Zum
Cache:
Begebt
euch zu den Koordinaten:
N
51° 17.533 E 010° 13.039
Auf
dem Weg dorthin findet ihr in der Nähe einen Wegweiser, auf dem ein
weißes Quadrat mit einem roten Strich durch die Mitte und zwei
Ortsnamen stehen. Wie viel Buchstaben hat der längere Name. (Tipp:
Quersumme=4)
A=
Weiterhin
findet ihr bei den Koordinaten eine Jahreszahl mit der Quersumme
21.
B C
D E (Quersumme=21)
Von
dort aus könnt ihr Fahnenmasten sehen. Wie viele könnt ihr auf dem
Hang zählen.
F=
Nun
geht es zur Schlussberechnung:
N
51°BF.(((A*E)-F)+B)F E 010°B(E/2).(((A*C)*F)+208)
Bitte
beachtet beim Final, dass der Empfang sehr schlecht sein kann. Wenn
ihr an den Finalkoordinaten angekommen seid, dann wendet euch noch
ca. 10m gen Osten.
Viel
Spaß beim Suchen.
Zum
Wallfahrtsort Klüschen Hagis:
Zu
Füßen der Burg Gleichenstein, in einem stillen Waldtal des
Westerwaldes, zwischen den Orten Wachstedt und Martinfeld, entstand
zwischen 1100 und 1300 das Dorf Neuenhagen.
Der Ort wurde im späten Mittelalter wüst, als die wenigen Einwohner
das Dorf verließen, um in die umliegenden Ortschaften zu ziehen. So
wurde Neuenhagen zu einem Wallfahrtsort mit seiner einsam im Wald
gelegenen Kapelle, während an das einstige Dorf nur noch der Name
Hagen erinnert.
Neben dieser Kapelle erhob sich in den Jahren 1573 bis 1620 eine
Eremitenklause, das heißt, dass hier ein Einsiedler Wohnung
nahm.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Klüschen Hagis geplündert und
verwüstet. Doch bald nach dem Krieg blühten das kirchliche Leben
und die Wallfahrten wieder auf. Die Eremitenklause ging in den
Wirren des Krieges unter, aber im Volksmund lebte der Ort als Klus
Hagis weiter. Über einhundert Jahre später, in den Jahren 1751 bis
1771, wurde die Kirche grundlegend erneuert. In dieser Zeit erhielt
sie ihre heurige Form. Aus dieser Zeit stammen auch die beiden
Barockbeichtstühle.
Im Jahr 1820 starb der letzte Pfarrer vom Klüschen Hagis, Karl
Diegmann.
Die letzten Gläubigen am Ort schlossen sich der Pfarrei Wachstedt
an, seitdem wird die Wallfahrtskirche von Wachstedt aus
betreut.
Das Klüschen Hagis bietet viele Sehenswürdigkeiten. Aus der Zeit
vor dem I. Weltkrieg stammt das über dem Südportal der Kapelle
außen angebrachte steinerne Reliefbild, welches das jüngste Gericht
darstellt. Das gotische Gnadenbild aus dem 14./15. Jahrhundert fand
in der Altarnische im Chor der Kirche seinen besonderen Platz. Ein
zweites Gnadenbild aus dem späten Mittelalter stammt aus einer
kleinen Kapelle, die früher außen am alten Pfarrhaus angebracht
war.
Weiterhin besitzt die Kirche noch eine Marienfigur an der rechten
Seite, eine sogenannte liebliche Madonna, die der Spätgotik
entstammt. Beim Betreten der Kirche fällt der Blick sogleich auf
eine wertvolle Anna-Selb-dritt-Figur.
Die Kirche wurde aufgrund der Beliebtheit der Wallfahrt vergrößert
und von 1751 bis 1771 barockisiert. Aufgrund der Zugehörigkeit zum
Kurfürstentum Mainz, blieb das Eichsfeld und somit auch Klüschen
Hagis römisch-katholisch, von 1815 bis 1945 war es Teil der
preußischen Provinz Sachsen.
Die größte Wallfahrt ist die Männerwallfahrt am Himmelfahrtstag, zu
der tausende Katholiken aus der Region nach Klüschen Hagis strömen.
Weitere Wallfahrten sind die Klüschenwallfahrt „Mariä Heimsuchung“
und die Trachtenwallfahrt im Juli, die Rentnerwallfahrt im
September sowie die Magdeburger Fußwallfahrt, die jährlich zum Fest
Mariä Himmelfahrt am 15. August im Klüschen endet.
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