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Amedicus: Hier gibt es wohl Probleme mit der Oma vor Ort....
Bevor es Ärger gibt archiviere ich die Dose.
Also eine Kirche weniger....es gibt aber noch einige neue.

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#73- St. Katherinen Kirche zu Gnissau

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Hidden : 03/19/2021
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Ein weiterer Cache aus meiner "Kirchen Serie". 

Es ist ein einfacher "Park and Grab".

Viel Spaß.

 

 

 

Die Kirche und der Ort Gnissau, in den alten Urkunden bis 1283 Gneshowe oder Gnessow genannt, wurden zum ersten Mal 1198 urkundlich erwähnt.

Die Kirche wird in der Bestätigungsurkunde des Papstes Innozens III mit der Führung  für die Besitzungen des Augustiner Chorherrnstifts in Segeberg beauftragt und zwar bis zur Reformation.

Die erste Kirche in den Wendendorfe wird 1198 erbaut. Sie war nur eine auf einem Hügel gelegene Kapelle.

Die zweite Kirche steht schon auf dem jetzigen Platz. Eine kleine Glocke aus den Jahren 1522 trägt die Inschrift: Anno 1522 do warth ick ghegaten in de ere sunte Remebartus. Lt. Expertise des Priv.-Doz. Herr Dr. Klaus Krüger, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg lautet die Übersetzung: Im Jahr 1522. Lt. Expertise handelt es sich hier offenbar um den karolingischen Missionar des Nordens, den heiligen Rimbert oder Rembert. Dieser wurde wahrscheinlich 822 geboren, vielleicht handelt es um so etwas wie eine "Jubiläums-Glocke".

1599 wurde die alte Kirche teilweise erneuert; der Kirchturm bleibt, ein Chor wird später angebaut. Das diese alte Kirche nicht mehr zu sanieren war, stellt sich ab etwa 1870 heraus, ein Neubau notwendig.

Unter der Leitung des Pastors Berlage, der 1878 nach Gnissau kam, Beginn der Planungen für den Kirchenneubau. Im Oktober 1883 wurde die heutige Kirche, ein neuromanischer Backsteinbau, eingeweiht. Die Kirche befindet sich auf dem Friedhof.

Dort wird noch bis etwa 1860, bis zur Neuanlage des Friedhofs an der B432, beerdigt. Eine alte Grabplatte vor dem Südportal der Kirche, vermutlich aus der Zeit um 1410 mit teilweiser gotischer Minuskelschrift erinnert noch daran.

Im Jahr 1976 erfolgte eine grundlegende Renovierung der heutigen Kirche.

Auch das Taufbecken, ältestes Zeugnis der Kirche aus der 13. Jahrhundert, das viele Jahre im Freien stehen, wieder ein Platz in der Kirche.

 

 

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