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Cachalot: Tja, eine andere, nette Stelle für etwas größeres als einen Mikro finde ich nicht. Da mache ich den Cache lieber zu und hoffe auf die Phantasie der anderen Cacher.

Verdient hat die Location allemal einen schönen Cache. Also - auf, auf ans Werk liebe Mitcacher [:)]

Aber - [}:)][}:)][}:)] keinen Mikro [}:)][}:)][}:)] bitte. wink

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Burgen & Schlösser #4 - Rolandsbogen

A cache by Cachalot Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/04/2005
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:


Burgen & Schlösser Cache #4

Rolandsbogen

Dies ist ein Cache einer ganzen Serie. Es kann sich jeder an dieser Serie beteiligen.

Geschichte:

Die Burg präsentierte sich seit Beginn des 12. Jahrhunderts als eine der Burgen, die die Ufer des Rheintals säumten.

Der Platz, auf dem die Burg Rolandseck entstand. hat eine Geschichte, die nach vorhandenen Zeugnissen mit der Römerzeit beginnt. Auf der Höhe lag eine römische Siedlung, die mit ihren Überresten beim Bau des Hauses Sölling 1858 zutage trat.

Im Mittelalter soll ein Mann namens Roland Besitzer der Rheinhöhe und der Insel Nonnenwerth gewesen sein. Es will scheinen, daß er ein Grundherr in dieser Gegend war. Das Wort Rolandseck läßt die Vermutung zu. daß die vorhandene ältere Anlage wohl der Herrenhof des Rolands war.

Die Rolandsage erzählt von der Heimkehr des Ritters Roland. Im Spanienfeldzug des Kaisers war er fälschlich für tot erklärt worden. Seine untröstliche Verlobte, Hildegunde, ging daraufhin in das Kloster Nonnenwerth. Als der Ritter nach Hause kommt, erfährt er von dem Schritt seiner Braut. Um ihr nahe zu sein, läßt er auf dem Felsen gegenüber der Insel die Burg bauen.

Im Totenbuch des Klosters Rolandswerth und in der sogenannten Koelhoffschen Chronik der Stadt Köln findet sich die Nachricht, dass Erzbischof Friedrich l. (1100 bis 1131) die Burg Rolandseck erbaut hat. In der Folgezeit war die Burg jedoch über lange Zeit unbewohnbar. Die Wirren der damaligen Zeit taten hierzu einiges. Der Dekan Johann vom Münsterstift in Bonn machte die Burg 1326 wieder bewohnbar. Als Gegenleistung erhielt er die Burg von seinem Verwandten, Erzbischof Heinrich II, auf Lebenszeit übertragen. Nach dem Tod von Dekan Johann war die Burg Sitz verschiedener Erzbischöfe. 1468 diente sie als Gefängnis.

Die Burg wurde schließlich ein Opfer des Burgundischen Krieges, der sich entwickelte, als die Stände des Erzstiftes Köln dem Kurfürsten Ruprecht von der Pfalz auf Grund der Erblandesvereinigung den Gehorsam aufkündigten und 1473 den Domherrn Landgraf Hermann von Hessen zum Hauptmann, Beschirmer und Verweser des Erzstiftes wählten. Ruprecht von der Pfalz verbündete sich 1474 mit dem mächtigen Herzog Karl dem Kühnen von Burgund. In den kriegerischen Auseinandersetzungen befehligte der Kurfürst Albrecht Achilles von Brandenburg Truppen des Kurfürsten, die gegen Ruprecht von der Pfalz bzw. gegen die Burgunder vorgingen. Er rückte von Andernach vor, um die Burg Rolandseck einzunehmen. Zur Sicherung des Heeres, das Linz belagerte, besetzten diese Truppen am 22. Februar 1475 die Insel bei Rolandswerth. Während dieser Operation muß die Burg Rolandseck zur Ruine geworden sein, wobei ein Teil der Burg niederbrannte.

Zum Steinbruch machte die Äbtissin Sybille Bielefeld von Nonnenwerth die alten Gemäuer der Burgruine in den Jahren 1619 bis 1622, nachdem wegen Hochwassers Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Südspitze der Insel, die der Strömung ausgesetzt ist notwendig geworden waren. 1670 berichtet Martin Henriquez von Strevesdorff in einer poetischen Beschreibung der Erzdiözese Köln, daß die Burg auf Rolandseck "schon längst zusammengefallen und durch alte Zeiten verkommen sei. Nur ein Stück Mauer stand noch da, ein letzter Bogen, durch den man auf den Rhein und Drachenfels blicken konnte".

Einsturz und Wiederaufbau des Rolandsbogens

Über dreieinhalb Jahrhunderte hielt der Bogen der Burgruine, inzwischen zu einem Begriff der Rheinromantik geworden, der Zeichner, Maler und Dichter inspirierte. Doch in der Winternacht vom 28. zum 29. Dezember beugte sich das altersschwache Gemäuer einem Sturm und stürzte ein.

