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Die drei ??? und das Rätsel um Münster Mystery Cache

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ApproV: Leider wurde auf die Reviewer-Notiz bislang nicht geantwortet. Deshalb erfolgte heute die Archivierung dieses Caches, d.h. er wird nicht länger auf den Listen auffindbarer Geocaches geführt. Sollten sich neue Aspekte ergeben nimm bitte Verbindung mit mir auf, die Archivierung lässt sich innerhalb von drei Monaten wieder rückgängig machen.
Mit freundlichen Grüßen,
ApproV (geocaching.com - Volunteer reviewer for Germany) [green]Hinweis: Benutze bitte nicht die "Antworten" Funktion deines Mailprogrammes, um auf diese Nachricht zu reagieren! Gehe auf deine Cache-Seite und sende eine Mail an ApproV aus dem Log dort. Bitte gib immer die URL oder den Wegpunkt (GCxxxx) deines Caches an![/green]

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Hidden : 1/12/2007
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Die Drei ??? und das Rätsel um Münster

Aus dem alten Bauwagen ist nur der Fernseher zu hören. Peter Shaw, der nach dem Fußballspiel vor dem Fernseher eingeschlafen ist, gibt ein leises Schnarchen von sich. Bob sitzt über alten Akten und versucht mehr oder weniger erfolgreich ein besseres Ablagesystem zu finden, denn  im Laufe der Jahre haben sich über hundert große Fälle ereignet, von den kleinen Fällen zwischendurch gar nicht zu sprechen. Und Justus sitzt über einem Heft mit allen möglichen Rätseln, aber der Großteil stellt keine großen Herausforderungen an ihn dar.

Seit Wochen hatten die Drei keinen ordentlichen Fall mehr.
Letzte Woche war die Katze von der alten Mrs. Melodie verschwunden. Nach kurzer Zeit hatten die Drei Fragezeichen sie in einem Baum nicht weit weg vom Haus gefunden. Peter kletterte in den Baum und vor Schreck sprang die Katze herunter und rannte zurück zum Hause. Zum Dank gab es dann eine Tafel Schokolade, von der aber nur Justus etwas hatte. Der hatte sie nämlich auf dem Weg zurück zum Schrottplatz seines Onkels Titus Jonas, auf dem sich der Bauwagen, die Zentrale der drei Fragezeichen befinden, aufgegessen.

Das Telefon klingelt, Blacky der alte Papagei der Drei, fällt vor Schreck fast von der Stange. „Ich gehe dran!“, schreit Justus „Ja, Justus Jonas Jonas von den Drei Detektiven“.
„Hey Just, schalt den Verstärker ein, wir wollen auch mitkriegen was los ist“, meldet sich Bob aus dem Hintergrund.
„Hallo, hier ist Inspektor Cotta.“
„Hallo Inspektor, wir haben schon lange nichts mehr von Ihnen gehört, wie geht es Ihnen?“
„Danke Justus, mir geht es gut. Aber um gleich auf den Punkt zu kommen, was macht eure Detektei, habt Ihr zurzeit viel zu tun? Oder sitzt ihr zur Abwechslung mal in eurer Zentrale und jagt keinen Verbechern hinterher?“
„Nein Herr Inspektor, bei uns ist es in letzter Zeit absolut ruhig, es will einfach nichts passieren in Rocky Beach.“
„Dann rufe ich ja zur passenden Zeit an, ich habe einen Fall für euch. Die Polizei hat nämlich für solche Dinge keine Zeit.“
„Was für Dinge Mr. Cotta? Machen Sie es nicht so spannend!“
„Ein guter alter Freund, Mr. Halloran rief mich letzte Tage an und erzählte, dass ihm sein Onkel etwas vererbt hat, aber er leider keine Ahnung hat, wie er das Erbe finden soll. Und da hat er sich gedacht, er ruft mich mal an, schließlich sei ich ja bei der Polizei. Und die Polizei könne doch bestimmt auch so kniffelige Rätsel lösen.“
„Das hört sich ja mal wieder nach einem Fall für die drei Fragezeichen an!“, freut sich Justus.
„Dann macht euch mal auf den Weg zum Rocky Beach Drive 1876 zu Mr. Halloran, er wird euch alles Weitere erklären.“

Kurze Zeit später machten sich die Drei Fragezeichen mit ihren Rädern auf den Weg. Nachdem es die letzten Wochen viel zu heiß gewesen ist, genießen Sie den frischen Wind, der ihnen um die Ohren bläst. Zwanzig Minuten später kommen sie am Rocky Beach Drive 1876 an und stehen vor einem großen Apartmenthaus.

