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Die Ostsee - Baltisches Meer

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Hidden : 03/19/2021
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Ostsee - Baltisches Meer

 

Was ist die Ostsee eigentlich?

 

Die Ostsee ist ein Binnenmeer des Atlantiks in Europa. Sie ist ein Brackwasser-Meer, auch wenn in der westlichen Ostsee aufgrund des Wasseraustausches mit Atlantik und Nordsee ein höherer Salz- und Sauerstoffgehalt beobachtet werden kann. 

Bezieht man den Kattegat (20.000-35.000km² großes schwierig zu befahrendes Meeresgebiet in Dänemark) mit ein, so hat die Ostsee ein Fläche von etwa 412.500 km² und einen Rauminhalt von rund 21.600 km³. Die maximale Tiefe beträgt 456m (Landsorttief) bei einer durchschnittlichen Tiefe von 52 m. Im Ostseeraum leben, je nachdem, wie weit man diese Region eingrenzt, zwischen 50 und 85 Millionen Menschen.

Entstehung

 

Geologisch gesehen ist die Ostsee ein sogenanntes Schelfmeer. Der tiefere Untergrund besteht aus ähnlichen kontinentalen Gesteinen wie der Untergrund der umgebenden Landmassen: Granite, Gneise und verschiedene Ablagerungsgesteine. Die Basis echter Ozeane, wie Atlantik, Pazifik oder Indischer Ozean, besteht dagegen aus sogenannter „ozeanischer Kruste“, also aus dunklen vulkanischen Gesteinen wie Basalt. Und während diese meist viele zig-Millionen Jahre alt sind, ist die Ostsee ein relativ junges Meer. Sie existiert erst seit ca. 8.000 Jahren. Am Höhepunkte der letzten Eiszeit vor rund 20.000 Jahren war das Gebiet der heutigen Ostsee vollständig von einem mehrere Kilometer dicken Eispanzer bedeckt. Seinen Ursprung hatte er im skandinavischen Gebirge. Von dort breiteten sich die Gletscher vor allem nach Osten und Süden aus. Dabei schürften sie das Ostsee-Becken tief aus und schoben große Mengen von Gesteinspartikeln jeglicher Größe, vom feinen Tonpartikel bis zum riesigen Findling, vor sich her. Diese völlig unsortierten Gesteinpartikel finden wir heute rund um die östliche und südliche Ostsee; sie bilden auch den Untergrund des landschaftlich so reizvollen Ostholsteinischen Hügellandes. Da damals große Mengen von Wasser als Eis auf dem Land gespeichert waren, war der Meeresspiegel weltweit etwa 130 Meter niedriger als heute: Die Nordsee wurde so zur eiszeitlichen Tundra.

Die Geschichte der Ostsee beginnt mit dem Ende der Eiszeit. Durch das sich langsam erwärmende Klima schmolz das skandinavische Eis allmählich. Vor ca. 12.000 Jahren bildete sich so im Ostseebecken ein riesiger Schmelzwassersee. Das Eis schmolz weiter und wie eine Badewanne füllte sich das Ostsee-Becken, bis es schließlich vor etwa 10.300 Jahren in ein Katastrophen-artigen Ereignis überlief. Riesige Mengen von Süßwasser ergossen sich durch Mittelschweden direkt in den Skagerrak, während Südschweden und die dänischen Inseln über eine Landbrücke mit Schleswig-Holstein verbunden blieben. Der Seespiegel senkte sich um rund 25 Meter, bis der Süßwasserausstrom schließlich zum Stillstand kam. Durch den entstandenen mittelschwedischen Verbindungskanal konnte nun auch Salzwasser in den Ostseebereich einfließen. So existierte dort vor ca. 10.000 Jahren das „Yoldia-Meer“, das nach einer damals dort lebenden Brackwasser-Muschel benannt ist und sich bis Südfinnland erstreckte. Doch dieser frühen „Ostsee“ war nur eine kurze Zeit vergönnt. Mit dem nun auf der ganzen Nordhalbkugel rasch abschmelzenden Eis stieg zwar der weltweite Meeresspiegel, doch hob sich auch das vom Gewicht des Eises befreite Mittelschweden. Vor ca. 9.500 Jahren schloss sich die Verbindung zum Skagerrak weitgehend und es bildete sich der „Ancylus-See“, ein Süßwassersee, der zeitweise eine noch größere Fläche als die heutige Ostsee einnahm. Allein die Gebiete der heutigen dänischen, deutschen und polnischen Ostseeküsten lagen trocken und verhinderten einen südlichen Abfluss des Süßwassers zur Nordsee. Mit dem weiter steigenden weltweiten Meeresspiegel war aber auch die zweite Süßwasserphase bald vorüber. Unaufhörlich drang Salzwasser durch das Kattegatt nach Süden vor. Es schuf sich schließlich durch den Öresund sowie den Großen und Kleinen Belt drei Verbindungswege zum Ancylus-See, in den vor ca. 8.000 Jahren das Salzwasser eindringen konnte. Damit wurde die wechselvolle Süß- und Salzwasser-Geschichte dieses Schelfmeeres vorerst beendet und es entstand die Brackwasser-dominierte Ostsee, wie wir sie heute kennen.

 

Vor etwa 7000 bis 2000 Jahren stieg der Meeresspiegel durch die sogenannte Littorina-Transgression so, dass die Festlandbrücke zwischen Südschweden und Dänemark überflutet wurde und der Osten Dänemarks sich in die heutigen Inseln aufteilte. Weiter öffnete sich der Zugang in der Nähe der Darßer Schwelle vor der deutschen Küste, und auch im südlichen Bereich der Ostsee bildeten sich die Grobformen der heutigen Küsten aus.