Wenige Tage nach dem Einsturz des Bogens, es war der 6. Januar 1840, befand sich der im benachbarten Unkel wohnende Dichter Ferdinand Freiligrath auf der Rückfahrt aus seiner westfälischen Heimat. In Bad Godesberg hatte er eine Postkutsche nach Rolandseck genommen. Er blickte zum Wagenfenster hinaus und erstarrte. Er fand den Bogen nicht wieder an gewohnter Stelle. Freiligrath war bestürzt von der ihn überraschenden Situation. Spontan veröffentlichte er am 12. Januar 1840 in der Kölnischen Zeitung einen zwanzig Strophen umfassenden Spendenaufruf zum Wiederaufbau des Rolandsbogens, der einen nicht voraussehbaren Erfolg hatte. In den kommenden Wochen veröffentlichte die Expedition der Kölnischen Zeitung fast täglich die Spendeneingänge. Bis Februar waren bereits 392 Taler, 9 Silbergroschen und 6 Pfennige in den Wiederaufbaufonds geflossen.

Nur hatte der Dichter Freiligrath bei seiner Begeisterung über den durchschlagenden Erfolg der Spendenaktion übersehen, daß die Ruine und der Platz kein "Niemandsland", sondern Privatbesitz der Prinzessin Marianne von Preußen war. Freiligrath stellte seine Sammlung unverzüglich ein und trat in Verhandlungen mit der Prinzessin. Freiligrath hält fest, "daß die prinzliche Hoheit das Restaurationssümmchen jedenfalls selbst aus dem Ärmel geschüttelt haben, wenn ich Vagabund ihr nicht zuvorgekommen wäre". In einem Brief an seinen Verleger heißt es weiter: "Nun gilt es schnell sein und dem Frauenzimmer einen Fußfall tun. Sie muß einsehen, dass schöner ist, wenn das Volk den Bogen wieder aufbaut". Die Prinzessin willigte ein. Ihren eigenen für den Wiederaufbau des Rolandsbogens bereitgestellten Betrag - es waren 450 Taler - stiftete sie an den Schulfonds der unterhalb der Ruine gelegenen Gemeinde Rolandswerth.

Peter-Josef Lenz, Tanz- und Anstandslehrer auf Nonnenwerth, beantragte 1894 die Konzession zum Ausschank von Wein, Spirituosen am Bogen. Seit der Jahrhundertwende trafen sich hier Studenten, Dichter, Denker und Müßiggänger, um nach Alexander von Humboldt "einen der schönsten Blicke der Welt" zu genießen - nicht zuletzt aber wegen Tochter Sophie, der besungenen "Base vom Bogen". Conrad Adenauer beging hier 1902 seine Verlobung, Bill Clinton und Gerhard Schröder trafen sich 1999 zu einem privaten Diner.
Urgroßvater Josef Lenz erbaute 1929 das Haus, das nun in der 5. Generation von Frank Böhm geführt wird.

[Quelle] Restaurant Rolandsbogen Bonn


Anreise:

Geparkt werden kann auf den ausgeschilderten Parkplätzen. Angegeben habe ich unten nur den etwas abgelegeneren Parkplatz für die größere Runde.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Direkt unterhalb des Rolandsbogen führt eine Bahnlinie entlang. Es gibt in Rolandseck eine Haltestelle. Versierte Benutzer des ÖPNVs werden sicher zuverlässiger als ich herausfinden können, welche Linie zu welcher Zeit fährt.


Grundsätzliche Informationen:

Kurzer Weg: Start bei N50° 38.270 E007° 12.330, Richtung Rolandsbogen
Länge: ca. 1 km
Höhenunterschied: ca. 90m

Langer Weg: Start und Parken bei N50° 38.000 E007° 12.180, Zufahrt von B9 bei N50° 38.120 E007° 12.375
Länge: ca. 3 km
Höhenunterschied: ca. 125m

Der Weg führt über N50° 37.960 E007° 11.980, N50° 38.030 E007 11.800, N50° 38.240 E007 11.625, N50° 38.325 E007 11.860 und weiter den Schildern nach zum Rolandsbogen, von dort an der Bahn entlang zurück zum Parkplatz. Auf dieser Tour kommt man an riesigen Walnussplantagen vorbei. Diese liegen zwar auf abgezäunten Gelände, aber es fallen genug Nüsse auf die Wege. Aktuell (Anfang Oktober) ist Hochsaison zum Nüssesammeln!

Viele weitere möglichen Wege sind beschildert.

Die Aufgaben:

Keine. *g* Hinlaufen, heben, fertig.

Andere Caches aus der Burgen & Schlösser Serie. Dies ist eine externe Seite.

Additional Hints (No hints available.)



 

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