„Diese verrückten Autofahrer in Rocky Beach“, flucht Justus, „die nehmen absolut keine Rücksicht auf die Radfahrer“. „Du bist auch kaum zu übersehen“, kontert Bob mit einem Grinsen von der Seite. „Deswegen nehmen wir ja auch das Rad“, grummelt Justus zurück.
„Los Leute, jetzt lasst uns erst mal schellen. Hoffentlich ist er“.

Kurze Zeit später schräpt die Gegensprechanlage. „Ja, wer stört?“
„Entschuldigen Sie, Mr. Halloran. Hier sind Justus, Peter und Bob von den Drei Fragezeichen, Inspektor Cotta hat uns gebeten, uns bei Ihnen zu melden.“
„Kommt hoch Jungs, Mr. Cotta hat mich bereits informiert, dass ich von euch Besuch bekomme.“ Bruchteile einer Sekunde später summt das Türschloss und die Drei betreten das Treppenhaus.
„Was ein Glück, dass Mr. Halloran nur in der dritten Etage wohnt“, freut sich Justus.
Nachdem die drei Detektive die Wohnung von Herrn Halloran erreicht haben, werden Sie freundlichst begrüßt.
„Ihr seit also die Drei Detektive, von denen man schon so viel in der Zeitung gelesen hat.“
„Ja Mr. Halloran, wir Sind die drei Detektive, wenn ich uns kurz vorstellen darf:
Ich bin der erste Detektiv, das der zweite Detektiv, Peter Shaw. Und das ist Bob Andrews, zuständig für Recherchen und Archiv. Darf ich Ihnen unsere Karte geben.“ Justus reicht Mr. Halloran die legendäre Karte der drei Fragezeichen.

 

„Dankeschön, kommt doch bitte herein.“ Mr. Halloran führt die drei Fragezeichen in ein recht spartanisch eingerichtetes Wohnzimmer und zeigt auf eine Couchgarnitur. „Setzt euch. Kann ich was zu trinken anbieten?“
„Nein Danke, Mr. Halloran. Wir sind viel zu sehr gespannt, was für einen Auftrag Sie für uns haben. Mr. Cotta wollte mit keinen Informationen herausrücken.“
„Immer mit der Ruhe Jungs, ich werde erst mal ein paar Kekse holen und dann werde ich euch die Geschichte erzählen.“ Mr. Halloran verlässt kurz das Wohnzimmer und kommt kurze Zeit später mit einer großen Schale Kekse zurück. „Na, dann will ich euch mal erzählen, was mir passiert ist. Es lässt sich eigentlich recht kurz zusammenfassen“.
„Kurz ist gut“, grinst Peter, “das hört sich nicht so kompliziert an.“
„Also folgendes: Vor einiger Zeit habe ich eine Erbschaft gemacht. Ein guter Freund, Albert Goodween, den ich nach seiner Einreise in unser wunderschönes Land kennen lernte,  ist vor einiger Zeit unerwartet im Alter von 50 Jahren verstorben. Möge die Seele dieses Scherzkekses seine Ruhe finden. Von seinem Anwalt bekam ich ein altes Fax, das beschreibt, wo sich die Erbschaft befinden soll.“
„Eine Beschreibung! Das hört sich ja noch besser an“, freut sich Bob.
„Hier ihr drei, das ist das Fax!“

 

