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Gotteshäuser: Dresdner Kirchen - Frauenkirche

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Hidden : 05/16/2005
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Die Kirche ist jetzt von allen Seiten erreichbar, auch wenn noch ein paar Bauzäune stehen. Die Suche ist Kinderwagen- und Rollstuhl-tauglich.


Dresdner Frauenkirche

Zunächst stand an dieser Stelle seit dem 11. Jahrhundert eine kleine romanische Kirche Zu unserer lieben Frauen". Sie wurde mehrfach umgebaut.
Nach der Reformation entsprach sie nicht mehr den Bedürfnissen der grossen und selbstbewussten Dresdner Bürgerschaft. Deshalb beschloss der Rat der Stadt 1722 eine neue Kirche zu bauen. Ratszimmermann und Architekt George Bähr stellte am 26.6.1726 seinen Entwurf vor, der überwiegend aus Spenden der Dresdner Bürger realisiert wurde.

Der Innenraum wurde 1734 mit einer großen Feier geweiht. Aus Kostengründen verzögerte sich der Bau der äußeren Kirche. Bährs Pläne statt teuren Kupfers einheimischen Sandstein für die Kuppel zu verwenden, stiess zunächst auf Skepsis. August der Starke (der katholische !) König von Sachsen unterstützte den Plan, die steinerne Kuppel wurde konstruiert und 1743 - George Bähr war 5 Jahre zuvor verstorben - vollendete das Aufsetzen des Kuppelkreuzes diesen Monumentalbau.
Steinerne Kuppeln finden sich auch in anderen Kirchenbauten (z.B. dem florentiner Dom), das besondere am Bährs Entwurf ist die konkave Form, die an eine Glocke erinnert, daher der Name "die Steinerne Glocke" (91 m hoch), sie prägte für mehr als 200 Jahre die Silhouette Dresdens und dominiert deutlich die etwa gleichalte bescheidenere Hofkirche (85 m hoch).
Die Akustik des Gebäudes war großartig. Johann Sebastian Bach war begeistert, als er 1736 die Silbermannorgels spielte. Schon damals begründete sich die Funktion der Kirche als Konzerthalle.

In der Bombennacht vom 13. zum 14. Februar 1945 wurde fast die gesamte Innenstadt zerstört. Viele der barocken Schätze wurden ein Opfer der Flammen. Die Frauenkirche überlebte den Bombenhagel wie durch ein Wunder. Sie ragte als zunächst Hoffnungsschimmer aus den Ruinen. Doch der ausgebrannte Sandstein löste sich auf, die Pfeiler konnten das Gewicht der Kuppel nicht mehr tragen, die Frauenkirche stürzte am 15. Februar 1945 in sich zusammen.

Nach der Wiedervereinigung begann eine Bürgerinitiative den Wiederaufbau zu fordern. Viele Dresdner Büger waren zunächst dagegen - zum einen wegen der Kosten, zum anderen wollten sie die bekannte Ruine als Mahnung und Erinnerung belassen. Die Euphorie der Initiatoren und die positive Resonanz aus der ganzen Welt auf den "Ruf aus Dresden" waren allerdings ansteckend.
Der Wiederaufbau wurde unter Bedingungen beschlossen: Finanzierung fast ausschließlich aus Spendengeldern, archäologische Enttrümmerung und originalgetreuer Wiederaufbau unter Verwendung der gefundenen Steine bis zum 800jährigen Stadtjubiläum Dresdens 2006. Schneller als geplant standen die Mittel bereit, und schon Ende 2004 war die Silhouette wiederhergestellt, im Oktober 2005 wurde sie feierlich neu geweiht.

Die Dresdner Frauenkirche war nie ein reines Gotteshaus, sondern hatte stets auch politische Bedeutung - als Symbol der Bedeutung des Protestantismus zur kleinen Hofreligion. August der Starke, Förderer und Bewunderer der Refomartion konvertierte mit Hofstaat zum Katholizismus, da dies Voraussetzung für die polnische Krone war - "Polen ist wohl eine Messe wert". Die Bürger blieben evangelisch.
In der Zeit des Wiederaufbaus mit Streit um die "richtige" Renovation - Historismus oder Anpassung an neue Zeiten, die Intrumentalisierung für politische Ereignisse einerseits (Kulisse für Kundgebungen grosser Politiker), andrerseits der Verweigerung der geweihten Glocken für eine ("nicht-konfessionelles") Glockenrequiem anlässlich des 60. Jahrestages der Bombardierung Dresdens - die Bomben machten keine Unterschied und trafen vor allem viele Flüchtlinge, die in der Dresdner Innenstadt Zuflucht gesucht hatten.
Die Weihe im Oktober 2005 wurde zum Symbol für den Erfolg einer internationalen Bürgerinitiative. Neben dem Wiederaufbau dieses imposanten Gebäudes waren Details, wie eine große Spende eines amerikanischen Nobelpreisträgers, die aktive Teilnahme von ehemaligen "Feinden", u.a. der Familie eines der britischen Bomber Piloten Symbole für den Willen, Frieden zu schaffen.

FrauenkircheFrauenkirche - Mai 2006

Cachesuche:
Ein großes Bruchstück der steinernen Kuppel ist als Denkmal aufgestellt, auf einer Kupfertafel beschreibt ein Zeitzeuge die Stätte im Februar 1945. Mit welchem Buchstaben beginnt der Text? - Sucht an der Kirche in der Nähe des Portals, das mit diesem Buchstaben gekennzeichnet ist.

Additional Hints (Decrypt)

nhffra va zvavznyre Qvfgnam mhz Mragehz qre Xvepur!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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