This is no ordinary geocaching trading item!
Hide*seek: Kiepker, the original is a Kiepker, the original Travel Bug, traveling from geocache to geocache on a very specific mission.
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My Current Goal:
Diese Coin startet ihre Reise im April 2021! - See the world
Die Geschichte des Leinenhandels führt nach Willingen (Upland)
Fotoaufnahme aus dem Waldeckischen Ortssippenbuch, Band 50 Willingen
Da zur Zeit der Eisenverhüttung bereits ein Teil des Lohnes in Eisenwaren ausgezahlt wurde, entwickelte sich ein reger Tauschhandel zwischen Handwerkern und Bauern. Der Handel wurde ausgeweitet und vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts spielte vor allem der Leinenhandel eine Rolle. Die Handelsleute nannte man Linnenkerle (Kiepenkerle), sie trugen blaue Leinenkittel mit weißer Stickerei, eine Elle, die gleichzeitig als Wanderstab diente und das Leinen in großen Säcken ("Pucken") auf dem Rücken. Man verkaufte nach Hagen, Dortmund, Oldenburg, ins Rheinland, ins Münsterland und auch in weiter entlegene Gebiete zunächst selbst gewebtes Leinen und kaufte später den Stoff in westfälischen Großwebereien auf. Der Leinenhandel erreichte seinen Höhepunkt 1926, damals gab es 132 Linnenkerle, deren Anzahl sich bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mehr als halbierte. Daneben betrieb man den Handel mit Fasskranen, die teils selbst gedrechselt und teils aus den umliegenden Ortschaften aufgekauft wurden. Man verkaufte diese Erzeugnisse nach Nordrhein-Westfalen und in den Osten. Die Handelsleute brachten von ihren Reisen viel Fortschrittliches mit und so entwickelte sich langsam der Fremdenverkehr, denn zunächst waren es Geschäftspartner der Händler, die ins Upland kamen.