Um den stetigen Ziegelbedarf des dauerhaft wachsenden Schwenningens zu decken, wurden nacheinander drei Ziegeleien gebaut, an alle erinnert heute der Fastnachtsverein der Ziegelbuben: Die Arbeit in der Ziegelei war hart, dies zeigt sich an deren Scheme – die Brennöfen waren heiß, der Lehm schwer und die Arbeit sehr staubig. Daher tragen die Ziegelbuben auch einen Wedel zum Entfernen des Tonstaubes. Aber zurück zu unserem Cache …
Die erste Ziegelei entstand in der Wasenstraße, die aber bald unter Lehmmangel litt und in den 1920er Jahren in einer besonders kalten Winternacht fast vollständig abbrannte, da der Feuerwehr das Löschwasser in den Schläuchen gefror. Die Ziegelei, die dann hier entstand, wurde 1985 abgerissen. Für uns Kinder war es ein großer Abenteuerspielplatz – in der Lehmgrube konnte man prima BMX fahren und Molche fangen. Vielleicht kann ja einer die eine oder andere Erinnerung beisteuern 😊.
Stage 1: N48°02.924 E008°31.522
Finde für die Nordkoordinate folgendes heraus: Final: N48°02.ABC
A= Nummer des Verbots, das mit den Worten „Ohne zwingenden Grund“ beginnt
B= Nummer das Verbots, das mit den Worten „Feuer zu machen“ beginnt.
C= Nummer des Verbots, das mit den Worten „Tiere einzubringen“ beginnt.
Natürlich habe ich dich nicht wegen des verbeulten Blechschildes hergebracht. Hier ein optionaler (aber sehr lohnender) Abstecher, der aber nicht nötig ist, um den Cache zu finden. Bei N48°02.927 E008°31.542 findest du einen Trailhead, folge dem Trampelpfad für ca. 2-3 Minuten (kann bei Regen sehr matschig sein). Der Trampelpfad umrundet die alte Lehmgrube, die im Sommer v.a. wegen ihrer Seerosen ein absoluter Geheimtipp ist. Wenn du sehr leise bist, triffst du hier auch oft Rehe, Füchse oder Hasen. Denke daran – du bist in einem Naturschutzgebiet, bitte verhalte dich entsprechend. Du kannst auf dem Pfad den ganzen See umrunden, das ist auch die einzige Möglichkeit, das Gelände wieder zu verlassen, ohne auf Privatgrund zu gelangen.

Stage 2: N 48° 02.899 E 008° 31.320
Hier findest du alle nötigen Infos für die Ostkoordinate: E008°31.DEF
Der Lehm wurde mit Hilfe von Loren von der Lehmgrube zum Brennen in die Ziegelei gefahren (unter der Straße gab es einen Tunnel, wenn der Zugführer gut drauf war, durfte man als Kind mitfahren
. Noch heute ist das „Zügle“, wie es hieß, erhalten und steht auf dem Privatgelände von Bauer Sauter. Da es nicht so klein ist, kannst du alle Fragen auch vom öffentlichen Raum aus beantworten, ohne, dass du den Bauernhof betreten musst.
D= Anzahl der Loren („Waggons“), die erhalten/ hier zu sehen sind + 1 (Lokomotive selbst zählt nicht mit)
E= 1 Lokomotive außen gelb + Fahrerhaus innen blau
3 Lokomotive außen blau + Fahrerhaus innen gelb
5 Lokomotive außen rot + Fahrerhaus innen blau
7 Lokomotive außen blau + Fahrerhaus innen rot
F= Auf der Lokomotive vorne steht der Hersteller der Lokomotive in Großbuchstaben. Anzahl der Buchstaben -4
Jetzt musst du ein paar Meter zum Final zurücklaufen. Final: N48°02.ABC E008°31.DEF
So sah es hier früher aus. Die eigentliche spätere Lehmgrube wurde zugeschüttet und aufgeforstet – in dem Wald suchst du nun das Final.
