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(Die o.g.
Koordinaten zeigen drirekt auf den Großen Strummin, Ihr solltet
jedoch am Starpunkt beginnen.)
Südöstlich von Bannemin, befinden sich der Große und der
Kleine Strummin. In einem unbekannten Inselarchiv haben wir dazu
folgendes gefunden:
Vor
vielen, vielen Jahren, als die Welt noch in Ordnung schien, hatte
sich am Großem Strummin, eine kleine Familie angesiedelt.
Ursprünglich stammten sie aus dem Ukranenland. Als jedoch die
Gebrüder von Ramin, anfingen die Gegend zu unterdrücken und die
Bauern zur Fronarbeit zwangen, zog es sie fort aus der
Uckermark.
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Es war ein beschwerlicher Weg bis zur Insel Usedom. Die
erste große Hürde konnten sie mit Hilfe des letzten
Uckermarkindianers nehmen. Dieser beschütze
sie am Anfang ihres beschwerlichen Weges. Er hatte von seinem
Ausblick, dem Tower von Kuhlmorgen, ein friedlich
erscheinendes Stückchen Land auf Usedom ausspähen können. Damit
sie dann nicht doch noch in die Falle der Randowräuber tappten,
schlichen sie sich im Schutze des morgendlichen Nebels, über die
Fischtreppe Liepe vorbei an den
Gräbern am alten Lager. So kamen sie
bis zu Bauer Ort. Hier machten sie Rast und
stärkten sich mit Tollatsch und etwas verdünntem Met.
Als sie dann noch einmal zurück blickten, konnten sie in der
Abenddämmerung gerade noch die Umrisse vom Uckermärkischem Neuschwanstein
ausmachen.
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So kamen sie nach zwei stürmischen Tagen auf dem Fluß, an
der Westmole der Uecker an. Aus einer
Fibel von ihrem Oheim Ulli, anno 71 wußten sie, daß hier ein
Weltmeer
anfängt.
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Da sie von hier allein weiter mußten, kam ihnen ein
Abschiedsgeschenk vom Revolvermann zu Gute. Es war ein
Besen, den er dem Räuber Hans von Ramin aus dem
Hexenturm zu Prenzlau stibitzt hatte.
Auf den Besen und dann los in Richtung Insel Usedom.
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Hier
kamen sie erst mal in einer Hütte der Torfstecher unter.
Am
nächsten Tag war es nur noch ein kleiner Fußmarsch bis zum Großen
Strummin. Sie bauten sich ein kleines Häuschen und betrieben
Landwirtschaft. Ihre Waren tauschten sie auf dem Bauernmarkt in
Krummin oder Wolgast. Man brauchte ja nur über den Strummin und die
Peene schippern.
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Eines Tages mußte jedoch etwas Seltsames geschehen sein.
Die Familie hatte urplötzlich Haus und Hof in Richtung Weißnichtwo
verlassen. Man munkelte, sie hätten einen Anfall bekommen, als sie erfuhren: Die
beiden Söhne hätten sich eines nachts verirrt und wären in einen
Dark Room gestürzt.
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Vor lauter Gram sind die ...
Hier bricht die Geschichte apprupt ab.
Unterschrift: so ähnlich wie Mühlhausen oder Münchhausen (ist schlecht zu lesen)
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Als man jedoch zu DDR-Zeiten auf den Wiesen
Meliorationsarbeiten durchführte, stieß man unverhofft auf
Spuren dieser Familie, ja man fand sogar noch eine alte Skizze, die
vermutlich aus einem noch nicht aufgespürten Schatz stammen
könnte.
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Andere
Spuren sind heute noch sehr gut erhalten und für jedermann
sichtbar. Unter Anderem: Ein dicker hölzerner Pfahl, der von der
Umzäunung einer Viehkoppel stammen könnte, sowie zwei stählerne
Torpfosten und ein kleiner Erdwall, von Eichen bewachsen. Die
Torpfosten benutzt heute eine Firma für Markierungszwecke, deshalb
der neuere, gelbe Anstrich. Der Weg selbst, hat auch nur eine
rechte und eine linke Fahrspur, es gab damals wahrscheinlich nur
zweirädrige Karren. 2007 machten wir uns erneut auf die Suche nach
eventuellen Spuren, dabei fanden wir einige verblichene Fotos, die
eventuell von der
Familie
stammen.
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So, wer es nicht glaubt, kann wenigstens den Schatz
suchen. Paßt jedoch gut auf, in dem kleinen Wäldchen, so sagt man,
treiben kleine Fjordtrolle, Bären und Teufel ihr Unwesen. Zu
Vollmondnächten, so wird berichtet, heult zur Geisterstunde ein
zottiger Seehund, gar schaurig den Mond
an.
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Begebt Euch zu den Startkoordinaten und folgt den beiden
Fahrspuren ca. 600m in südliche Richtung und findet den hölzernen
„Koppelpfahl", er bringt euch auf die Spuren des Schatzes.
Übrigens, laßt euch nicht von der Geschichte verwirren, es ist
einfacher als ihr denkt.
Viel Erfolg wünschen Tina und
Achim
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