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erindjah: Dieser cache existiert nun schon so lange in einer sehr abgespeckten Version. Kein Vergleich zum ursprünglichen.
Zeit, Schluss zu machen.
Danke an alle, die hier waren.

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DPG2: Lake Bruno

A cache by Team Erindjah Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 8/17/2006
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: micro (micro)

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Geocache Description:

Traditional an einem schönen See

Traditional micro at a small, scenic lake


Dieser cache wurde anlässlich des Ruhrgebiet-Sommer-Events 2006 Der Pott grillt - reloaded ausgelegt.
This cache was placed at the occasion of the 2006 Ruhrgebiet-Summer-Event: Der Pott grillt - reloaded
.


Die Koordinaten führen euch in ein schönes Naturschutzgebiet. Bleibt auf den Wegen und den Plätzen, die für uns Menschen gemacht sind. Es ist nicht nötig den Wald oder die Sumpfgebiete zu betreten, Abkürzungen gibt es nicht. Stellt also bitte euer motorisiertes Fahrzeug unbedingt an den Parkkoordinaten ab. Mit dem Fahrrad geht es allerdings bis zu den Final-Koordinaten. Dort findet ihr auch das cache-Versteck.
In der Nähe der Koordinaten geniesst die Aussicht. Ihr könnt den cache erreichen, ohne die Natur zu schädigen.

Der Stadt-Pressedienst schrieb am 29.12.2004:
Der "Beerenbruch" ist eines der beiden Dortmunder Naturschutzgebiete, die an der Stadtgrenze nicht halt machen. Von den rund 95 Hektar Gesamtfläche liegen etwa 42 Hektar in Castrop-Rauxel und 53 Hektar auf Dortmunder Stadtgebiet. Neun Pflanzen- und 21 Tierarten sind hier zu finden, die in der "Roten Liste" der vom Aussterben bedrohten oder gefährdeten Arten verzeichnet sind. Im Schutzgebiet wachsen die Sumpfdotterblume, die Sumpfsimse, die Wasserlinse und der Königsfarn. Zu den seltenen Vögeln zählen der Baumfalke, der Specht, die Nachtigall, der Sperber und die Waldschnepfe. Fledermäuse können vom aufmerksamen Naturfreund in der Abenddämmerung beobachtet werden. „Ökologisches Kernstück“ des Schutzgebietes ist der sieben Hektar große Bruno-see, der seine Existenz - wie alle Seen im Dortmunder Norden - den Bergsenkungen verdankt. Er ist umgeben von einem Röhricht-, Schilf- und Weidengürtel, an den sich mehr oder weniger versumpfte Pappel- und Eichenforsten anschließen.
" Der Brunosee hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die die Entwicklung des Naturschutzgedankens im Ruhrgebiet wiederspiegelt. Entstanden zu Beginn der fünfziger Jahre als Folge des Bergbaus, wurde er zunächst wenig pfleglich behandelt. Jahrzehntelang rieselten von dem nördlich angrenzenden Chemiebetrieb "Victor" Staub und chemische Substanzen in den See und auf die umliegenden Wälder. Zahllose Angelstege dienten intensiver Fischerei, wobei zur Erhöhung der Fischerträge "Dünger" in den See geschüttet wurde. Auch in der Umgebung des Sees wurde wenig naturschutzgemäß vorgegangen: Anstelle von bodenständigen Erlen- und Stieleichenwälder wurden standortfremde Pappel- und Roteichenforsten zur Entwässerung des Gebietes angepflanzt. Diese Wirtschaftsweise wurde bis in die siebziger Jahren beibehalten, was belegt, dass man sich der Bedeutung derartiger Feuchtgebiete für die Pflanzen- und Tierwelt nicht bewusst war.
Die Situation besserte sich, als der Kommunalverband Ruhrgebiet Eigentümer des Sees wurde. Die Angelstege wurden nach und nach abgebaut, ein illegal im Schutzgebiet errichtetes Haus wurde abgerissen. Mit der Ausweisung als Natur-schutzgebiet durch die Stadt Dortmund im Jahre 1990 wurde der Grundstein zu einer naturschutzgemäßen Entwicklung des Gebietes gelegt.
Wichtigste Maßnahme zur Aufarbeitung der "Sünden der Vergangenheit" war vor einigen Jahren die Teilentschlammung des Brunosees. Die Selbstreinigungskraft des Wassers wurde dadurch wesentlich verbessert. Zudem ist durch den Abriss des früher als Spazierweg genutzten Damms durch den Brunosee (Brunostraße) der zentrale Teil des Naturschutzgebietes nunmehr "ruhig gestellt". Als Ersatz führt ein landschaftlich reizvoller Weg südöstlich um das Kernschutzgebiet herum. An dessen Südende befindet sich außerdem ein Beobachtungsstand mit Informationstafeln, die Auskunft über die Besonderheiten des Schutzgebietes geben.

Für die Zukunft ist wichtig, dass das Naturschutzgebiet sich selbst überlassen bleibt und sich ungestört entwickeln kann. Standortfremde Baumarten werden sukzessive ersetzt; teilweise entwickelt sich die standorttypische Vegetation aber auch von selbst, wie an frischen Erlen in den Feuchtbereichen sichtbar ist. Fischerei hat am Brunosee allerdings keine Zukunft. Die Angelstege mit den Anglern würden eine zu große Störung für die Vogelwelt bedeuten. Deshalb ist lediglich ein Steg zur Hege des Fischbestandes erhalten geblieben.


** Bis bald im Wald! **

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