönche) reichte ursprünglich bis an das Querschiff des Münsters. Im Untergeschoss des Gebäudes befanden sich zur Klosterzeit die Arbeitsräume (Skriptorien) und - direkt an das nördliche Querhaus angebaut - der Kapitelsaal (der Versammlungsraum der Mönche). Dieser ist 1775 abgerissen worden.

Im Obergeschoss schliefen die Mönche - angekleidet, nur ohne Schuhe - auf Strohsäcken. Um zwei Uhr nachts ertönte die Glocke zum ersten Gottesdienst. Abweichend von den Regeln der Zisterzienser war in den letzten Jahrzehnten des Klosters - es war inzwischen weitgehend lutherisch orientiert - eine Klosterschule unterhalten worden. Beabsichtigt war, dadurch den Nachwuchs für den Konvent zu bekommen. Mit dem Ende des Klosters war auch das Ende der Schule gekommen.

Markgraf Georg Friedrich gründete 1581 von Königsberg in Preußen aus (der Ansbacher Markgraf regierte auch die Markgrafschaft Bayreuth und das ehemalige Ordensland) eine Fürstenschule für 100 Knaben aus seinen Territorien. Diese kamen meist auf finanzschwachen Familien und lebten internatsmäßig im ehemaligen Kloster. Von 1582 bis 1736 wurde das Dormitorium von der Fürstenschule genutzt.

Nach damaliger Erkenntnis sollte Biersuppe ein geeignetes Nahrungsmittel für heranwachsende Knaben sein. Der Wochenspeiseplan galt übrigens durchgehend für das ganze Jahr. So gab es an allen Sonntagen mittags immer gebrannte Hafersuppe, Erbsen mit gebranntem Speck, Spießgebratenes vom Rind, Kalb, Schwein oder Hammel. Am Abend aßen die Schüler Gerste in Fleischbrühe, Zwetschgen, Gebratenes und eingemachtes Fleisch. Während der Lehrplan und Tagesablauf der Klosterschule ganz auf das mönchische Leben abgestimmt waren, ist die Fürstenschule durch ein anderes Konzept gekennzeichnet gewesen - sie sollte dem Staat tüchtige Beamte heranziehen.

1736 erfolgte die Auflösung der Fürstenschule; die Schüler wurden nach Ansbach bzw. Bayreuth verlegt.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurde ein Teil des Dormitoriums wieder aufgebaut. Im Untergeschoss des Neubaus befindet sich ein Gemeinderaum der evangelischen Kirchengemeinde. Das Obergeschoss wird vom Religionspädagogischen Zentrum genutzt.

Wieviel Mädchen wurden an der Fürstenschule unterrichtet? Antwort = I

 

Station 10

Das Münster - Mittelpunkt des Klosters

Münster von innen

Münster von innen

Seit 1132 dient das Münster als Gotteshaus; zunächst 400 Jahre lang als Mönchskirche, danach bis heute als ev.-luth. Kirche. Während der Jahrhunderte ist viel an ihr gebaut worden. Das Portal am nördlichen Querhaus stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Erbaut wurde das Münster in mehreren Abschnitten. Im Westen erkennt man deutlich den am Ende des 14. Jahrhunderts erfolgten Anbau der "Ritterkapelle", einer Art Friedhof für den fränkischen Adel. Ursprünglich stand an dieser Stelle ein romanisches "Paradies", eine Eingangshalle. 

Das spätgotische "Mortuarium" aus dem 15. Jahrhundert (1412 - 1433) wurde ebenfalls für Bestattungen errichtet. Diese wurden noch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts vorgenommen.

Die gotische Ostchorerweiterung erfolgte am Ende des 13. Jahrhunderts. Im Gegensatz zum übrigen Kirchengebäude ist der Ostchor von den sehr weitgehenden Bauveränderungen durch den Architekten Friedrich von Gärtner verschont geblieben. Im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. hat Gärtner in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts das Münster zu reromanisieren versucht; ursprünglich sollten auch Mortuarium und Ostchor abgebrochen werden, weil sie mit Gärtners Vorstellung von einer romanischen Kirche nicht vereinbar waren.

Münster

Das Münster ist von April bis Oktober täglich von 10:00 bis 17:30 Uhr geöffnet.

