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Outbreak#2 - Der hohe Turm

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Hidden : 10/08/2005
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:


 

Dieser Turm gab dem Ort den Namen. Erbaut wurde er 934 als ein niedriger "römischer Wartturm" mit vielen anderen Türmen im heutigen Saalkreis oder in den damals um 927 eroberten sorbischen "Zupanieen".
Heinrich I. ließ ein Befestigungssystem - den Heinrichgürtel - erbauen. Das geschah nach der siegreichen Schlacht 933 gegen die Madjaren (Ungarn).
Im Verlauf der weiteren Entwicklung der feudalen Gesellschaftsformation, besonders mit der 2. Phase der Eroberung der slawischen Gebiete in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts änderten sich die Strukturen des gesellschaftlichen Lebens. Hier entstanden die Angersiedlung "Ros in Velte" (Horsenfeld-Roßfeld) und die Burgsiedlung "Hogen Torm". Der Wartturm wurde erhöht und wurde zum Bergfried der Bergburg - alleinstehend. Wohn- und Wirtschaftsgebäude und die Kapelle wurden um den Turm gebaut (1165 - 1180).
Im Machtkampf der Herrschenden wurden viele Dörfer und Städte niedergebrannt, verwüstet oder verfielen. In diesem Kampf zwischen den "Wettinern" und dem Erzstift Magdeburg wurde 1347 die Burg zerstört, aber der Turm und die Kirche blieben erhalten. Die Burg wurde wieder aufgebaut.
Die Burg wurde 200 Jahre später im Schmalkaldischen Krieg 1547 wieder zerstört, jedoch nicht wieder aufgebaut. Turm und Kirche blieben erhalten.
Es wurden Wirtschafts- und Wohngebäude schloßähnlich errichtet. 1570 wurde der ganze Komplex als "verfallenes Schloß" bezeichnet. Die Besitzer von Rauchhaupt haben es wieder aufgebaut. 1683 nach Brandstiftung erneut verwüstet, wurde es nochmals wiederaufgebaut. Dazu heißt es: "Wirtschafts- und Wohngebäude etwas abseits vom Turm, umgeben von einer stattlichen Ringmauer." Dabei hatte der Turm ein neues Dach erhalten - eine Barockhaube.
Seit 1835 waren die von Wuthenaus die neuen Besitzer und haben weitere Veränderungen vorgenommen. 1857 wurde die Barockhaube des Turmes wegen Baufälligkeit abgebaut und durch ein provisorisches Kegeldach ersetzt. 1923 erhielt der Turm das heutige Dach. Aus dem Wehr-, Signal- und Fluchtturm wurde ein Wasserturm. Auch diese Funktion übt er nicht mehr aus. Jetzt soll er touristischen Zwecken dienen - als Aussichtsturm und als kulturhistorisches Zentrum des Kultur- und Heimatgeschichtsvereins.
(Quelle: Werner Lehmann)
Voranmeldungen zur Turmbesichtigung:
Fam. Werner Hahn, Braschwitzer Weg3, Tel.:034602-20608
Fam. Gerhard Städel,Dorfplatz4,Tel.:034602-50554

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