„Ui, das ist aber eine harte Nuss“, stöhnt Justus, „das sieht wirklich nicht einfach aus!“
„Deswegen habe ich euch drei ja auch engagieren wollen. Seid ihr an dem Fall interessiert?“
„Mit Sicherheit, aber wir haben bis jetzt noch keinen Ansatz, da müssten wir drei uns mal ein wenig mit beschäftigen.“
„Macht das, und wenn ihr Geld benötigt ist das kein Problem.“
„Normalerweise nehmen wir kein Honorar, aber wir sind froh, wenn wir unsere Ausgaben decken können.“
„Können Sie uns noch weitere Informationen zu Mr. Goodween geben, die uns vielleicht weiterhelfen könnten.“
„Gerne doch, Albert lebte bis vor 20 Jahren in Deutschland, einer Stadt, die Münster heißt. Aber da gefiel im angeblich das Wetter nicht. Er meinte, es würde dort zu viel regnen. Deshalb habe er sich entschlossen seine Heimat zu verlassen und sich hier in Rocky Beach niederzulassen, das er schon aus einigen Urlaubsreisen kannte. Das sollte, glaube für das erste reichen. Ich habe hier auch noch einen Schlüssel zu seiner Wohnung. Er hat hier in den Staaten keine Verwandten. Bis seine Tochter aus Münster angekommen ist, soll ich auf die Wohnung aufpassen. Vielleicht wollt ihr euch da mal umsehen?“
„Das hört sich sehr gut an Mr. Halloran“, wir werden uns gleich morgen auf den Weg machen.

Des Rätsels Lösung

Am nächsten Morgen machen sich Justus, Peter und Bob auf den Weg zur Wohnung von Mr. Goddween. Dort angekommen öffnet Justus die Tür.
„So Jungs, wir drei sollten jetzt mal die Wohnung durchsuchen, aber hinterlasst bitte kein Chaos. Ich übernehme das Wohnzimmer, Bob du das Arbeitszimmer und du Peter, übernimmst das Schlafzimmer und die Küche.

Lange Zeit durchsuchen die drei die Wohnung. Nach einer Stunde schreit Bob auf: „Ich habe was gefunden!“. Gleich darauf stürmen Peter und Justus in das Arbeitszimmer, Justus hat einen Stapel Papier dabei. „Was ist los Bob?“, fragt Justus den dritten Detektiv.
„Ich habe einen Tresor gefunden. Er war hier hinter den Büchern versteckt.“
„Das ist ja super Bob, ich hatte schon so langsam die Befürchtung, dass wir nichts finden. Peter schaue dir doch mal bitte den Tresor an, der scheint nicht besonders widerstandsfähig zu sein. Vielleicht kannst du ja etwas mit deinen Dietrichen ausrichten?“
„Ich mache mich gleich an die Arbeit!“
Peter stürzt sich sogleich auf den Tresor und versucht ihn zu öffnen. Da fällt Bob auf, dass Justus einen ganzen Stapel Papier mit sich herumschleppt.
„Was hast du da eigentlich für Papiere, Justus?“
„Die habe ich im Wohnzimmer gefunden. Das sind Briefe aus Deutschland und einige Flugtickets. Mr. Goodween scheint in letzter Zeit sehr häufig zu einem Flughafen mit dem Kennzeichen FMO geflogen zu sein. Das ist wohl in Deutschland. Es sind aber auch ein paar andere Tickets dabei. Der ist ganz schön herum gekommen.“

„Klick“! Justus und Bob drehen sich um. „Mensch Peter, du hast es geschafft“, rufen die beiden im Chor. Peter holt einen Stapel Papiere aus dem Tresor. Als oberstes liegt ein großer grauer, mit blauem Siegellack verschlossener Briefumschlag.
„Los Peter, öffne den Umschlag“, drängt Justus.
„Keine Panik Justus, wir haben alle Zeit der Welt“, grinst Peter den ersten an. Peter öffnet in aller Ruhe den Umschlag und zieht einen Zettel heraus.
„Hier steht folgendes:

„Lieber James,
wenn du dieses hier lesen solltest, bin ich wohl leider nicht mehr am Leben. Wenn du von meinem Anwalt einen Brief bekommen haben solltest, mach dich bitte möglichst bald auf den Weg nach Münster, es ist dringend! Folge dem Rätsel und du sollst reich belohnt werden.“

„Sonst steht da nichts?“ „Nein Justus, das ist alles. Aber immerhin wissen wir jetzt, was das Ziel des Ganzen ist. Aber jetzt sollten wir uns, glaube ich, mal auf dem Weg zu Mr. Halloran machen und ihm erzählen, was wir herausgefunden haben. Das Rätsel um das FAX habe ich übrigens noch gestern Abend gelöst.“