Während der Wintermonate November, Dezember und März ist das Münster jeweils von 10:00  bis 16:00 Uhr geöffnet (dienstags geschlossen).

Im Januar und Februar ist das Münster geschlossen

Wessen Grabkapelle stand hier bis 1284? Der Grafen von .....?

Vom BWW die Quersumme = J

 

Station 11

Das Refektorium

Refektorium

Das Speisehaus der Mönche, das Refektorium, war um 1240 im spätromanischen Stil erbaut worden. Das gotische Türmchen kam 1436 hinzu. Das romanische Hauptportal war 1884 vom damaligen Kronprinzen und späteren Kaiser Friedrich III. für das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg gekauft und dann ausgebaut worden; dort ist es 1945 einem Bombenangriff zum Opfer gefallen.

Das Speisehaus der Mönche hat nach dem Ende des Klosters eine neue Bestimmung gefunden. Für die Fürstenschule wurde eine Brauerei eingerichtet.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts diente das Refektorium der katholischen Gemeinde als Kirche; 1961 erwarb es die evangelische Kirche, seither ist es Gemeindehaus.

Schaut euch das Eingangsportal genau an. Könnt ihr meine Lieblingstiere sehen? Antwort = K

Hund = 8     Katze = 9    Maus = 7

 

Station 12

Der Heilbrunnen - ein Missverständnis und seine Folgen

Brunnenhaus

Brunnenhaus

Am Brunnen versetzt euch bitte in die Zeit 1730 zurück. Das Kloster existiert damals seit über 150 Jahren nicht mehr. In seinen Räumen unterhalten nun die Markgrafen von Brandenburg–Ansbach und Brandenburg–Bayreuth gemeinsam eine Fürstenschule. 

100 Knaben aus den Gebieten der beiden Fürsten leben hier auf Staatskosten. Medizinisch betreut werden die Schüler von Dr. Feuerlein. Dieser Arzt ist fest davon überzeugt, dass die Mönche bei ihrer Namensgebung einst eine Mineralquelle gemeint haben mussten. Gemeinsam mit dem Ortspfarrer Hocker und dem Klosteramtsverwalter Bernhold gelingt es ihm, den Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich von der Existenz eines Heilbrunnens zu überzeugen. Für einige Zeit ist dann hier auch gekurt worden, der Markgraf ließ sogar ein Fachwerkgebäude über der Quelle errichten und er selbst bezog in großer Menge Wasser aus Heilsbronn.

Das Wasser sollte sich nach Feuerlein bewähren bei Steinbeschwerden, Fuß-, Augen-, Brust-, Magenleiden, Wechselfieber, Ausschlag, Epilepsie, Würmern, Schlaganfällen. Bereits nach dreijährigem Bestehen des Heilbrunnens wurden Klagen über Abnahme der Frequenz laut; fünf Jahre später erklärte man die geringe Wirksamkeit durch Verschüttungen und nach einigen Jahrzehnten war der Kurbetrieb völlig zum Erliegen gekommen.

Wie nannte man den Brunnen im Lateinischen? Wieviel H kommen darin vor?

Antwort = L

 

Station 13

Das Castrum (Markgrafenhaus)

Markgrafenhaus

Auf unserem Rundgang kommen wir nun in die Pfarrgasse. Von hier hat man einen guten Blick auf das Münster und kann die Erweiterungsbauten der Ritterkapelle und des Mortuariums deutlich erkennen.

Gegenüber steht das heutige evangelische Pfarrhaus, ehemals war das Gebäude erheblich größer – der Ostflügel und der Turm sind abgerissen worden. Beim Verkauf des Dorfes Haholdesprunn durch die Grafen von Abenberg an Bischof Otto von Bamberg haben sich die Verkäufer das Recht gesichert, allezeit im Kloster unentgeltlich versorgt zu werden. Damals wurde für sie das „castrum“ erbaut, zunächst nannte man es Burggrafenhaus, später Markgrafenhaus.

