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Multi-cache

Confluentes

A cache by vewodu Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 3/14/2004
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:


Dies ist ein Stadt-Cache. Zum Cacheversteck selbst gibt es zwei Möglichkeiten: Eine „Fahrzeugvariante“ und eine „Fußvariante“. Bei der Fahrzeugvariante ist der Gesamtfußweg ca. 2,5 km lang und mit Kindern gut zu machen; bei der Fußvariante ist der einfache Weg ca. 4,5 km lang, dann aber besser keine Kleinkinder (auch nicht im Kinderwagen) mitnehmen. Der Cache ist der zweite in der Julius-Serie.

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Frühjahr 151


Julius Flavius war auf dem Weg ins Kastell Confluentes, um seinen Schiffsverband bei der Kommandantur zu melden, ein paar Besorgungen im Vicus zu machen und vor allem, um seine Claudia am Abend zu treffen. Letztere war zwar vorerst eine flüchtige Bekanntschaft, aber diese Person hatte doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wo findet man schon einen kleinen Nachen, angetrieben von sechs kräftigen Männern und gesteuert von einer Frau! Sie, ihr Vater und fünf ihrer Brüder verdienten sich damit ihren Lebensunterhalt, indem sie die Soldaten längs der Rheines mit Wein versorgten.

Langweilig ist es schon, treidelnd längs des Rheines Lastkähne, beladen mit Basalt Quadern, flussaufwärts zu ziehen. Wochen lagen für Flavius und seinen Verband noch vor ihnen, bevor sie mit ihrer Ladung für die im Bau befindliche neue Moselbrücke in Augusta Treverorum ankommen würden. Jetzt musste der Behördenkram erledigt werden.

Zusammen mit seinem Maultier betrat er das Lager von der Moselbrücke aus durch das Tor am Fluss. Zuerst ging es zur Kommandantur: Lastkähne, Maultiere und Soldaten mussten bei der Kommandantur gemeldet, eine Genehmigung für den Rastplatz eingeholt, Reservierungen für’s Bad am nächsten Tag gemacht werden. Als nächstes war ein Gang zum Magazin fällig, Futterzuteilungen für die Tiere aufladen, beschädigtes Zaumzeug reparieren lassen. Das Lazarett stand als letztes auf der Liste, um Arzneien für einen seiner erkrankten Kameraden zu besorgen.

Am frühen Nachmittag hatte er seine Pflichten alle erledigt, über das Südtor verließ er das enge Kastell und wandte sich Richtung Rhein. Mehrfach fielen ihm hübsch gepflegte Brunnen auf, ganz so als würden diese Bürger einem gemeinsamen Hobby nachgehen.

Den Rhein überquerte er auf der 150m langen Pfahlbrücke. Claudias Familie lebte auf der anderen Seite im Vicus des Kastell Niederberg, einem Hilfstruppenlager, das zum Schutz der Limesgrenze und quasi als Brückenkopf zur Absicherung der anderen Rheinseite hier vor Jahrzehnten gebaut worden war. Verabredet hatten sie sich für den frühen Abend auf einem Aussichtspunkt oberhalb der Brücke. Nach einem beschwerlichen Aufstieg belohnte ihn die schöne Aussicht auf die unter ihm liegende Landschaft. Claudia kam wie verabredet. Da offenbar auch andere auf die Idee gekommen waren, das schöne Wetter hier zu genießen, zogen sich die beiden später mit ihrem Maultier an ein etwas lauschigeres Plätzchen zurück. Unbemerkt von den beiden verlor das Tier beim gemächlichen Grasen etwas von seiner Ladung.

Heute:


Klar, das ehemalige Kastell ist heute die Stadt Koblenz. Sie blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück. Daher ist die erfundenen Geschichte in vielen Details belegbar: Die beiden Brücken über Rhein und Mosel hat es zu dieser Zeit gegeben. Von den ursprünglichen Kastellgebäuden ist nichts erhalten, Aufstände und damit einhergehende Zerstörungen schon zur Römerzeit haben wenig gelassen. Heute kann man aber durch die Entdeckung von Fundamentresten (bei Bauarbeiten) auf die damalige Ausdehnung und Anlagengestaltung schließen. Also versuchen wir mal unser Glück und rekonstruieren wir den Weg des Julius Flavius im Kastell anhand heute anzutreffender Bebauung; und vielleicht finden wir ja auch, was das Maultier damals verloren hat.

1. Der damalige Eingang zum Kastell von der Moselseite sollte mit dem Auslauf der alten Moselbrücke zusammenfallen. Da man Pfahlreste einer römischen Brücke nebst zugehörigen Steinquadern knapp unterhalb der heutigen Balduinbrücke in der Mosel fand, sollte man annehmen, dass Julius über diese Brücke gekommen ist. Dies ist heute ungefähr unser Startpunkt:

N 50° 21.742
E 007° 35.618


Hier findest du an einer Natursteinmauer ein einzelnes Schild. Ordne den Zahlen nach Wasser ABCD und nach SK EFG zu.

2. Nehmen wir an, dass Julius zuerst

N 50° 2 (A – B) . (C + E) D G
E 007°3 E.(A + B – C) (A + B + C) D


aufsuchte.

