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Found it mitlaeuferin found Jakobsweg Alken-Treis

Saturday, January 24, 2015Rheinland-Pfalz, Germany

Au weia.... selbst der Wanderjedi hat vor mir geloggt. Asche auf mein Haupt.
Dabei war das sooo ne schöne Tour. Nur ein paar Meter haben wir zurück gelegt, bevor uns die ersten, zarten Flöckchen um die Nase tanzten. Nun ja, wir hatten es ja gewußt, schließlich gab es den Wetterbericht. Da uns aber bekanntlich Nichts von unserem Vorhaben abhält, waren wir wie immer gut gerüstet. Der rote, bucklige Waldgeist erblickte prompt das Licht der Welt und los ging es durch schönen, gleichmäßigen Schneefall. Das Wetter bescherte uns auch eine spontane Obstpause an einem überdachten, kleinen Bahnhof in Dorfmitte.
Zur Mittagsstund war der Treffpunkt mit unserem gefiederten Freund ausgemacht. Auf dem Weg bis dort hin kamen wir uns teilweise vor, wie die einzigen Leut auf der Welt. Es war toll. Fußstapfen im unberührten Schnee sind halt schon was Besonderes. Just als der Vogel uns lärmend heranstapfen hörte, hat sich die Reiseleitung glatt vor Freude auf de Bobbes gesetzt. Nett wie wir sind, leisten wir in so einem Fall eher introvertiert Hilfe... ähem... Nun ja. Schön war sie auf jeden Fall, die Rudelzusammenführung. Als Teilchenbeschleuniger hat unser Vogel auch echt ne super Kernkompetenz. Leeeecker!
Nach dem Middach haben wir uns den Weg weiter durch die verschneite Landschaft gebahnt, vorbei an blökenden Grazien, bis hin zum absoluten Highlight: Still und verwunschen lag sie da, im Tal vor uns, dick eingepackt in flauschigen Schnee. Die Burg Eltz. Harry Potter wäre neidisch gewesen!
Ganz nah führte uns der Weg an Ihr vorbei und sehr gerne wären wir auf nen Kaffee eingekehrt, aber leider war niemand zu Hause. So mußten wir selber für eine adäquate Kaffeepause sorgen, die wir aufgrund fehlender Unterstände, aber dank der Wetter-App des Bo, ohne Dach und ohne Schneefall abgehalten haben. Wir sind ja für nix fies, Hauptsache Kaffee und Kreppel.
Mei, war des scheee! Da es im Winter allerdings bekanntlich früh dunkel wird, mußten wir schließlich noch die Stirnlampen anschnallen. Der finale Abstieg ins Tal war dann unter den Bedingungen auch nicht ganz ohne und war einer der wenigen Momente, wo ich mir mal Stöcke gewünscht hätte, aber gut. - Wir lieben ja die Grenzerfahrung! Mit Geduld, Obacht und Lämpsche sind wir auch alle heile unten angekommen. Ein rundum gelungener Tag ging zur Neige. Nur unseren Onkel haben wir schwer vermißt, der uns wegen Virenbefall leider nicht begleiten und diese besondere Tour nicht mit uns genießen konnte.
Wir haben auf jeden Fall was gelernt: Schnee kann auch schön sein und muß nicht waagerecht von der Seite kommen. Und ja, er muß einem auch nicht zwingend den Salzstreuer einfrieren. Accus verschluckt der Schnee aber gekonnt und Kaffee geht auch mal oben ohne.
Ich gebs zu, wegen der blöden Handschuh habe ich nicht viel Unsinn aufgeschrieben, was aber nicht heißt, dass nicht viel geredet wurde.

  • das Ding rettet unser Leben! - heut nemmer
  • Such, Andi! Such! - Burg?
  • Sehr lecker. Innen ist Luft.
  • Ich koch regelmäßig. So einmal im Monat schaff ich.
  • Wolle Rose kaufe? - Ne, wir ham Streit.
  • So die Früchte vom Baum, weißte. - Äpfel? - Tannenzapfen!

Wie gesagt, fei scheee wars. Auch wenns komisch ist, so weit im Nachgang zu loggen und sich geistig in den Winter zurück zu versetzen. Ich werd die Tour auf jeden Fall als etwas Besonderes in Erinnerung behalten. Danke fürs Zeigen der tollen Gegend!
TFTC sagt
die Mitlaeuferin

infoA multi-cache ("multiple") involves two or more locations, the final location being a physical container. There are many variations, but most multi-caches have a hint to find the second cache, and the second cache has hints to the third, and so on. An offset cache (where you go to a location and get hints to the actual cache) is considered a multi-cache.
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