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Write note woody_b posted a note for Die Tour (Elberadweg DD -> CUX)

Saturday, August 18, 2012Sachsen, Germany

Nachdem nun einige Tage vergangen, die Eindrücke verarbeitet und die meisten Caches der Wegstrecke geloggt sind, gilt es nun, Worte für diesen Multi zu finden, der in Sachen zurückgelegter Strecke (ca. 850 km) und Dauer (9 Etappen) unter meinen bisherigen Funden seines Gleichen sucht. Wie einige Vorlogger habe auch ich mich entschlossen, den Logeintrag als Roadbook zu verfassen. Vorab aber noch ein paar grundsätzliche Dinge:

Zunächst erstmal vielen Dank an Pattevugel, die mit dem Multi den Anreiz gesetzt hat, eine Tour diesen Umfangs in Angriff zu nehmen. Die vielen gesammelten Eindrücke waren es absolut wert! Alle Cache-Stationen waren gut lösbar, nur in Magdeburg war ich kurz davor, die Ownerin anzuschreiben. Letztlich hatte ich aber doch alles richtig interpretiert, wie sich später zeigen sollte...

Vor Beginn der Tour muss man sich neben der Übernachtungsfrage (Zelt mitnehmen oder nicht, ich wählte letztere Variante) auch Gedanken über die Prioritäten machen:

Soll es die sportliche Variante mit möglichst vielen km pro Etappe werden? (Dann sollten für den Durchschnittsradler 5-7 Tage genügen.) Geht man es gemütlicher an und gönnt sich nebenbei noch möglichst viel Kultur? (8 plus x Tage. Unterwegs und in den Etappenorten gibt es viel zu sehen. Von Hamburg ganz zu schweigen...)
Will man die Foundstatistik in die Höhe treiben? (Man kann bestimmt 200-300 Stück mitnehmen ohne groß die Strecke verlassen zu müssen.) Oder sucht man sich doch lieber gezielt ein paar Genusscaches in der Nähe der Strecke heraus?

Fest stand, dass ich in Sachen Tempo nicht bummeln werde und auch nicht jeden Tradi am Wegesrand mitnehme, da sonst kein vernünftiger Fahrrhythmus möglich ist. Andererseits wars aber auch Urlaub und von 06:00 bis 20:00 Uhr auf dem Rad verbringen wollte ich auch nicht. Herausgekommen ist dann eine, wie ich denke, ganz entspannte Mischung. Ich war bis Cuxhaven 855 km unterwegs, verteilt auf 9 Etappen von jeweils 80-110 km. Los gings morgens zwischen 9 und 10 Uhr. Ankunft in den Etappenzielorten war zwischen 16:30 und 18:00 Uhr, womit immer noch etwas Zeit für die kulturelle und cachetechnische Erkundung der Orte blieb. Unterwegs wurden nur einige der Wegesrandtradis mitgenommen, dafür aber jede Menge Natur, Landschaft und Urbanisation beguckt. Obwohl ich vorher noch nie soviel Zeit am Stück an aufeinanderfolgenden Tagen auf dem Rad verbracht hatte, hielten sich die körperlichen Auswirkungen in Grenzen - von etwas Taubheitsgefühl in den Fingerspitzen und einer gewissen "Druckempfendlichkeit" des Hinterteils mal abgesehen. Auch kein Muskelkater - vielleicht war es also doch etwas zu entspannt .

Übernachten war trotz Hochsaison überhaupt kein Problem. Ich habe mir die Unterkünfte aber nicht erst am Zielort gesucht, sondern jeweils am Vorabend schon etwas recherchiert (Internet, offizielles Elberadweg-Heft, Bikeline-Führer) bzw. mich mich Radlern, die aus der anderen Richtung kamen unterhalten, und mir dann immer spätestens bis zu frühen Nachmittag telefonisch ein Zimmer geordert. So konnte ich dann beruhigt zum jeweiligen Etappenort radeln. Es war auch kein Zimmer so schlecht, dass ich vor Ort wieder abgesagt habe...

Zuletzt noch etwas zur Gepäckfrage: Ich hatte neben den Wertsachen in der Lenkertasche noch zwei Backpacks plus Rackpack dabei, insgesamt dürften es etwa 15 kg gewesen sein. Das war zwar transporttechnisch machbar aber eindeutig nicht nötig. Regenausrüstung, Werkzeug usw. sind natürlich Pflicht - aber gerade für die "normale" Kleidung genügt es eigentlich, Radkleidung, Sachen für den Abend und Wäsche nur in doppelter Ausfertigung mitzunehmen und die jeweils am Tage benutzten Sachen per Hand zu auszuwaschen. Lustigerweise erging es nicht nur mir so, sondern auch jeder Menge anderer Radtouristen, denen ich in den Pensionen begegnet bin. Nicht wenige hatten (bis auf einen - dazu später mehr...) viel zu viel mitgeschleppt...

Genug der Vorworte, das Roadbook folgt sogleich...

infoA multi-cache ("multiple") involves two or more locations, the final location being a physical container. There are many variations, but most multi-caches have a hint to find the second cache, and the second cache has hints to the third, and so on. An offset cache (where you go to a location and get hints to the actual cache) is considered a multi-cache.
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