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CoschiHell: Ich habe auch keine Büxxe mehr gefunden, und weil es nicht so aussieht, als ob die fleißigen Bauarbeiter hier innerhalb des nächsten Fünfjahrplans irgendwann noch mal ihr Bier gegen den Spaten tauschen, ist jetzt hier Schicht am Schacht[xx(]

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In der Flucht

A cache by CoschiHell Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 06/05/2006
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Keine Angst, hier muss niemand ausreißen, schließlich begeben wir uns IN und nicht AUF die Flucht. Dieser Cache ist für Leute bestimmt, die gerne fernsehen und zu diesem Zweck einen Weg von etwa einer Stunde nicht scheuen. Am schönsten ist es, wie immer, mit dem Fahrrad… besonders die Anreise aus Richtung City…

Fernblick setzt Durchblick voraus, deshalb ist bei trübem Wetter und Smog von einem Versuch eher abzuraten. Den meisten Spaß bringt das Unternehmen bei so richtig sauberer Luft, zum Beispiel nach einem Gewitter oder wenn das Elbtal mal so richtig durchgepustet ist. Fernglas ist nicht unbedingt erforderlich, aber sicher auch nicht direkt ein Fehler, könnte zumindest manches erleichtern. Und wer sich vorher schon mal ein wenig mit den Relationen markanter Dresdner Gebäude befasst hat, dem sollte auch die eine oder andere Frage leichter fallen. Für weniger Kundige müsste die Strecke aber aufgrund der vielen zusätzlichen Hinweise auch zu schaffen sein.

So, zur Sache:
Wer mit dem Kraftwagen anreist, kann selbigen unter den angegebenen Koordinaten abstellen, wer nicht, sollte dort auch erstmal hingehen. Es findet sich nämlich in dem zugehörigen Gebäudekomplex ein sehr bekanntes Unternehmen, das mit überhöhten Preisen so manchen Autofahrer in die Flucht schlägt, dessen Name die Länge A hat und dessen letzten Buchstaben wir uns als B1 merken. Besagter Buchstabe steht an xy-ter Stelle im Alphabet, sein Brüderchen, das an yx-ter Stelle vorkommt, merken wir uns auch gleich noch unter B2.

Jetzt geht’s weiter, und zwar in Richtung W, immer schön mit Blick nach N und trotzdem an der Ampel aufpassen. Irgendwann erscheint der Dresdner Rathausturm im Blickfeld und kurze Zeit später stellen wir verwundert fest, dass er sich präzise IN DER FLUCHT mit einer bekannten Kirche befindet, deren Name mit unseren Buchstaben B1 und B2 beginnt. Jetzt merken wir uns zur Abwechslung mal Zahlen: C sei die Anzahl der Buchstaben, die noch zum vollständigen Namen des Patrons unserer Fluchtkirche fehlen. Und, da wir uns noch nicht wieder bewegt haben, stehen wir immer noch in der rechten Hälfte des D-ten Geländerfeldes von links (nur die Felder beachtet, die miteinander IN DER FLUCHT sind). Für späteren Gebrauch bezeichnen wir unsere Fluchtkirche nebenbei noch als Punkt P1.

Wir gehen weiter, über die nächste Ampel, dann bergab stadtwärts und schon nach ein paar Metern passieren wir einen ansehnlichen, dreiteiligen Wegweiser, der uns weitere Informationen liefert. Die Geradeausrichtung ist mit einer Zahl versehen, die wir uns komplett als Variable E merken sollten. Abbiegend ginge es dagegen zu einem sprachlich interessanten Stadtteil, in dessen Namen auf jeden Vokal viereinhalb Konsonanten kommen und dessen letzter Vokal und vorletzter Konsonant B3 und B4 ergeben.

So, weiter bergab und schon fluchtet es wieder: Ein Blick über die Straße dorthin, wo wir herkommen, zeigt uns zwei identische große Firmenlogos, die uns bekannt vorkommen, miteinander IN DER FLUCHT. Jetzt noch D Meter nordwärts und Augen links – wir sehen viele neue Buchstaben versammelt, die uns etwas sagen möchten. Insbesondere ist hier von zwei großen Organisationseinheiten die Rede, die in dem benachbarten Gebäude beheimatet sind. Von den Namen beider Einheiten merken wir uns jeweils den 1. und den letzten Buchstaben – das sind B5 und B6, B7 und B8.

Mangels einer vernünftigen Flucht müssen wir das nächste Zwischenziel per Koordinaten erreichen: Darf ich bitten zu
N 51° 01.C (D-2*A) (A+1) E 013° 43.(5*E – D^2 + C)!

Die Anzahl der Pfosten, die die Wegeinfahrt für Autos versperren, … interessiert uns heute nicht. Von denen lassen wir uns nicht aufhalten und marschieren eilig der untergehenden Sonne hinterher.
Nach etwa E/2 Metern peilen wir wiedermal über unsere schon bekannte Kirche P1 und stellen fest, dass sie sich plötzlich IN DER FLUCHT mit einem gewichtigen Statussymbol befindet, das die Spitze eines genauso gewichtigen Gebäudes im Zentrum Dresdens krönt, in dem wiederum eine noch gewichtigere Persönlichkeit arbeitet. Deren Job heißt zwar nicht so, wie man nach dem Namen des Gebäudes vermuten würde, aber in größerem Maßstab kommt es auf dasselbe raus. Wir notieren den Anfangsbuchstaben B9 der Amtsbezeichnung, die dem Gebäudenamen entsprechen würde. Die soeben gefundene symbolträchtige Spitze ist P2, wir brauchen sie nachher gleich wieder.

