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Attended Poilettentapier attended Gipfelstümper - Winteredition

Saturday, January 7, 2017Niedersachsen, Germany

Am Donnerstag musste das Schneetier zum planungsmäßigen Check Up beim Dentisten seiner Wahl. Dieser hatte etwas gesichtet und auf Grund von widerrufenen "Will Attends" auch noch Zeit um spontan eine Wurzelbehandlung beim Zotteltier vorzunehmen. Alles gut soweit.... Bis dann Freitag Abend Schmerzen kamen, die mich dazu führten Begriffe wie "Sterbehilfe", "Kopfamputation", "Nachbehandlungsschmerzen sind 10x stärker als Geburtsschmerzen", "Indianer kennen keinen Schmerz+Kostümverleih+Nordheide+Indianer" oder "Mit Wurzelbehandlung ist nicht Intimpiercing gemeint" zu googlen.
Eine Besteigung (des Berges) war unter diesen Umständen nicht möglich. Diese Besteigung sollte also in die persönliche Biographie mit Schmerzen vor dem Aufstieg eingehen und nicht wie 11 Monate zuvor mit einem vierwöchigem Martyrium nach der Gipfelbezwingung... Also erstmal ordentlich ins Kissen geweint und versucht zu schlafen.

Den Wecker auf 6:15 Uhr gestellt um noch Zeit für eine eventuelle operative Entfernung von Körperteilen oberhalb des Gürtels zu haben. War aber nicht nötig. Ins Kissen weinen hilft halt. Also schnell die Tasche mit Klettergurt, Seilen, Helm, Lampe, Spikes, Schneeschuhen, Karabinern, Haken, Eispickel, Proviant und Wechselkleidung (natürlich keine Wechselhose) gepackt. Rucksack zu klein und schwer, also den Ersatzpullover wieder raus, in der Hoffnung den Weihnachtspulli zu gewinnen. Dann noch ein wenig Proviant abgeworfen, es soll ja Nussecken mit 8 Mcal/Stück geben.

Kurz vor dem Start am 15km entfernten Basislager I begann es leicht zu schneien. Was tun, es sind noch 75 Minuten bis zum Event.... Also Umplanung der Route: Es wird der Drahtmuli gewählt in der Hoffnung, dass einsetzender Eisregen den Waldwegen nicht soviel anhaben wird. Also begann ich X-60 Minuten mein Abenteuer mit meinem drahtigem Muli.

Die ersten 7km gab es keine besonderen Vorkommnisse. Es war einfach nur kalt. Ich beschloss die Route in dem angenehmen Tempo weiterzuführen. Bis zum Kilometer Neun. Ich fuhr mit gesenktem Haupt durch die leicht verschneiten Wälder zwischen Barrl und Einem, so wie ich es die ganze Zeit schon gemacht habe um im Gesicht keinen Gefrierbrand zu bekommen. Ich bemerkte in ca. 15-20m in Fahrtrichtung eine dunkle Gestalt, welche in rechtem Winkel aus dem Wald kommend meine Route kreuzen wollte. Der sagenumworbene Yeti? Kann ja nicht …. Ich hob den Kopf und quasi direkt vor/neben mir bemerkte mich auch der anführende Keiler von fünf, die ich zumindest in dem kurzem Moment ersehen konnte, Wildschweinen. Diese kamen mit nicht geringem Tempo aus dem Wald gelaufen und waren, genau wie ich, ein wenig erschrocken. Mit dem Unterschied, dass die Wildschweine ein wenig verärgert über diesen Schrecken schienen. Die folgende Minute ist besser mit Bildern zu beschreiben, die meiner Fahrt sehr ähnlich waren.
Ob die Wildschweine mir wirklich weit gefolgt sind kann ich nicht sagen, da ich mich doch sehr auf die schnelle Fahrt über den hart gefrorenen Waldweg konzentriert habe. Ich vermute, was dem Verhalten dieser wilden Tier entsprechen würde, dass die in meinem kurzen Blick nach hinten wahrgenommene Änderung der Laufrichtung in meine Fahrtrichtung, eine Flucht vor mir wurde und die Schweine mich nicht wirklich verfolgt haben. Aber so richtig nach hinten habe ich erst gute 1000m weiter geschaut, da war der Keiler inklusive Kumpels und Groupies schon auf und davon. Dieser kurze Sprint führte dazu, dass ich auf die ersten Bergsteiger in Einem traf und ausgesehen haben muss, als wäre ich die gesamten 11km vom Basislager I bis hier in unter 20 Minuten gefahren. So zog ich ab hier die letzten Kilometer in angenehmen Tempo weiter.

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infoAn Event Cache is when local geocachers and geocaching organizations designate a time and location to meet and discuss geocaching. After the event happens the cache listing is archived.
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