„Mensch Justus, das hättest du uns ja schon früher erzählen können!“, beschwert sich Peter.
„Keinen Grund zur Aufregung Peter, das war alles ganz einfach. Ich erzähle es euch gleich.“

Die drei Fragezeichen machen sich auf den Weg zu Mr. Halloran, der sie wie am Vortag schon freundlichst empfängt.
„Dann erzählt mal, was ihr drei herausgefunden habt, ich bin gespannt.“.
„Gerne Mr. Halloran. Ich werde Ihnen alles ganz genau erklären.“
Nach einer Stunde ausführlichster Erklärungen von Justus Seite ist Mr. Halloran sehr begeistert „Dass ihr das so schnell lösen konntet, ist echt unglaublich.“
„Allerdings, Mr. Halloran, möchte ich hier darauf hinweisen, dass es sich meiner Meinung nach nicht um das einzige Rätsel handelt, das es zu lösen geben wird.“
„Na dann ihr drei, da ja zurzeit Schulferien sind, solltet ihr vermutlich kein Problem damit haben, mich nach Münster zu begleitet, oder?“
„Aber sicher haben wir kein Problem damit?“ Und die Drei fahren mit einem breiten Grinsen nach Hause und packen ihre Sachen zusammen, denn am nächsten Tag soll es direkt losgehen. Es ist ja schließlich nicht ihre erste Europareise und so sind sie pünktlich am nächsten Morgen am Flughafen und fliegen nach Münster.

In Münster

Nach einigen Stunden Flug sind die drei Fragezeichen zusammen mir Mr. Halloran am Flughafen Münster-Osnabrück angekommen.
„Oh, Mann!“, stöhnt Justus, „ich kann mich nicht mehr bewegen, meine Beine sind wie eingefroren, diese Flugzeuge sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.“
„Mensch Justus, du hast vielleicht mal wieder Probleme, wenn du dich im Flugzeug zwischendurch mal bewegt hättest, wäre das jetzt kein Problem.“ Und mit Ende dieses Satzes nimmt Peter Anlauf und macht einige Bocksprünge über die Absperrungspfosten am Parkplatz.
„So ihr drei, da ihr in Deutschland noch nicht Auto fahren dürft, werde ich jetzt mal einen Wagen mieten. Wartet hier, ich hole euch dann gleich ab.“
„Das ist ja fast wieder so, als wenn wir unseren guten alten Morton wieder hätten“, lacht Bob.

Kurze Zeit später kommt eine schwarze Limousine angefahren und Mr. Halloran winkt den dreien zu. Justus nimmt vorne Platz, die anderen beiden setzten sich hinten rein.
Als erstes packt Justus die Karte aus, die er sich zuvor aus dem Internet geladen hat und übernimmt die Führung des Fahrzeuges. Eine Stunde später sind die drei an ihrem Ziel angekommen.
„So Justus, dann führe uns mal zum Versteck, wenn du das Rätsel gelöst hast, dürfte das ja kein Problem sein“, stichelt Peter von der Seite.
„Kein Problem los geht’s. Da vorne müsste es sein, hoffe ich zumindest“.
Fünfzig Meter weiter steht Justus da, mit einem großen Fragezeichen im Gesicht.
„Kollegen, ich gebe es ja nur ungern zu, aber ich weiß auch nicht weiter. Da müssen wir wohl diese Ecke etwas intensiver durchforsten.“
Nach 15 Minuten Sucherei meldet sich Bob zu Wort „Ich glaube ich habe da was gefunden, war wirklich gut versteckt.“
„Zeig schon her“, drängelt Peter, „und was soll uns das weiterhelfen?“
„Gib mal her Peter“, schiebt Justus sich aus dem Hintergrund nach vorne. „Ist doch ganz klar das sind Koordinaten, Längen und Breitengrad. Da müssen wir uns wohl erst mal eine bessere Karte besorgen oder vielleicht noch besser ein GPS-Gerät. Ich habe gehört, die gibt es mittlerweile in ziemlich kompakter Form zum Mitnehmen.“

Die drei Detektive machen sich auf den Weg in die Stadt, um ein GPS-Gerät aufzutreiben. Zum Glück bezahlt ja Mr. Halloran. Da mittlerweile die Nacht hereingebrochen ist, fahren Sie zusammen mit Mr. Halloran zum Hotel und legen sich erst einmal schlafen.