Zunächst aber benutzen wir ein letztes Mal unsere gute alte P1-Kirche und dazu den markanten Turm einer anderen Kirche im Dresdner Norden, die dem Heiligen B5B7B8B4B3B6 geweiht ist. Wir kennen die Kirche – bitte registrieren als P3 - übrigens auch noch unter einem anderen Namen, der etwas mit ihrer ursprünglichen Nutzung zu tun hat. Sind wir IN DER FLUCHT? Dann sehen wir direkt vor unserer Nase ein interessantes Schild, von dem wir die untere Zahl, wieder im Ganzen, als F notieren.

Bitte weitergehen und immer schön den Blick in die Ferne schweifen lassen. Wir suchen nämlich die Stelle, wo die grünen Schornsteine des Kraftwerks, das die uns begleitende Rohrschlange mit heißem Dampf befüllt, mittig IN DER FLUCHT mit einem sehr weit entfernten Gebäude am nordwestlichen Horizont liegen. Über den Radebeuler Weinbergen sehen wir dieses auffällige Bauwerk – unser P4 –, dessen Bezeichnung auf seinen zweckbestimmenden Inhalt verweist. Gleich neben der Stelle, an der wir stehen, entdecken wir links des Weges ein steinernes Objekt, das uns eine zweistellige Zahl G verkündet.

Wir setzen unseren Fluchtweg fort und finden die Stelle, wo sich unsere beiden früher gefundenen Objekte P2 und P3 nunmehr miteinander IN DER FLUCHT befinden. Nun müssen wir nochmal ganz genau hingucken. Es gibt nämlich verschiedene runde Sachen hier. Nur bei einer davon stimmt die zu findende Flucht ganz präzise. Man staunt ja, wie sich über die Riesenentfernung ein paar Zentimeter links oder rechts noch auswirken. Das gefundene Runde trägt ein noch runderes Rundes, das mit H Verbindungselementen befestigt ist – merken!

Wir sind immer noch nicht ganz am Ende – weiter geht’s in den verwilderten Westen. Die Marschzeit nutzen wir zum Überlegen. Mitten in Dresden steht die B9…kirche, deren Name für ein Symbol steht, das Ähnlichkeit mit dem Decryption Key von B9 aufweist. Sie wird unser Fluchtpunkt P5. Als Zugabe bestimmen wir gleich noch P6, wieder eine Kirche, die diesmal so heißt, wie C potentielle Besitzer des Gegenstands an der Spitze von P2.

Die Fluchtmöglichkeiten werden ja jetzt langsam seltener, deshalb schauen wir aufmerksam immer wieder zwischen den Bäumen durch und plötzlich durchzuckt es uns: P5 ist genau IN DER FLUCHT mit einem zur TU Dresden gehörigen Turm, dessen Kuppel offenbar zur Beobachtung ungeheuer weit entfernter Fluchtpunkte erbaut worden ist. Gleichzeitig aber ist P6 IN DER FLUCHT mit einem Objekt, das ursprünglich für den gleichen Zweck errichtet wurde wie P4! Nur, dass dieses Bauwerk auf dem nördlichen „Schüsselrand“ von Dresden, in Klotzsche, steht. Wir befinden uns nun auf (oder knapp neben) einer Betonplatte mit einer „in Stein gemeißelten“ Information: Der fehlenden Ziffer I.

Wir schauen auf die große Uhr am Turm des Georg-Schumann-Baus der TU und rechnen ein letztes Mal. Ist es vor 12:34 Uhr, müssen wir zu der Stelle
B6 51° 01.(E + 2*G) E 013° 43.(AII*F + DC + H/2), ist es später, zu
N (E*F)° 01.(D/H) (2*G - CI) E 013° 43.(G - C^2) (A+1).
Der Cache liegt da, wo man ihn erwartet - oder eben knapp daneben.

Ein letzter Tip für alle, die an den Ausgangspunkt zurück müssen: den Weg weiter gehen, immer bergauf, bis zur Hauptstraße und dann ostwärts. Dort lässt sich auf dem Rückmarsch die Stadt noch einmal von einer halben Etage höher bestaunen und man kann mühelos Dutzende weiterer Fluchtziele entdecken.

*** Hinweis ***
Wer konnte denn ahnen, dass die Kollegen Bauern mit ihrem Mais so aggressiv werden...
Für die Dauer der sommerlichen Vegetationsperiode - und nur in den Jahren, wo nicht bloß Kartoffeln wachsen - wird das Rating für Schwierigkeit und Terrain um je einen halben Punkt erhöht.
Ersteres, weil man öfters mal nach links auf den Huckel krabbeln muss, um was zu sehen, und sich folglich mit dem jeweiligen Aha-Erlebnis hin und wieder etwas schwerer tut, letzteres für die sportliche Ausführung des Krabbelvorgangs selbst.
Also nicht verdrießen lassen!


*** English version available on demand ***

Additional Hints (Decrypt)

Onhpuuöur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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