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7 Summits #6 - Margaretenkapf 561m EarthCache

Hidden : 05/02/2021
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Das Illtal war  in der Eiszeit von 1000 bis 1500m dickem Eis erfüllt, der Rheingletscher reichte bei Feldkirch 1250m und bei Bregenz immer noch 750m über den heutigen Talgrund hinauf. Seine Eismassen schufen nicht nur quer zum Tal, sondern auch in dessen Längsverlauf ein akzentuiertes Relief, indem Zonen weicherer Gesteine schüsselförmig ausgehoben und Bereiche harten Gebirges ohne viel Erosion über- oder umflossen wurde (=Inselberge)

Der Margarethenkapf und der Ardetzenberg sind solche Inselberge. Die 2 Hügel werden von der Ill getrennt. Durch diesen Umstand tritt eine geologische Besonderheit in der Kapfschlucht zu Tage, die Luitereschicht.

Luitereschicht (siehe Waypoint) Station 1

 Die Luitere-Schicht am Margarethenkapf ist ein nur wenige Dezimeter mächtiger, feinkörniger schwarzgrauer Kalk mit Pyrit und wenig Glaukonit. Am linken Ufer der unteren Kapfschlucht ist diese Schicht entlang des Weges von der Altstadtseite her als schmales Band zwischen den überlagernden Gamser Schichten und den mächtigen Schrattenkalken gut sichtbar.

Das Besondere daran ist, dass diese geringmächtige Schicht einen Zeitraum von vielen Millionen Jahre repräsentiert. Dieses Phänomen wird als Kondensation bezeichnet.

Die Luitere-Schicht wurde ursprünglich in einem kreidezeitlichen Meer unterhalb der Sturmwellenbasis gebildet. Sie zeigt einen markanten Anstieg des relativen Meeresspiegels zu dieser Zeit an. Die Auswirkungen von küstenparallelen, Ost-West-gerichteten Strömungen sorgten dafür, dass sich Feinmaterial dort kaum, jedoch Schalen und andere Hartteile von Tieren zahlreich über eine sehr lange Zeit ansammeln konnten. Dies ist der Grund für die geringe Mächtigkeit der Schicht!

Charakteristisch sind heute die zahlreichen Phosphoritknollen und Fossilsteinkerne mit Ammoniten, Seeigel und Brachiopoden, die darin erhalten sind.

Die Luitere-Schicht überlagert hier in der Kapfschlucht einen mergeligen Kalk, der Seelilien-Stilglieder und Belemniten führt. Der Volksmund deutete die Belemniten aufgrund ihres Aussehens als Donnerkeile im Fels.[1]

Bitte keine Proben nehmen!

Luitereschicht

Inselberg: Station 2

Der Margarethenkapf ist ein Musterbeispiel für einen der Inselberge rund um die Stadt. Vom Gipfel aus sieht man gut die typische Form der Inselberge, sie sind südseitig vom Rheintalgletscher abgehobelt und sanft ansteigend, west oder ostseitig bildet eine senkrechte Felswand den Abschluss. Der Gipfel des Margarethenkapf wird von einem Felsbrocken gebildet. Vom darauf gebauten Pavillon hat man eine wunderbare Aussicht auf die anderen Inselberge der Stadt. Auf den Gipfel gelangt man durch die Parkanlage, die man 2020 renoviert hat. Es gibt nur 2 Zugänge auf den Gipfel. Entweder über die Blasenberggasse oder die Jesuitengasse.

Parkanlage Margarthenkapf:

Die Geschichte der Parkanlage am Margarethenkapf geht weit zurück. Namensgeberin ist die heute noch vorhandene, der heiligen Margarethe geweihte Kapelle, die im Jahr 1522 erbaut wurde. 1620 wurde dann das nach dem damaligen Hubmeister benannte "Tschitscher Schlössle" errichtet. Später folgte dann eine Einsiedelei und der Aussichtspavillon "Rädle"... Weitere Infos könnt ihr dem Schild im Park entnehmen.

Aufgaben:

Der Cache besteht aus 2 Stationen. Man muss die Luitereschicht in der Kapfschlucht besuchen und auch den Gipfel des Margarethenkapf.

1) Wie lange ist der sichtbare Teil der Luitereschicht ca? Untersuche die Schicht und suche nach den Spuren der beschriebenen Mineralien. Welche Färbungen kannst du erkennen?

2) Gib an welche Form und Farbe die in der Schicht eingeschlossenen Fossilien haben.

3) Die Inselberge bestehen in der obersten Schicht aus Schrattenkalk. Wie mächtig ist diese Schicht ca und beschreibe deren Aussehen.

4) Optional: Mache ein Foto von einem der Inselberge vom Gipfel aus und benenne ihn.

Du darfst den Cache sogleich loggen, nachdem du die Fragen beantwortet hast. Sollte etwas nicht passen, werde ich Kontakt aufnehmen.


Dieser Earthcache gehört zur Reihe der 7 Summits, die aus den 7 Inselbergen Rund um die Stadt Feldkirch besteht.

Die Stadt Feldkirch ist von Hügeln umgeben. Die 7 höchsten Hügel bilden 
die 7 Summits. Die 7 Summits sind die höchsten Berge der Welt des jeweiligen 
Kontinents. Von da stammt die Idee für diese Geocacheserie. Die Berge sind:

Mt Everest (8848 m) - Hoher Sattel (752 m)
Aconcagua (6961 m) - Schellenberg (699 m)
Denali (6190 m) - Känzele (638 m)
Kilimandscharo (5895 m) - Ardetzenberg (631 m)
Mt Vinson (4892 m) - Stadtschrofen (618 m)
Mt Blanc (4810 m) - Margaretenkapf (561 m)
Mt Kosciuszko (2228 m) - Montikel (503 m)

Wie bei den echten 7 Summits gibt es verschiedene Meinungen welcher der jeweilig 
richtige Berg ist, weil der Gipfel sich an einer Grenze zwischen 2 Kontinenten 
befindet oder die Ausdehnung des Kontinents nicht klar definiert ist. 
So ist bei Europa auch der Elbrus (5642 m) angegeben und bei Australien 
der Puncak Jaya (4884 m). So auch in Feldkirch. Hier ist der Grund allerdings, 
dass am Gipfel schon ein anderer Cache liegt und daher ein Ausweichziel 
definiert werden musste.

Zu jedem Cache führen mehrere Routen. Die Routen sind meist gut beschildert. Für diesen Cache empfiehlt sich als Basislager: Landeskrankenhaus oder Bezirksgericht Feldkirch, je nachdem ob zuerst der Gipfel besucht wird oder die Kapfschlucht.

1. Literatur:
Friebe, J. G. (Red.) (2007): Vorarlberg. – Geologie der österreichischen Bundesländer: 174 S., Wien (Geologische Bundesanstalt).

 

Additional Hints (No hints available.)