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seehund: Der Cache wird stillgelegt, weil man so gut wie keine (kostenfreie) Möglichkeit hat, ihn zu pflegen. Der Hafen auf der Insel ist gesperrt (wurde der Verrottung preisgegeben), anlegen am Ufer ist aus Naturschutzgründen nicht möglich. (Ankern bis min. 2m Wassertiefe, darunter verboten) Bleibt nur ein Ausflugsschiff...

Es war mal schön hier!

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Auf dem Ruden - Raketenspuren 6 -

A cache by seehund Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 05/11/2006
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Der Cache führt euch auf die Insel Ruden. Diese Insel ist nur auf dem Wasserweg zu erreichen. Wer die Möglichkeit hat kann hinsegeln, paddeln (nur Könner!) oder ein Motorboot nutzen. Es gibt ab Karlshagen und Peenemünde einige Fahrgastschiffe die den Ruden anlaufen (Tickets Fahrgastschifffahrt Teßnow 038371-20829 oder MS Astor 038375-22533 / 01716514769) Das ist jedoch mit Kosten von etwa 10€ p. P. verbunden.

Dafür erlebt man aber hoffentlich eine schöne Seefahrt mit einen angenehmen Landgang. Gesamtdauer der Reise: 3 bis 3,5 Stunden.
Auch der Ruden wurde in den Komplex der Heeresversuchsanstalt Peenemünde mit einbezogen. Die Lage kurz vor der Nordspitze der Insel Usedom mit dem Prüfstand 7 für Starts des A4 (V2) und den Abschussrampen der FI 103 (V1) machte den Ruden zum idealen Beobachtungspunkt. Die Starts und das Flugverhalten der Waffen wurden von hier aus aufgezeichnet, um sie wissenschaftlich auswerten zu können. Weitere Beobachtungseinrichtungen waren auf etwa 300 km Länge entlang der (ehem.) deutschen Ostseeküste verteilt. Durch technisches Versagen schlugen allerdings 6 (Test-)V1 auch in Schweden auf. Folgenschwer für die Versuchsanstalt war der ungewollter Einschlag einer V2 in Schweden bei Bäckebo: Nach den ersten Luftangriffen auf Peenemünde wurden hier unwesentliche Schäden nicht repariert um den alliierten Aufklärern den Eindruck einer zerstörten, ungenutzten Anlage zu vermitteln. Es wurde jedoch trotzdem weiter an der Entwicklung der Terrorwaffen gearbeitet. Am 13.06.1944 erfolgte der Start einer mit der Funkfernsteuerung der Fla-Rakete "Wasserfall" ausgerüsteten V2. Die Rakete verließ die geplante Flugbahn und schlug in Bäckebo/Schweden auf. Damit hatte sich Peenemünde selbst enttarnt. Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten. Es folgte ein gezielter Luftangriff, der maßgebliche Zerstörungen an wichtigen Anlagen und letztlich die Auslagerung der Forschungsanstalt zur Folge hatte.
Einige Ruinen auf dem Ruden zeugen noch von den damalige Einrichtungen. Am besten erhalten ist der ehemalige Flakturm / Beobachtungsturm. Der Beobachtungsturm wird derzeit als für jedermann zugängliches Naturschutzzentrum genutzt und bietet Informationen über Geschichte und Natur. Das Schönste aber ist der wunderbare Blick auf das Festland, die Inseln Rügen, Usedom, Oie und Struck den man von oben genießen kann. Der Turm wird während der Saison immer geöffnet, wenn ein Ausflugsschiff im Hafen anlegt.
Der Ruden verlor in etwa 300 Jahren durch die See und Sturmfluten etwa 2/3 an Fläche, insbesondere am Nordteil. Im Jahr 1620 befand sich auf dem Ruden ein Zollhaus. Seitdem war die Insel bewohnt, meistens durch Lotsenfamilien (etwa 40 Personen). Trinkwasser wurde aus Regenwasser gewonnen, oder mit dem Boot herangeholt.
Nach 1960 richtete sich die Grenzbrigade Küste und der Zoll hier ein. Der Ruden war in der Linie Nordspitze Usedom - Ruden - Rügen Thiessow die Grenze der inneren Seegewässer der DDR. Boote die die Genehmigung hatten die inneren Seegewässer in Richtung Osten zu verlassen, mussten hier ausklarieren und wurden grenzseitig abgefertigt. Für alle anderen war die Fahrtrichtung tabu.
Der Ruden wird heute von einer Familie dauerhaft bewohnt.

Additional Hints (Decrypt)

[Ihr müsst über keine Absperrung steigen. Der Cache liegt irgendwo am einzig erlaubten Rundweg] va rvarz ubuyra Onhz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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