Hier band er das Maultier an und verschwand in einer der Amtstuben. Auch heute wacht noch die Ordnungsmacht über das Geschehen in der Stadt. Gerade hat sich eine Person über das unsittliche Verhalten des Hundes von Frau Nobersch ausgelassen. Dass es unser Ordnungshüter mit der Kleiderordnung nicht so genau nimmt, kann man an seiner Uniformjacke feststellen.

Wie viele Knopflöcher sind offen? Die Anzahl sei H.

Julius bleibt unbehelligt. Futter und Zaumzeug gibt’s im Magazin.

3. Also auf nach

N 50° 2 C.(H + 2*C) (H – A) (H + C)
E 007°3 E.(H + B) G (C+E)


Das alte Magazin gibt es nicht mehr. Heute steht ein Ensemble von Gebäuden aus 5 Epochen etwa an gleicher Stelle und ein Kaufhaus (als Magazinersatz) ist auch dabei.

Bilde die Summe aller Jahrhunderte auf der nahegelegenen Informationstafel und Du erhältst KL.

4. Weiter geht es zum Lazarett.

N 50° 2 C.(K – B) (K – C) (C + H + L)
E 007° 3 (A + L) . (K – L) G H


Zugegebenermaßen, diese Lokalität ist überhaupt nicht verbürgt. Da sie aber (für städtische Verhältnisse) auch heute recht abgeschieden und damit ruhig und entspannend wirkt, mag sich diese architektonische Nebenwirkung über die Jahrhunderte gehalten haben und hier stand einstmals tatsächlich das Lazarett. Die heutige Gestaltung verdankt dieser Platz der Altstadt Brunnengesellschaft.

Wie tief ist der Brunnen (in etwa), der auf das 17. Jahrhundert zurückdatiert wird. Diese Zahl sei MN.

5. Und weiter geht’s.

N 50° 2C.(M + N) (N – M) (C + E)
E 007° 3(A + L). (N + C) (N + C) D


Hier hat sich nachweislich das Südtor befunden, über die unser Julius Flavius das Kastell verlassen hat, um Richtung Rhein zu streben. Der erste Teil der Aufgabe endet hier. Wir haben über die bisherigen Stationen das ehemalige Kastell durchschritten. So groß und gewaltig kann es also nicht gewesen sein. Ein Vicus (Straße, Gehöft, auch Ort), wie er sich hier zum Rhein hin erstreckte, war in aller Regel immer mit einem Kastell anzutreffen, denn in einer Kaserne ließ sich auf Dauer schlecht leben. Entweder der Vicus verfiel mit der Aufgabe eines Kastells oder aber, der Ort hatte doch ein so große Anziehungskraft oder verkehrstechnische Bedeutung, dass er erhalten blieb oder sich sogar zu einer Großstadt mauserte. Zu Erinnerung an dieses Südtor und die das Kastell im 3. Jahrhundert umgebende Mauer ist eine Bodenplatte im Pflaster zu finden.

Die Anzahl der Rundtürme, die darauf eingezeichnet sind, ist OP, ihre Quersumme Q.

In der „Fußvariante“ empfehlen wir folgende Schlenderroute: Du gehst von der Platte einige Meter die Marktstraße in südlicher Richtung hinunter, biegst bei der ersten Möglichkeit links auf den Plan, bewunderst was Clemens Wenzeslaus den Koblenzern Gutes getan hat (einen Brunnen selbstverständlich, nebst Wasserleitung), gehst im weiten Bogen im Entenpfuhl bis zur Firmungsstraße, biegst dort rechts ab, passierst den Jesuitenplatz (Rathaus mit Schängelbrunnen) und kommst zur Historiensäule am Görresplatz (wieder ein Brunnen). Und siehe da, hier triffst Du Claudia leibhaftig, wie sie den vollbeladenen Kahn nebst männlicher Ruderschaft auch heute noch sicher durch die Rheinfluten lenkt. Dann gehst Du weiter in östlicher Richtung zum Rhein. Bei N 50° 21.539, E 007° 36.282 hat sich nachweislich die Pfahlbrücke zur Römerzeit befunden. Weiter gehst Du durch die Rheinanlagen bis zur Pfaffendorfer Brücke und rüber auf die andere Seite. Der Rest ist eine kleine sportliche Einlage mit gleichem Wegpunkt wie die Bequemen ihn in der „Fahrzeugvariante“ ansteuern (gebührenfreie Parkplätze in der Nähe).

6. Nehmen wir also an, Claudia und Julius haben sich bei:

N 50° 2L.(2*O) Q K
E 007° 3(O + N).(P – O) (Q – H) P


getroffen. 1715 Jahre später meinte ein Verein, er müsse sich hier verewigen. Jetzt weiß jeder, am wievielten Juni sich ein tapferer Haufen ausgerechnet bei Hühnerwasser geschlagen hat. Die Zahl sei RS.

7. Aber ein lauschiges Plätzchen ist das nicht. So gehen auch wir an die Stelle, die die beiden vermutlich aufgesucht haben. Und wer weiß, vielleicht finden wir ja, was der Esel damals verloren hat.

N 50° 2 L.(B+G*B) F (P-R)
E 007° 3 S.(N+B) (A-M+S)(P-A)


Viel Glück!

Additional Hints (Decrypt)

Q: Hagre rgjnf Srfgrz
R: Orybj n fbyvq cvrpr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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