Bis wann war das Pfarrhaus Schloß? Von der Quersumme die Quersumme x 2 = M

 

Station 14

Die Klostermühle

Klostermühle

Das stark landwirtschaftlich ausgerichtete Kloster besaß in zahlreichen Außenorten Mühlen, die größte Mühle aber steht heute noch östlich des Münsters. Das Bauwerk wird 1336 erstmals erwähnt, seine Einzigartigkeit jedoch erhielt es erst 1515, als ein Fachwerkgeschoss aufgesetzt worden ist und dabei der Giebel erhöht werden musste. Die beiden unteren Geschosse enthalten Wohnung und Mahlwerk, die fünf oberen Stockwerke sind Kornböden.

Der Giebel des Erweiterungsbaus ragt vom dritten Stockwerk an 15 Meter frei in die Höhe, nur durch Strebpfeiler gesichert und ohne Verbindung mit dem Holzgefüge. Man könnte also das Mauerwerk zu zwei Dritteln abtragen, ohne dass der Bau an Festigkeit verlöre. Der Dachstuhl ist ein „liegender“ Dachstuhl, eine mittelfränkische Eigentümlichkeit. Wie Äste greifen die Schräghölzer aus nach allen Seiten; sie sammeln die Last und leiten diese zum Fuß der Säulen ab. Die Verwandtschaft mit Nürnberger Getreidespeichern ist unverkennbar.

Im Hungerjahr 1499 wurden 2280 Ztr. Getreide in der Mühle gemahlen, in guten Jahren waren es etwa 10 000 Ztr. Ab dem 14. Jahrhundert wurden die strengen Regeln für das Klosterleben immer mehr umgangen; so ist verbürgt, dass ab 1380 „libeti“, also Lebkuchen, in der neben der Mühle liegenden Bäckerei angefertigt wurden. 1456 waren 7925 Lebkuchen gebacken worden, wovon 316 an Gäste des Klosters verschenkt wurden. 

Im Jahre 1452 waren 4200 „Ritter“ (vierpfündige Brotlaibe) und 200 „Schwaben“ (Einpfünder) alleine an das Burggrafenhaus (Absteigequartier des Markgrafen und seines Gefolges in Heilsbronn) geliefert worden.

Noch vor der Klosterauflösung verpachtete man die Mühle und verkaufte sie 1714.

In einem kleinen Weiher wurde der nicht mehr sichtbare Bergbach aufgestaut, von dort wurde das Wasser zusammen mit dem der Schwabach auf ein oberschlächtiges Rad an der Ostwand geleitet.

Nicht mehr vorhanden ist ein großes Kornhaus, einst südlich der Mühle gelegen. Außerdem waren im äußeren Klosterbereich noch 10 Scheunen errichtet gewesen.

Welche Besonderheit seht ihr an der Ostseite?

Anzahl der Buchstaben geteilt durch 3 = N

Wieviel Fenster befinden sich auf dieser Seite im Dach? Antwort minus 3 = Oh

 

Station 15

Die Klostermauer - Mühltörle

Klostermauer

Wenn ihr zwischen dem neu errichteten Einfamilienhaus des Müllers und dem Haus mit dem Fachwerkgiebel hindurchgeht, kommt ihr an die Klostermauer und könnt durch das „Mühltörle“ nach außen gelangen; rechts vom Mühltörle seht ihr einen zugemauerten Durchlass für den verschwundenen Bergbach. Kurz nach dem 2. Weltkrieg ist das Bachbett zugeschüttet worden, der kerzengerade Fußweg markiert noch den früheren Verlauf.

Nach links würdet ihr den „Rebenzaunacker“ hoch gehen. Entlang der Mauer ist hier früher Wein angebaut worden; das Kloster hatte aber auch umfangreiche Weingüter in Mainfranken.

Die Ummauerung war einst etwa sechs Meter hoch, die Stärke betrug fast einen Meter. Heute sieht man nur noch die äußere Mauerwand, während die innere Wand und die Fütterung beseitigt sind. Die Klosterbefestigung hatte auch einen Wehrgang mit Schießscharten; in einem Plan von 1751 sind acht Wehrtürme verzeichnet.

 

Doch nun wird es Zeit den Final auszurechnen, etwas auf den Bänken auszuruhen, was zu essen oder auf dem Spielplatz zu spielen....

Ich hoffe der Rundgang war interessant, nicht allzu schwer zu lösen und ihr hattet Spaß!!

 

 

 

 

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