Bei den Koordinaten

Als die drei Detektive am nächsten Morgen aufwachen, liegt unter der Tür ein Zettel. Justus hebt ihn auf und wundert sich.

„Was uns das bloß schon wieder sagen soll?“, grübelt Justus, als er den Zettel ein zweites Mal betrachtet. „Vielleicht sollten wir uns zu den Koordinaten begeben, die wir gestern gefunden haben.“
„Das ist eine gute Idee Justus, aber das erste, was wir jetzt machen werden, ist was?“, stellt Peter als Frage in den Raum. „Frühstücken gehen!“ „Genau Justus!“ Also los geht’s.
Kaum sitzen die drei Detektive am Frühstückstisch, kommt Mr. Halloran auf sie zu.
„Guten Morgen, ihr drei. Es tut mir wirklich leid, aber ihr müsst heute wohl ohne mich auskommen. Die Tochter von Albert hat mich eingeladen. Ich soll sie besuchen und ihr erzählen, was ihr Vater die letzten Jahre alles unternommen hat. Sie scheinen keinen guten Kontakt gehabt zu haben. Er hat sie noch nicht einmal besucht, wenn er nach Münster geflogen ist.“
„Ist gut, Mr. Halloran, wir werden dann gleich losziehen und versuchen in dem Fall weiter zu kommen. „Macht das, Jungs. Und Justus, passt auf, nicht das euch noch etwas passiert.“
„Nein, keine Sorge, bis jetzt ist noch immer alles gut gegangen.“

Nach einem ausführlichen Frühstück verlassen die drei das Hotel und laufen  zur Bushaltestelle, um ihr Ziel zu erreichen. Nach einiger Fahrzeit kommen die drei endlich an.

„So Kollegen und nun geht’s weiter, mal schauen, wo uns das GPS-Gerät hinführt. Ich bin ja mal gespannt.“
„Da hast du recht, Erster. Ich komme mir vor wie bei den guten alten Schnitzeljagden, die wir damals auf den Kindergeburtstagen gemacht haben“, schmunzelt Peter. Nach ein paar Minuten Fußmarsch haben die drei Fragezeichen die Koordinaten erreicht.
„Oh je“, stöhnt Bob, „wo soll das denn hier sein. Hier kann man ja überall etwas verstecken.“
„Ich glaube, das ist kein so großes Problem Peter, wie üblich habe ich mir vorhin im Bus, als ihr euch über die Fahrgäste gelästert habt, das Rätsel gelöst. Damit sollte es hoffentlich recht schnell gehen. Wir müssen dahinten hin“.

Keine Fünf Minuten später haben die drei das Rätsel gelöst und wieder eine neue Koordinate gefunden.

„So wie es aussieht ist noch nicht Schluss“, stöhnt Peter. „Das scheint eine kompliziertere Sache zu sein, als wir vorher angenommen haben. Aber was will man machen. Wir müssen weiter. Wenn wir heute noch fertig werden, haben wir morgen noch den ganzen Tag, um die Stadt zu erkunden. Bob, mach da doch bitte eine Markierung hin, dann finden wir das schneller wieder, falls wir hier noch mal hin müssen.

Auf zu Station Nummer drei

„Ach du heiliger Bimbam, dass sind 500 Meter zu Fuß, aber zum Glück: Jeder Gang macht schlank“, witzelt Justus. Peter und Bob kriegen sich gar nicht mehr ein vor Lachen.
„Ich bin mal gespannt, wie wir die nächste Station finden sollen. Ich glaube nicht, dass das einfacher sein wird als die Stationen zuvor“, nuschelt Bob vor sich hin.
„Da hast du wohl Recht. Ich bin mir auch noch nicht sicher, wie das gehen soll. Aber wir haben bis jetzt noch nie aufgegeben. Und wir haben jeden Fall gelöst. Dann fangen wir heute gar nicht erst an mit so etwas“, kommt aus Justus mit größter Überzeugung heraus.

In diesem Augenblick kommt von hinten ein Auto angerast. Bob kann Justus noch gerade zur Seite schupsen, als es an ihnen vorbeidonnert. In dem Augenblick, als es sie passiert, schmeißt der Fahrer einen Stein aus dem Fenster nach den drei Detektiven.

