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Where the Terraces meet

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Hidden : 11/14/2006
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Deutsche Version (English version below):

Der Rhein teilt sich in mehrere, streifenförmig angeordnete Ebenen, die sich links und rechts des Rheins erstrecken. Diese dem Flussbett parallele Anordnung kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich handelt es sich um die unterschiedlich alten Talböden des Rheins mit ihren aus Sanden und Kiesen bestehenden Auffüllungen, die der Rhein in vorgeschichtlicher Zeit hinterlassen hat. Denn nicht immer plätscherte der Rhein so friedlich daher in seinem heute zum größten Teil befestigtem Bett, sondern pendelte fröhlich zwischen seinen natürlichen Begrenzungen hin und her und bildete dabei ein unwegsames, weit verzweigtes System aus unzähligen Flussarmen. Die nachfolgende Abbildung gibt einen Überblick über die verschiedenen Ebenen:


Überblick

Die Flächen, die der Rhein in geologisch noch recht junger Zeit (Eiszeitalter) hinterlassen hat, werden als Schotterterrassen oder einfach nur als Terrassen bezeichnet. Insgesamt werden vier Terrassengruppen aufgrund ihrer unterschiedlichen Höhenlage und ihrer Alters unterschieden. Die unterschiedliche Höhenlage erklärt sich durch die Hebung des Rheinischen Schiefergebirges und das Absinken der Niederrheinischen Bucht, während des gesamten Ablagerungszeitraums. Zunächst schließt sich beiderseits des Rheins die Niederterrasse an. Auf ihr befindet sich der größte Teil von Köln. Dies lässt sich dadurch erklären, dass dieser Standort trotz der Nähe zum Fluss trocken und einigermaßen hochwasserfest war, während die Auen vornehmlich als Viehweiden genutzt wurden.
Das nächsthöhere Terrassenniveau bildet die Mittelterrasse, die sich ebenfalls beiderseits des Rheins erstreckt. Wie die Niederterrasse ist sie aus Sanden und Kiesen aufgebaut, sie ist jedoch weitaus älter. Linksrheinisch verläuft die teils markante Kante entlang der Linie Pulheim - Bocklemünd - Müngersdorf - Klettenberg - Meschenich. An einigen Orten kann auf der Mittelterrasse Löss entdeckt werden. Löss ist sehr nährstoffreich und eignet sich daher bestens für die Landwirtschaft (beispielsweise auf der Brauweiler Lössplatte).


Terrassenkante am "Alter Militärring"

An obiger Koordinate kann man den Übergang von der Niederterrasse zur Mittelterrasse noch gut erkennen. Anderorts ist die Grenze zwischen den beiden Terrassenkörpern weniger deutlich ausgeprägt, da Baumaßnahmen und Aufschüttungen zu einer Angleichung der Höhenunterschiede geführt haben.


Übergang von der Nieder- zur Mittelterrasse

Um diesen Earthcache zu loggen, erfülle bitte folgende Aufgaben:

  • Schreibe mir eine E-Mail mit der Antwort auf nachfolgende Frage:
  • Wo kann man sehr deutlich den Übergang von dem Auenbereich zur Niederterrasse in der Kölner Altstadt erkennen? (Anmerkung zur Lösungsfindung: Zur Beantwortung der Frage ziehe ich vornehmlich zwei Möglichkeiten in Betracht. 1. Kann die Frage durch einen u.a. aufwendige Internet- oder Literaturrecherche beantwortet werden. 2. Empfehle ich das nächste Mal mit offenen Augen durch die Kölner Altstadt zu gehen und zu überlegen, wo ein vergleichbarer Höhenunterschied dort überwunden wird.)
  • Mache bitte freiwillig ein Foto von dir vor der Terrassenkante an obiger Koordinate. Falls du alleine bist, reicht auch ein Foto von deinem GPS mit lesbaren Koordinaten.

English version:

The Rhine can be divided into several planes, which stretch from the right and left side of the Rhine across the landscape. This alignment parallel to the Rhine is not a chance. In fact these different old lands are the result of the influence of the Rhine a long time ago. The following figure gives you an overview about the land around the Rhine:


Overview

The surface areas, which were left by the Rhine in the ice age, are called terraces. Overall four groups of terraces can be differentiated by the altitude and the age. The different altitudes can be explained by the uplift of the "Rheinische Schiefergebirge" and the subsidence of the "Niederrheinische Bucht". The first terrace at both sides of the Rhine is the lower terrace. Today the most part of Cologne is located at the lower terrace. The can be explained by the fact, that this area is more flood-resistant than the floodplain. Earlier the floodplain was therefore more used as a meadow.
The next higher terrace is the middle terrace. Like the lower terrace the middle terrace is based on sand and gravel, but it is more older. At the left side of the Rhine the border between these terrace can be found on a line from Pulheim via Bocklemünd, Müngersdorf and Klettenberg to Meschenich. On the middle terrace loess can be discovered at different locations. Loess is a fine, silty, windblown type of unconsolidated deposit. It can be used excellent for agriculture.


Terrace border at the "Alter Militärring"

At the above coordinates you can see the terrace border between the lower and middle terrace very well. Elsewhere the border can not be recognized anymore.


The changeover from the lower to the middle terrace

To log this earthcache, perform the following tasks:

  • Write me an email with the following information (the answers will not be found easily on the internet or in literature, maybe you have to go to the "old town" with "open eyes" and think about, where the terrace border could be):
  • Where can you see in the "old town" the changeover from to floodplain to the lower terrace?
  • Please take optional a photo of you in front of the terrace border at the above coordinates. If you are there without any help, you can take a photo of your GPSr with readable coordinates instead.

Additional Hints (No hints available.)



 

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