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Fuchsstein bei Nacht

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Hidden : 8/13/2006
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: large (large)

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Geocache Description:

Fuchsstein bei Nacht


Nach Berichten meines Großvaters solle in der Umgebung von Abtschlag ein verschollener Schatz versteckt sein und man erzählt von merkwürdigen und schaurigen Ereignissen in der Gegend um Hintberg – Abtschlag – Grünbach:

Um 1850: „Ein Bauer fuhr mit seinem Gespann von Abtschlag nach Hintberg. Auf dem Heimweg wurde es so dunkel, dass man kaum zwei Schritte sehen konnte. Da erschienen plötzlich vor ihm im Wald zwei kleine Lichtlein, die sich auf den Kummet der Pferde setzten und nach einiger Zeit wieder in der Tiefe des Waldes verschwanden.“

Um 1900: „Ein Bauer aus Grünbach fuhr ebenfalls spät am Abend mit seinem Gespann über den Pfaffenberg nach Trametsried. Auf der Höhe eines Bauernhofes zu Hintberg ereignete sich wieder solch eine Lichterscheinung. Zwei Lichtlein tummelten sich wie zwei Schmetterlinge vor dem Gespann des Bauern. Diesmal waren auch wimmernd rauchige Stimmen zu vernehmen, die sich immer wieder wiederholten: „Bei Fuchsstoa do liegt´s, oba lassts uns hoid no leb´n“. Danach verschwanden die Lichtlein wieder im Wald.“

Niemand konnte sich bisher einen genauen Reim auf den verschollenen Schatz, auf die Erscheinungen und den gehörten Stimmen machen. Viele Aussagen der Erzählungen und Sagen gleichen sich in einigen Punkten, wie zum Beispiel bei den Lichtern und dem verschollenem Schatz. Das veranlasste mich, umfangreiche geschichtliche Rechergen zu starten. Dabei stieß ich in Gerichts-Archiven auf diese alten (Todes-)Urteile:
Am 2. August 1696 wurden wegen Ausraubung der Gschwendtnermühle Mathias Wiesmüller und Georg Simet, beide Dienstknechte von Abtschlag, aufgehängt und ersterer zuerst auf das Rad geflochten, weil dieser nicht verraten wollte, wo er das Erbeutete versteckt habe. Moritz Hafner, ein Zimmermann von Grünbach, wird als Mithelfer dieser argen Tat auf den Pranger gestellt und des Landes Bayern verwiesen. Die Beute aus der Gschwendtnermühle wurde aber nie gefunden.

....kann es sich bei den Erscheinungen um die Seelen der vor über 313 Jahren erhängten Räuber Mathias Wiesmüller und Georg Simet handeln?
Ist der besagte Schatz die Beute des Raubes von 1696?
Meinten die Stimmen ihre Beute, die sie bei Fuchsstein versteckt haben?
Wo und was ist Fuchsstein? ...???...

Mit einer Taschenlampe bewaffnet, machte ich mich also bei Dunkelheit auf den Weg zu dem Bauernhof, wo in der Nähe die letzte nächtliche Lichterscheinung stattfand. In der Hoffnung, auch eine solche Erscheinung dieser Art zu Gesicht zu bekommen, ging ich einen befestigten Weg bis zu einer kleinen Kapelle. Ich leuchtete mit meiner Taschenlampe in den Wegesrand. Da, da waren die Lichter! Vor Schreck ließ ich meine Taschenlampe fallen, nahm meine Füße in die Arme und rannte so schnell ich konnte zurück zum Auto. Ich hatte eine derart Gänsehaut, wie ich sie noch nie hatte! Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, ich traue mich nicht mehr dort hin zurück! Wer hat den Mut und wagt sich zu den Lichtern und kann so vielleicht das Rätsel um Fuchsstein und um die Beute aus der Gschwendtnermühle lösen?

Zuerst müsst ihr euch aber selber ein Bild der Lage vor Ort machen, das könnt ihr auch am Tage machen.
Begebt Euch zur Gschwendtnermühle bei N 48° 52.970 E 013° 17.340, dem Tatort von 1696 – ermittelt die hier auf dem Bild fehlenden Jahreszahlen: = A B

Weiter geht’s nach Abtschlag - hier sollen der „Hias“ und der „Schoos“ als Knechte gedient haben.
Welche Hausnummer hat das alte Anwesen bei N 48° 53.176 E 013° 15.408? = C

DDD = A + B + C + 769 = ______
EEE = A - B + C + 222 = ______

Den Bauernhof, der ihr in der Nähe der letzten Lichterscheinung ist, findet ihr bei N 48° 53.DDD • E 013° 14.EEE - er ist zugleich Parkmöglichkeit, erste Infostelle und ab hier geht’s auch schon zu Fuß weiter.

Alle Angaben sind natürlich real und ich erzähle euch keinen Schmarren!
Sie lassen sich tatsächlich schwarz auf weiß belegen!
Googelt ruhig mal nach den Namen der Räuber!

Ach ja, wenn ihr zufälligerweise meine Taschenlampe findet, nehmt sie bitte mit! – Vielen Dank!
Benötigte Utensilien: GPSr, eine gute Taschenlampe, Insektenschutz, festes Schuhwerk, reichlich Zeit und Geduld
Es ist ratsam, die ca. 1,5 - 2 Std. dauernde Beutesuche nur bei nicht zu nassem Wetter durchzuführen (mit geeignetem Schuhwerk gehts auch bei Regen). Werft aber bitte vorher einen Blick in die Landkarte, da die o.g. Lokalitäten doch etwas voneinander entfernt sind!

Noch eine kleine Warnung am Rande: In Finalnähe besteht u.U. Absturzgefahr, bitte am Weg bleiben und nicht den Hochsitz betreten!
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