„Justus, ich glaube der wollte uns umbringen.“
„Da könntest du wohl recht haben, Zweiter.“
Während sich die drei wieder vom Boden aufrappeln, hebt Bob den Stein auf.
„Liebe Kameraden ihr werdet es kaum glauben, aber ich glaube da kam gerade der nächste Hinweis geflogen.“

„Zeig mal her“, bittet Justus, „was soll uns das nun schon wieder sagen? Laufen wir erst mal weiter zum nächsten Punkt, das war das letzte Mal auch der richtige Ansatz.“

Ein paar Meter weiter kommen die drei endlich an der richtigen Stelle an.
„Ich glaube diesmal ist es wirklich einfach.“ Freut sich Peter und rennt los.
Und siehe da, nach kurzem Suchen ist der nächste Hinweis gefunden. Also machen sich die drei Fragezeichen auf zur nächsten Station

Auf zur Station Nummer vier

„Justus“, meint Peter etwas nervös, „als wir hier gerade durch diesen schmalen Weg gegangen sind, …“ Peter verstummt. „Ja, Peter und weiter.“ „Ich glaube, wir werden verfolgt.“
„Wie kommst du denn darauf?“
„Als wir vorhin in den Weg eingebogen sind, meine ich jemanden gesehen zu haben. Und ich glaube, der sah genau so aus wie der Typ, der mit dem Stein aus dem Auto nach uns geschmissen hat.“
„Bist du dir sicher, Zweiter, ich konnte nichts sehen, als der an uns vorbeigesaust ist.“
„Doch Justus, ich bin mir mehr als sicher, dass der das war.“
„Und was machen wir jetzt?“, fragt nun auch Bob etwas nervös.
„Eigentlich müssten wir hier an der Kreuzung geradeaus weiter, aber in unserem GPS ist eine Karte. Wir können ja mal ein paar Harken schlagen. Vielleicht ist das ja jemand anderes.“
„Gute Idee Justus, so machen wir es“, meldet sich Peter, der immer noch ein wenig verschreckt ist.

So machen sich die drei Detektive auf den Weg durch den Ort. Fünfzehn Minuten später sitzen die drei vor einer Kneipe und essen erst mal etwas. Nachdem sie sich die Sonne auf ihre Bäuche haben scheinen lassen, laufen sie wieder los. Mittlerweile sind sich die drei sehr sicher, dass sie nicht mehr verfolgt werden, und nehmen wieder ihren alten Weg auf. Somit haben sie zwar einiges an Zeit verloren, aber wie Justus immer zu sagen pflegt: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“.
„Ich glaube, bald könnte es dunkel werden Bob. Hast du deine Taschenlampe dabei?“, fragt der Erste. „Nein, wieso?“
„Ich glaube wir verlassen langsam den beleuchteten Teil des Ortes. Nicht dass wir später im Stockdunklen herumirren.“
„Ach wieso, ich glaube so weit ist es auch nicht mehr.“

An den Koordinaten angekommen haben die drei ein kleines Problem.
„Das ist aber mehr als bescheiden“, grummelt Peter, „diesmal gibt es keinen  Hinweis.“
„Da hast du Recht, Peter. Also Bob und du natürlich auch Peter, Suchen ist angesagt. Aber passt auf, ich glaube die Nachbarn können uns hier sehen.“
„Du bist gut Justus, vielleicht kannst du uns mal suchen helfen?“ „Mach keinen Stress Bob, ich versuche das Ganze etwas logisch anzugehen. Ich versuche etwas zu finden, was hier nicht so ganz hingehören könnte. Da vorne links, da könnte was sein.“ Justus läuft zu der Stelle, die ihm ins Auge gefallen ist. Da meldet sich von der anderen Seite des Weges Peter. „Ich habe es gefunden.“

Wo nun auch diese Aufgabe gelöst ist, geht es weiter zur Station Nummer Fünf.