Die Gletscher waren nun fast vollständig verschwunden. Das Festland von Skandinavien hob sich weiter, so dass sich die Küstenlinie weiter veränderte. Der südliche Bereich der Ostsee senkte sich, das vorrückende Meer überflutete die jungglaziale Landschaft und formte sie dabei um.

 

 

Tiefste Meerestiefen

  • Maximale Tiefe: 456 m Landsorttief (Landsorttief; Meerestief im westlichen Gotlandbecken)
  • Zweittiefste Stelle: 301 m Ålandsee ( Teil der Ostsee, zwischen der Küste des schwedischen Uppland und der finnischen Insel Åland)
  • Dritttiefste Stelle: 248 m Gotlandtief

Salinität (Salzgehalt)

Der Salzgehalt der Ostsee nimmt von West nach Ost ab. Er schwankt in der Beltsee im Westen zwischen 30 (3 %) und 19 PSU (1,9 %), im nordöstlichen Teil (Bottenwiek und Finnischer Meerbusen) hingegen nur noch zwischen 5 und 3 PSU (0,5 % bis 0,3 %). (Im Vergleich dazu erreicht der Salzgehalt des Atlantiks und der nördlichen Nordsee 35 PSU.) Der Rückgang des Salzgehalts verläuft dabei nicht kontinuierlich, sondern stufenweise. Dies wird darauf zurückgeführt, dass das Bodenprofil der Ostsee eiszeitbedingt aus Becken und Schwellen besteht. Das größte Gefälle der Salzkonzentration ist im Bereich der Darßer Schwelle nördlich von Rostock zu finden, die die Grenze zwischen Beltsee und Arkona-Becken bildet. Westlich davon beträgt die Salinität etwa 1,7 %, östlich nur 0,8 %. Östlich der Darßer Schwelle ist die Ostsee daher ein reines Brackwassermeer.

Wegen des hohen Süßwassereintrags und der geringen Verdunstung der Ostsee ist ihr Salzgehalt größtenteils auf den Wasseraustausch mit dem Weltmeer zurückzuführen. Besonders viel Salz findet sich im tiefen Wasser unterhalb von 60–70 Metern. In den Belten und Sunden gibt es eine Oberflächenströmung mit geringem Salzgehalt von der Ostsee zum Kattegat und eine Tiefenströmung salzreichen Wassers aus dem Kattegat in die Ostsee. Über drei Viertel des Wasseraustausches finden durch den Großen Belt statt und etwa 9 % durch den Kleinen Belt. Durch die Schwellen- und Beckenstruktur des Ostseebodens bleibt aber ein beachtlicher Teil des Salzwassers im Becken der Beltsee zurück und dringt nicht weiter nach Osten vor.

Zeitliche Schwankungen der Salinität kommen durch stürmische Perioden zustande, die den Wasseraustausch durch die Meerengen beschleunigen, und durch große Niederschlagsmengen, die den Süßwassereintrag (im Mittel 500 km³/Jahr) vermehren. So kommt es bei starkem Südwest-Wind dazu, dass viel Wasser in die nordöstliche Ostsee gedrückt wird und der Wasserstand in der westlichen Ostsee sinkt; gleichzeitig entsteht im Skagerrak ein Sturmhochwasser, und Nordseewasser läuft über die Beltsee in die Ostsee. Damit gelangen sowohl Salz als auch Sauerstoff in das Tiefenwasser der Ostsee. Gibt es über längere Zeit keinen neuen Zustrom, wird der Sauerstoff von den Organismen aufgebraucht. Es bildet sich giftiger Schwefelwasserstoff, der zum Beispiel Fischeier oder Larven abtötet.

Der Sauerstoffvorrat eines zusätzlichen Nordseewasser-Einflusses während stürmischer Perioden hält etwa ein bis drei Jahre vor. Der vorletzte solche Einbruch war 2003, der davor 1993. Noch in den 1970er Jahren fanden solche Ereignisse viel häufiger statt als heute. Im Winter 2014/2015 wurde der drittumfangreichste Salzwassereinbruch seit 1880 beobachtet, als rund 4 Gigatonnen Salz in die westliche Ostsee gelangten, die größte Menge seit sechs Jahrzehnten.

Quellen: Wikipedia, Geomar

 

Am Anfang stehst du vor dem Geomar 

1. Hier siehst du ein Objekt, was für ein Objekt ist es? Die Anzahl an Buchstaben +5 ist A

2. Von wem wurde dieses Objekt gestiftet? Wieviele Buchstaben stehen auf dem gesamten Schild? Diese Zahl -2 sei B.

3. Gehe zu Wegpunkt 2, doch wie kommst du dahin? Bei Referenzpunkt 1 befindet  sich der Haltepunkt der Fördelinie F2, diese fährt über die Förde zum Haltepunkt Reventloubrücke. Gehe von der Reventloubrücke zu Station 2. Hier sind die verschiedenen Schiffe vom Geomar abgebildet. Wieviele sind es? Diese Zahl sei C

4. Wo ist das größte Gefälle der Salzkonzentration zu finden? In der (6Buchstaben) (8Buchstaben). Aus dem 1. Wort der Buchstabenwert vom 5. Buchstaben sei D.

 

Das Finale findest du bei N 54 1(D+C). ((B/C)-D-D-D) (C) (D+C-1) E 010 0(A-(C*(D-2))).(C*2)(B/C-(D*C)+C)(D+C+C-D)

Additional Hints (Decrypt)

Qvr nayvrtraqra Cevingtehaqfgüpxr züffra haq qüesra avpug orgergra jreqra. Mhe Fvpureurvg unor vpu nore zny qvr Najbuare qre 45n vasbezvreg.
xhem uvagre qrz Mnha

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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