#1 Willkommen in Ketschendorf - Spielplatz an der Kohlenbahn
Hallo und herzlich Willkommen in der ehemaligen Gemeinde Ketschendorf, dem heutigen Stadtteil Fürstenwalde-Süd!
Im Jahr 1950 wurde die Gemeinde Ketschendorf (niedersorbisch Ketšojce) zusammen mit den zu Fürstenwalde gehörenden Stadtvierteln Spreevorstadt und Westend eingemeindet. Da die ehemaligen Fürstenwalder Viertel nur etwa ein Sechstel der Fläche des Stadtteils ausmachen, wird der Stadtteil Süd häufig fälschlicherweise mit dem früheren Ketschendorf gleichgesetzt, auch weil die Grenze an der Rauener Straße heute nicht mehr wahrnehmbar ist.
Ketschendorf lag jahrhundertelang in anderen Herrschaftsbereichen als Fürstenwalde. So gehörte es einst zu Böhmen, später zu Sachsen. Auch in der Provinz Brandenburg gehörte es zum Landkreis Beeskow-Storkow im Regierungsbezirk Potsdam, während Fürstenwalde im Landkreis Lebus im Regierungsbezirk Frankfurt lag.
In der Zeit des Nationalsozialismus bestand ein Außenlager des KZ Sachsenhausen an der Alten Petersdorfer Straße. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier das Speziallager Ketschendorf als sowjetisches Sonderlager errichtet, in dem Tausende von Gefangenen starben. Viele der Opfer wurden auf dem Waldfriedhof Halbe beerdigt.
Im Zuge einer Reihe von Verwaltungsänderungen in der jungen DDR wurde Ketschendorf am 1. Juli 1950 nach Fürstenwalde eingemeindet. Zusammen mit den Fürstenwalder Teilen südlich der Spree bildet es seitdem den neuen Stadtteil Fürstenwalde-Süd.

Quelle: Wikipedia
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Privatgelände muss nicht betreten werden.
Bitte einen Stift einpacken und wieder so verstecken wie vorgefunden. Danke!