Die fünfte Station

„Man glaube es kaum, aber diesmal ist es wirklich nicht weit. Wir scheinen kurz vorm Ziel zu sein. Es sind grade mal 250 Meter von hier“, freut sich Justus.
„Also, weiter geht’s“

Kurze Zeit später treffen die drei Detektive auf einen Platz im Wald. Der Platz ist voller angetrunkener Leute in grünen Uniformen.
„Was ist denn hier los?“, stellt Bob die Frage in die Runde.
„Die sind ja ganz schön komisch hier. Schießen die auf einen Vogel aus Holz in dem Kasten da oben? Wieso macht man denn so etwas?“, grübelt Justus vor sich hin.
Plötzlich werden die drei von einem Jungen angesprochen, der die Ecke hier ziemlich gut zu kennen scheint.
„Sag mal Kleiner, was macht ihr hier, so etwas habe ich ja noch nie gesehen“, erkundigt sich Justus.
„Ihr kommt wohl nicht aus der Region, oder?“, fragt der Kleine lachend. „Nein kommen wir nicht, aber wenn du so freundlich wärst uns diesen Sachverhalt zu erklären?“ „Häh, was willst du von mir?“ „Du sollst mir erklären, was zum Teufel die Leute hier machen.“
„Ach so, sag das doch gleich. Das nennt sich Schützenfest. Die Leute treffen sich einmal im Jahr, um den Holzvogel da oben abzuschießen. Wer ihn abschießt ist Schützenkönig.“
„Und was macht das für einen Sinn?“
„Ich glaube, die machen das nur, um einen Grund zum Trinken zu finden und um viel Spaß zu haben.“
„Dann ist ja gut. Sachen gibt es hier in Deutschland“, beendet Justus den Dialog etwas kopfschüttelnd mit dem Jungen.
„So, Kameraden, jetzt wird es aber Zeit. Sonst ist es gleich wirklich dunkel.“

Ein paar Minuten später haben die drei Detektive die Koordinate endlich erreicht.
„Ich hoffe mal, dass uns keiner gefolgt ist. Vor allem die ganzen Kinder nicht, die da herumturnten“, sieht sich Peter ein wenig besorgt um.
„Ich habe keinen gesehen“, bestätigt Bob.
„Dann wollen wir mal auf die Suche gehen“, sagt Justus mit einem breiten Grinsen.

Kurze Zeit später haben die drei das nächste Versteck gefunden.

Auf zum Finale

„Mensch Justus, das ist zur Abwechslung ein Zettel mit einer Skizze. Und eine Koordinate steht auch dabei.“
„Na dann Bob, machen wir uns auf den Weg. Das sind noch ein paar Meter, aber vielleicht ist das endlich das Ende unserer Suche.“

Keine fünf Minuten später kommen die drei an ihrem Ziel an.
 „Und nun Justus, du Schlauberger. Dann sag uns jetzt mal, wie wir den Schatz hier finden sollen. Hier gibt es nur Bäume und sonst nichts.“
„Immer mit der Ruhe, Peter. Schauen wir uns doch noch mal die Skizze an, die wir vorhin gefunden haben.“
Die drei starren einige Minuten auf die Skizze und keinem von ihnen fällt auf, was die Skizze bedeuten soll. Doch dann meldet sich Peter auf einmal zu Wort.
 „Ich glaube, ich weiß, wo es versteckt ist“,  schreit Peter voller Freude. Er stürzt sich auf einen hohlen Baumstumpf. „Nicht so laut, Peter, stell dir vor, uns hört jemand“,
bremst Bob ihn. „Wer soll uns schon hören?“
In diesem Augenblick kommt aus dem Hintergrund ein „Hände Hoch“. Im gleichen Augenblick drehen sich Justus, Peter und Bob um und schauen in eine doppelläufige Schrotflinte. „Hände Hoch, und keinen Mucks. Legt euch auf den Boden, Gesicht auch. Gebt mir das, was ihr gefunden habt.“ „ Es ist da in dem Baumstamm!“, sagt Justus mit zitternder Stimme. Während der Fremde die Kiste durchsucht, fragt Justus leise Peter: „Sag mal Peter, ist das der Mann, der uns verfolgt hat?“ „Ich glaube schon“, kommt es leise von Peter zurück.
„Was tuschelt ihr da? Und was ist das hier für ein Mist. Da ist nichts drin in dem Baumstupf, außer vermoderten Blättern. Wo ist der Schatz vom Alten?“
„Das kann ich Ihnen nicht sagen Mister und wer sind sie überhaupt?“
„Mein Name ist Mancarrow, ich war einmal Partner von Albert, wir haben damals das ein oder andere krumme Ding gedreht. Und jetzt, wo er tot ist, will ich an seinen Teil der Beute. Er sagte, er hätte nicht alles ausgegeben. Er wollte einiges für seine Tochter zurücklegen.“
„Das sieht schlecht aus Mister. Ich glaube, er hat das Geld in den letzte Jahren bei vielen verschiedenen Reisen ausgegeben.“
„Hände Hoch, Polizei!“
Während sich Mancarrow mit den drei Fragezeichen beschäftigt, nähern sich zwei bewaffnete Streifenpolizisten von hinten.
„Ist ja schon gut, ich ergebe mich. Hier ist anscheinend sowieso nichts zu holen“, grummelt Mr. Mancarrow vor sich hin.
„Justus, Peter, Bob alles in Ordnung?“, kommt Mr. Halloran fragend hinter den Polizisten hervor.
„Ich habe mir wirklich Sorgen gemacht. Nachdem die Tochter des guten alten Albers mich fragte, ob ich von etwas wüsste, was ihr Vater in Münster versteckt hätte, habe ich Ihr von der Geschichte erzählt. Und dann erklärte sie mir, dass in letzter Zeit einige Male ein angeblicher Bekannter ihres Vaters da gewesen sei und nach einem Schatz fragte, den ihr Vater für ihn versteckt hat. Aber sie wollte ihm nicht glauben. Und da habe ich mir gedacht, ihr könntet vielleicht in Gefahr sein. Erst konnte ich euch nicht finden. Ich habe überall herumgefragt, auch auf dem Fest dort hinten. Und dort fand ich einen Jungen, der erzählte, ihr seid da im Busch verschwunden. Und kurze Zeit später sei ein andere Man hinter euch her. Und er hätte etwas dabei gehabt, das aussah wie ein Gewehr. Daraufhin habe ich den Jungen losgeschickt, er solle die Polizei rufen. Und somit sind wir hier. Aber was ist denn nun, habt ihr den Schatz gefunden?“
„Nein Mr. Halloran, er ist einfach nicht zu finden. Vielleicht sollte ich die Koordinaten noch einmal überprüfen, die ich in das GPS eingegeben habe.“ Justus drückt ein paar Knöpfe. Und meldet sich recht leise zu Wort: „Mir ist da wohl ein kleiner Fehler unterlaufen, ich habe mich bei der Eingabe der Koordinaten vertan. Hier im Wald sind wir ziemlich falsch, das sind noch einige Meter von hier.“ Die drei Detektive machen sich zusammen mit dem Rudel Menschen, das sich angesammelt hat, auf den Weg zu den Koordinaten. An den Koordinaten angekommen, kommt von Peter nur ein „Diesmal bin ich mir sicher, ich weiß wo er ist.“ „Mensch Peter pass auf, da vorne ist ein alter rostiger Stacheldraht!“, schreit Justus ihm hinterher. Peter stürmt nun etwas vorsichtiger nach vorne und siehe da, er hält eine große Plastikbox in der Hand. „Justus, hier steht etwas von Geocaching, und in der Kiste ist kein Geld drin. Nur aller Möglicher Kram. Und ein Buch.“
Justus antwortet mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Kollegen, so wie es aussieht, hat man uns einen großen Bären aufgebunden. Wir haben an einem weltweiten Spiel teilgenommen. Es nennt sich Geocaching. Ich habe in der Wohnung von Mr. Goodween neben den ganzen Flugtickets einige Ausdrucke gesehen, auf denen etwas von Geocaching stand. Ich fand des jedoch für unseren Fall ohne Bedeutung. Aber so wie es aussieht, sind wir einem von langer Hand vorbereiten Scherz Ihres Freundes Albert aufgesessen. Wir sind nach Deutschland geflogen, um eine Tupperdose im Wald zu suchen. Was für ein Aufwand, aber ein tierischer Spaß.“ Mit diesem Satz schließt Justus seine Ausführungen. Und die drei. inklusive Mr. Halloran, können sich vor Lachen nicht mehr halten. Für eine Tupperdose nach Deutschland zu fliegen, ist wirklich ein guter Scherz.


In der Nähe des Finals haben ein paar Kinder eine Bude gebaut, versteckt den Cache bitte wieder ordentlich.


Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba Mjrv: FJ

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)